Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

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Animal Crossing – Happy Home Designer

Originaltitel: Dōbutsu no Mori: Happī Hōmu Dezainā / どうぶつの森:ハッピーホームデザイナー
 
Richte Zimmer, Häuser und Vorgärten nach den Wünschen deiner Kunden ein und verziere sie mit Bildern, Tapeten und vielem mehr. So machst du die Tiere glücklich und hauchst der Stadt neues Leben ein.
Inhalt Du wirst der oder die neue MitarbeiterIn bei Immo Nook, einer Immobilienfirma, die Tom Nook gehört. Mit den Tieren Onkel Fred, Moritz, Freds Nichte Karlotta und deinem Chef Tom Nook bist du zunächst dafür verantwortlich, Zimmer beziehungsweise Häuser einzurichten - und zwar nach dem Geschmack des Kunden. Karlotta leitet dich an und gibt dir immer wieder neue Anweisungen und Aufgaben. Natürlich bekommst du auch die Uniformjacke der Firma, damit dich jeder sofort als Immo Nook Mitarbeiter erkennt.
Dein Geschlecht sowie deine Augen und deine Frisur inklusive Haarfarbe darfst du selbst bestimmen und dir auch deinen Namen heraussuchen.

Das neue Spiel der „Animal Crossing“- oder im Original „Dōbutsu no Mori“- („Wald der Tiere“) Reihe beschäftigt sich dieses Mal mit dem Gestalten und (Innen-) Einrichten. Es erschien schon am 30. Juli 2015 in Japan und wurde am 29. Oktober 2014 bereits von Produzent Katsuya Eguchi angedeutet, als es um die Planung zu einem neuen Spiel der Reihe ging.
Wie bereits erwähnt, sind die bekannten Charaktere und Tiere der „Animal Crossing“-Serie wieder mit von der Partie und schlüpfen in neue Rollen als MaklerInnen. Auch die Tiere, deren Zimmer und Häuser man gestalten soll, sind aus vorherigen Teilen bekannt. Ebenso hat sich zu seinem Vorgänger „Animal Crossing: New Leaf“ nichts am Möbel-Inventar geändert. Nur dass nun auch die Vorgärten mit Möbeln ausgestattet werden können, ist neu.
Animal Crossing: Happy Home Designer
Erscheinungstermin:02.10.2015
Preis (Amazon):36,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Simulationen Allgemein
Konsole:Nintendo 3DS
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Nintendo
Sprache:Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
Altersfreigabe:USK: 0
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1
Spielzeit:so lange man will
Vergleichbares:Animal Crossing: New Leaf

UmsetzunG Startet man das Spiel, hat man die Auswahl zwischen „Start“ und „Anleitung“.
Während man bei „Start“ logischerweise das Spiel direkt beginnt, gibt es unter „Anleitung“ folgende Punkte zur Auswahl:

- Grundlegende Informationen: Wichtige Infos, über amiibo, Informationsaustausch, Online-Funktion, Altersbeschränkung.
- Vor dem Spiel: Einführung, Steuerung, Spielstart, Daten speichern und löschen.
- Häuser einrichten: Design Grundlagen, Möbel aufstellen, Freischaltbare Funktionen.
- In der Stadt unterwegs: ImmoNook, Hausbesuche, amiibo-Karten verwenden.
- Internet: Miiverse / Bildertransfer.
- Sonstiges: SpotPass, Kunstwerke.
- Serviceinformationen: Kontaktinformationen
- Y-Knopf: Sprache auswählbar.






Einiges wird im Spiel selbst erklärt. Sollte man aber etwas vergessen oder von Anfang an wissen wollen, dann ist die enthaltene Anleitung wirklich praktisch. Allein, weil keine Anleitung in Papierform beiliegt.
Direkte Sprache gibt es im Spiel nicht. Die Tiere geben zwar, wie immer, Laute von sich, aber das erinnert an unverständliches Chipmunk-Gerede. Gespräche werden also per Sprechblasen mit Text geführt.
Die Steuerung ist sehr einfach. Man kann sich vorher festlegen, ob man lieber über den Touchscreen mit Pen arbeitet oder mit den Knöpfen. Oder man kombiniert beides – auch eine Möglichkeit. Mit welchen Knöpfen man was macht und wie man Möbel verrückt und auswählt, erklärt einem Karlotta ebenso im Spiel. Also keine Sorge, man muss die Anleitung nicht unbedingt lesen.

Hat man sich selbst angelegt, sprich seine Figur benannt und designed, erklärt einem Tom Nook was die Aufgabe von Immo Nook ist. Dann wird man Karlotta übergeben und bekommt die Uniform der Firma, die man sofort in einer Umkleide anlegen sollte. Danach geht es schon los. Die erste Aufgabe ist eine Inneneinrichtung nach der Vorstellung des Kunden. Dort wird immer ein Thema vorgegeben. Zum Beispiel, dass der Kunde sich ein romantisches oder blaues Zimmer wünscht.
Karlotta leitet einen, wie gesagt, an und erklärt die verschiedenen Einrichtungskataloge. Dann lässt sie einen recht schnell selbstständig arbeiten.

Nach jedem Auftrag wird einem geraten, den Tagesbericht in der Firma am eigenen Schreibtisch zu schreiben. Keine Sorge, hier muss nicht getippt werden. Es ist einfach die Speichermöglichkeit nach einem Projekt.

Während der einzelnen Aufträge, die am Anfang hauptsächlich Zimmer dekorieren und einrichten sind, tauchen immer mehr Möglichkeiten auf, etwas dazu zu lernen. So gibt es zum Beispiel die Aktion „Gefühlsausdrücke“. Hat man ein Zimmer gestaltet, lernt man, wie man Freude, Trauer et cetera mit seinem Charakter ausdrückt.
Dazu gibt es nach dem ersten offiziellen Kunden ein Kundenbuch, in dem alle Kunden notiert werden. Stehen sie drin, kann man sie besuchen und sie entweder neu einkleiden, Fotos von seinen Kreationen schießen oder die amiibo-Karten einsetzen.






Natürlich bekommt man zu jedem Auftrag neue Einrichtungsgegenstände in den einzelnen Einrichtungskatalogen dazu, so dass man immer mehr Auswahl erhält.
Ein kleiner Tipp: Wenn man einen Gegenstand auswählt und er im Zimmer erscheint, reagiert der Kunde meist darauf. Zeigt er ein Herz oder klatscht begeistert, dann gefällt ihm die Auswahl sehr gut und man sollte dieses Möbelstück oder Accessoire mit in die Gestaltung einbringen, um den Kunden zufrieden zu stellen.

Das Spiel kann nur allein gespielt werden. Allerdings hat es eine Online-Funktion, mit der man die Einrichtungen von anderen Spielern bewerten oder Fotos von eigenen Kreationen online präsentieren kann. Dies geht entweder über den N3DS Bildtransfer oder das Miiverse.

Hat man einige Zimmer eingerichtet, wird alles größer. Zunächst darf man beim ersten Bauprojekt helfen, um die Stadt wieder zu beleben. Eine Schule ist schon um einiges größer als ein einfaches Zimmer. Dazu kommt die Funktion, dass man Tieren in öffentlichen Gebäuden nach dem Einrichten auch Rollen zuweisen kann. Also wenn euch der Lehrer nicht gefällt, tauscht einen Schüler mit ihm. Und wenn euch die Kleidung ebenso wenig zusagt: Wechselt auch diese.
Doch damit nicht genug. Hat man mit der Schule Erfolg, geht es an ganze Grundstücke. Da wird neben dem Hausbau auch der Garten bestückt und bepflanzt. Das Haus einrichten aber bitte nicht vergessen!






Nach weiteren fleißigen Tätigkeiten als Inneneinrichter kann man sich sogar fortbilden. Man erhält ein Studienbuch, durch das man Lektionen lernen kann, welche die üblichen 3DS-Münzen kosten. Also einfach viel mit dem DS laufen und man kann sich die Lektionen locker leisten. Denn hat man etwas gelernt, gibt einem das weitere Möglichkeiten; zum Beispiel einen Grundriss aussuchen.
Was ein bisschen schade ist, ist, dass es keine wirkliche Bewertungsskala gibt. Man „besteht“ jede Aufgabe ohne große Kritik. Das heißt, selbst wenn man sich keine Mühe geben sollte, hindert einen das nicht daran, weiter zu kommen. Als kleine Herausforderung wäre daher eine einfache Skala nett gewesen.

Der Sound ist recht angenehm im Hintergrund. Einzig bei längeren Gesprächen können einem die Chipmunk-Stimmen etwas auf den Keks gehen.
Die Sprache ist leicht verständlich und wichtige Punkte und Erwähnungen werden in einer anderen Farbe markiert. Namen übrigens auch.
Die Steuerung ist sehr einfach. Mit Antippen oder mit dem Touchpen umher schieben und man hat das Meiste abgedeckt. Aber auch mit dem Steuerkreuz kann man alles auswählen.
Die 3D-Grafik ist vor allem für die Besichtigungen der Räumlichkeiten und beim Einrichten sehr schön und angenehm. Man kann sie aber auch ausschalten, ohne großartig etwas zu verpassen, wenn sie einen eher irritiert.
Verpackung Das Spiel „Happy Home Designer“ kann in zwei Varianten gekauft werden: Entweder die Standard Version, die nur das Spiel und eine amiibo-Karte enthält oder im Pack mit dem 3DS-NFC-Lese/Schreibgerät, das bei einem einfachen 3DS und dem 2DS zum Lesen der amiibo-Karten benötigt wird. Der „New 3DS“ benötigt dieses Gerät nicht mehr.
amiibo-Karten enthalten Daten zu dem auf ihnen abgebildeten Animal-Crossing Charakteren. Werden diese in das Spiel übertragen, kann man das Haus des Tieres direkt einrichten, bestimmte Möbel auf der Karte speichern und das Tier in fertige gestaltete Zimmer einladen.
Diese Karten können auch extra im Handel gekauft werden.
Bei der Standard-Version ist das Spiel in einer normalen Hülle zu finden, die neben der amiibo-Karte noch ein kleines Erklärungsheft zu den Karten auf verschiedenen Sprachen enthält.
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+ immer wieder neue Einrichtungsgegenstände
+ witzige Ideen
+ süßes Design
- keine Werteskala
- immer wieder dasselbe Schema
- keine Verbindung zu „New Leaf“
Fazit Dieser neue Teil der „Animal Crossing“-Reihe ist für Leute gemacht, die gerne gestalten und dekorieren. Immer wieder neue Möbel und Accessoires machen den Einrichtungs- und Baualltag in dieser Welt bunt. Bei diesem Spiel heißt es allerdings auch, sich etwas Zeit zu nehmen und immer wieder die Kataloge durchzugehen, um passende Gegenstände zusammen zu finden und den Kunden damit glücklich zu machen. Dabei hat man viele Möglichkeiten, denn die Vorgaben sind meist recht wenig, so dass man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Wer allerdings nicht auf selber machen steht, der sollte sich gut überlegen, ob er sich das Spiel zulegt. Denn großartig etwas anderes als Bauen und Einrichten gibt es hier nicht.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
2.5

Gesamtnote


2.8
Gamedesign
Gamedesign
3



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
5

Autor: /  Subaru
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker:
Datum d. Artikels: 31.12.2015
Bildcopyright: Nintendo


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