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In einer Welt, in der Kriege durch den Einsatz von gewaltigen Drachen entschieden werden, gibt es nur einen einzigen Weg, diese Herren der Lüfte zu besiegen: Man muss ihnen auf den Zahn fühlen.

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Disgaea 4 – A Promise Revisited

Originaltitel: 魔界戦記ディスガイア4 Return, Makai Senki Disugaia Fō Return
 
Drei Jahre nach der Veröffentlichung von „Disgaea 4: A Promise Unforgotten“ bringt NIS America die gleiche Version von der PlayStation 3 auch für die Playstation Vita, unter dem Namen „Disgaea 4: A Promise Revisited“, auf den Markt. Doch wurden an dem Spiel noch Veränderungen vorgenommen?
Inhalt Valvatorez ist ein Vampir und Tyrann, der all seine Macht und Einfluss verlor, als er jemandem das Versprechen gab, kein Menschenblut mehr zu trinken. Dies veranlasste seine Versetzung an den niederträchtigsten Ort der Niemandswelten, den Hades. Seither ist es sein Job, Prinnies auszubilden – kleine Pinguin-ähnliche Wesen, die mit menschlichen Seelen gefüllt wurden. Prinnies werden als Sklaven der Dämonen und Engel verwendet und begleichen ihre Sünden aus den menschlichen Zeiten.
Wenigstens ist Valvatorez noch sein treuer Diener Werwolf Fenrich geblieben, der trotz der Schwächen seines Meisters stets an seiner Seite ist. Denn die beiden haben es noch nicht aufgegeben, weiter an ihrer Macht und dem Einfluss zu arbeiten. Zwar wäre der leichteste Weg dabei, Vavatorez zu überzeugen, wieder menschliches Blut zu trinken, doch Versprechen zu halten, ist wichtiger als schnellst möglichst wieder an große Macht zu gelangen. So sehr Fenrich auch zu überzeugen vermag. Valvatorez schwört daher auf seine neue Wunderwaffe – der Verzehr von Sardinen.

Gerade als seine Prinny-Klasse kurz vor dem Abschluss steht, soll diese gleich wegen Überpopulation exekutiert werden. Da Valvatorez ihnen jeweils eine Sardine versprochen hat und er seine Versprechen sehr ernst nimmt, eilt er zu der Abschlusszeremonie und kommt ihnen zur Hilfe.
Doch der Aufseher des Hades, Axel, sieht das nicht so gerne und es kommt zu einer Konfrontation mit ihm und der geheimnisvollen Truppe Abaddon – geleitet durch den jungen Sohn des Präsidenten Emizel. Leider wurde Axel im Kampf tödlich verwundet. Gerade dieses Missgeschick wird von den Anhängern des Vampirs ausgenutzt, um dem Meister wieder zu seiner alten Macht zu verhelfen. Dies ist der Auftakt zu einer Rebellion gegen das Regime des Präsidenten.
Disgaea 4 - A Promise Revisited
Erscheinungstermin:29.08.2014
Preis (Amazon):39,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:RPG, Strategie
Konsole:Playstation Vita
Dt. Publisher:NIS America
Entwickler:Nippon Ichi Software
Sprache:Englisch, Japanisch
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:50+ Stunden
Vergleichbares:Disgaea 4 - A Promise Unforgotten

UmsetzunG Bei der Disgaea-Reihe wird man mit Wahnsinn und Logik zugleich konfrontiert. Während die Geschichte totales Wirrwarr und verrückte Persönlichkeiten zeigt, muss der Spieler sich gerade mit diesen Charakteren rundenbasiert, durch verschiedene Arenen und Gegnermengen, strategisch durchkämpfen.

Wie schon erwähnt, handelt es sich bei „Disgaea 4: A Promise Revisited“ um einen Ableger des Playstation 3 Spiels „Disgaea 4: A Promise Unforgotten“ für die Playstation Vita. Das Spiel beinhaltet dabei das kompletten Spiel von der PS3, zusätzlich mit den hinzugefügten neuen Inhalten. Auch wenn die DLCs der Playstation 3 in das Spiel aufgenommen wurden, so wurde jedoch einiges weggestrichen, wie einzelne Animationen und Sprachausgaben für manche Cut-Scenes. Zudem wurde neuer Inhalt für die PlayStation Vita Version produziert, wie ein neues Szenario für Artina und Valvatorez, ein neues Level namens „Peta Magic“, der Cheat Shop von „Disgaea D2: A Brighter Darkness“ neue Waffen und Charaktere sowie neue Skills und weitere bekannte Spielinhalte aus „Disgaea 2D“.





„Disgaea“ ist eine rundenbasiertes Strategie-Spiel, welches durch seine Verrücktheit, seinem 2D-Design und Spritesheet Animationen in isometrischer Ansicht seinen Charme spielen lässt. Zwar besitzen die Charaktere jeweils nur wenige Animationen, die durch das komplette Spiel in Dauerschleife abgespielt werden, allerdings scheint dieser Umstand durch gewissen Cut-Scenes abgelenkt zu werden. Dasselbe gilt für die Musik.

Dennoch kann die Umsetzung für die Vita überzeugen, denn die Steuerung und das Bild fühlen sich auf dem Handheld einfach nur gut an.
Trotzdem wird gerade nach den ersten Gegnern der Schwierigkeitsgrad stark angezogen und man befindet sich schnell in einer Situation, indem gewisse Arenen immer und immer wieder gespielt werden müsst, um die Charaktere hochzuleveln, da der jetzige Gegner viel zu stark ist. Das Spiel kommt dem Spieler dadurch entgegen, um den Frust des Levelns zu mindern, indem man die Schwierigkeit der Gegner ad hoc ändern und so Erfahrungs-, Mana-und Währungszuwächse modifizieren kann. Mit dieser Art von Spiel, plus den Extrainhalten von der PlayStation 3 und den neuen Inhalten, kommt es auf eine ziemlich lange Spieldauer und Spielspaß, indem man Charaktere möglichst gut ausstattet und intelligent auf dem Spielfeld platziert. Neben den Arenen, die einem durch ihre Komplexität auf verschiedenen Ebenen Kopfschmerzen bringen können, weil sie durch Geo-Blöcke beeinflusst werden, kann man zudem einen Abstecher in die Chara-Welt und die Gegenstandswelt machen, um so die Eigenschaften eurer Charaktere zu verbessern. Oder man verändert ganz einfach die Spielinhalte durch Abstimmungen, die einem teurere und bessere Gegenstände bringen können. Natürlich ist jede Stimme bestechlich und durch Einsatz von Gewalt in die von euch gewünschte Richtung veränderbar.

Doch gerade die große Auswahl und die vielen Möglichkeiten machen es dem neuen Spieler nicht gerade leicht, in das Spiel einzutauchen. Zwar bietet das Spiel ein Tutorial, das alles Schritt für Schritt erklärt, trotzdem wird es schnell zu viel und man weiß sich nicht zu orientieren oder einzuschätzen, welche Angriffe nun taktisch klug sind. Daher muss man einige Zeit der Eingewöhnung einplanen.

Zusätzlich bietet „Disgaea“ Inhalte für die Community. Durch einen Karteneditor, der damals auf der PS3 seine Premiere feierte, kann man hier ganz leicht seine eigenen Schlachtfelder erstellen und diese mit anderen Spielern teilen. Zudem könnt ihr euch auf die Piratenreise begeben und eine eigene Crew erstellen, um andere Spieler anzugreifen und zu bekämpfen.




Verpackung „Disgaea 4: A Promise Revisited“ erhaltet ihr in einer üblichen PlayStation Vita Verpackung, ohne jegliche Extras. Auf dem Cover erblickt ihr eure Crew, mit der ihr euch durch die Arenen kämpft. Die Rückseite birgt neben drei Screenshots und Artwork nur wenig Informationen zum Spiel. Dennoch erkennt man auf den ersten Blick, dass es sich um ein rundenbasiertes Strategiespiel handeln soll.
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+ einfache Steuerung und gute Tutorials
+ unterhaltsamer Humor und verrückte Geschichte
+ Viele Stunden Spielspaß
- Mühsamer Einstieg
Fazit Man hat es nicht leicht als einsteigender „Disgaea“-Spieler. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten und Strategien, die man ausnutzen kann, wenn man nach Stunden Arbeit, seine Crew auf ein angemessenes Level gebracht hat. Trotzdem erhält man gute und amüsante Unterhaltung durch die verrückten Gegebenheiten des Hades und des Charakters Valvatorez. Für den Preis von rund 24 Euro gibt es Hunderte von Stunden an Spieldauer, die man durch den neuen Inhalt der PS3 auf der Vita mit anderen Disgaea-Spielern online teilen kann.
Grafik
Grafik
2

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
1

Multiplayermodus
Multiplayermodus
3.5

Gesamtnote


2.2
Gamedesign
Gamedesign
2

Story
Story
2

Umfang/Bonus
Umfang/Bonus
3

Preis/Leistung
Preis/Leistung
2

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 15.01.2016
Bildcopyright: Nippon Ichi Software / NIS America


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