Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

In einer Welt, in der Kriege durch den Einsatz von gewaltigen Drachen entschieden werden, gibt es nur einen einzigen Weg, diese Herren der Lüfte zu besiegen: Man muss ihnen auf den Zahn fühlen.

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Kirby und der Regenbogenpinsel

Originaltitel: タッチ!カービィ スーパーレインボ, Tatchi! Kābī Sūpāreinbō
 
Ein neues Kirby Spiel ist auf dem Markt und diesmal geht es nicht darum, von Plattform zu Plattform zu springen und gegen Gegner zu kämpfen. Diesmal ist die Interaktion des Spielers auf die Schnelligkeit und einem leitendem Regenbogen beschränkt: Willkommen in Kirby und der Regenbogenpinsel!
Inhalt
Die Geschichte zum Spiel ist recht einfach und lässt sich in wenigen Sätzen erklären. Dem Dream Land wurde von einer fiesen Person die Farbe entzogen. Alles scheint dadurch eingefroren. Doch der Regenbogenpinsel konnte gerade noch in die Welt fliehen und Kirby und seinen Freund wiederbeleben, indem es den beiden die Farbe zurückgab. Die beiden helfen dem Pinsel, denn dieser wird von dem fiesen Wesen verfolgt. So können sie zudem die Farbe wieder in ihre Welt zurückbringen.
Bei diesem Spiel handelt es sich um dem Nachfolger von dem 2005 erschienen DS Spiel „Kirby: Power-Malpinsel“. Schon damals musste man mit dem Stift des DS den Weg für den rollenden Kirby weisen, stacheligen Gegnern ausweichen und alle andere mit dem Power-Move außer Gefecht setzen. Mit „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ handelt es sich um das Spiel von damals, nur besser, schöner und intuitiver. Diesmal sogar im Multiplayer spielbar, was es damals 2005 noch nicht im Spiel mit inbegriffen gab. Mit bis zu vier Spielern kann man hier zusammen mit Kirby auf dem Regenbogen die Welten erkunden, Schätze einsammeln und große Endgegner in die Flucht schlagen. Für ein Ziel: Die Farbe wieder in das Dream Land zurück zu bekommen und so seine restlichen Freunde wieder zum Leben zu erwecken.
Kirby und der Regenbogen-Pinsel
Erscheinungstermin:08.05.2015
Preis (Amazon):39,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Jump'n'Run
Konsole:Wii U
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Nintendo
Sprache:Deutsch, Englisch
Altersfreigabe:USK: 0
Multiplayer-fähig:Am selben Gerät
Spieleranzahl:1-4 Spieler
Spielzeit:ca. 6 Stunden
Vergleichbares:Kirby: Power-Malpinsel

UmsetzunG
Genau zehn Jahre nach der ersten Veröffentlichung dieser Spielthematik, wurde eine neue Version unter dem Namen „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ herausgebracht. Das Spielprinzip ist recht einfach. Ihr braucht als Singleplayer nur auf euer Gamepad zu schauen und den Stift zu benutzen. Damit tippt ihr Kirby an, der wie ein Ball beschleunigt. Mit dem Stift malt ihr einen Regenbogen, der entlang der Malrichtung zirkuliert und so Kirby in die eine Richtung bewegt, in der ihr diese gezeichnet habt. Ihr könnt die ganze Bewegung durch erneutes Tippen auf Kirby beschleunigen. Demnach müsst ihr auch aufpassen, wie ihr die Regenbögen zeichnet, denn genau in die Richtung wird sich der Kirby-Ball bewegen. Natürlich gibt es mehr dazu, denn die Levels werden kniffliger. Ihr müsst Schätze einsammeln, die versteckt sind oder sich an schwer erreichbaren Orten befinden. Hier und da gibt es Gegner, die ihr durch eine Beschleunigung bekämpfen könnt, anderen wiederum könnt ihr nur ausweichen. Einige Gegner hingegen können den Regenbogen zerstören oder Kirby blockieren. 
 



 
Natürlich sammelt ihr wieder Sterne ein. Diese laden eure Spezialfähigkeit auf. Hiermit werdet ihr wesentlich größer, schneller und vor allem stärker. Denn so könnt ihr durch dicke Blocke brechen oder überaus große Gegner besiegen. 
Was uns bei dem Test besonders aufgefallen ist, ist, dass man als Singleplayer nicht einmal den Fernseher braucht. Das ganze Spiel kann man daher nur auf dem Gamepad spielen, da man ständig gucken muss, wo man zeichnet. Anders wird es jedoch, wenn man im Multiplayer spielt.
Man kann im Multiplayer mit bis zu vier Spielern lokal spielen. Während ein Spieler Kirby auf dem Gamepad steuert, können die anderen drei Spieler mit dem normalen Wii-Kontroller eine Version des Freundes, Waddle Dee, spielen. Diese werden jedoch nicht wie Kirby gesteuert, sondern spielen mit, wie man es im normalen Kirby-Spielt kennt: Ihr könnt springen, rennen und schlagen. Zudem können Kirbys Freunde mit Kirby interagieren. Sie können ebenso auf dem Regenbogen laufen oder Kirby hochheben und diesen transportieren. Wenn die Freunde von Kirby sterben sollten, ist das Spiel nicht vorbei. Sie können jeder Zeit zurückkehren, nachdem sie sich aufgeladen haben. 
Wichtig ist nur, dass Kirby nicht sterben darf, denn dann ist das Spiel vorbei. 
 
Leider entpuppt sich die Kamera im Multiplayer als sehr nervig. Da alles auf Kirby fixiert ist, wird diese sich nur auf Kirby anpassen und jeder, der außerhalb des Gebietes fällt, wird zu Kirby teleportiert, egal was derjenige gemacht hat. 
Im Allgemeinen fehlt außerdem die Abwechslung. Jedes der achtundzwanzig Level behandelt das gleiche Spielprinzip und mit maximal sechs Stunden ist das Spiel nicht das Längste. Zwar gibt es zwischendurch Herausforderungen oder Boss-Kämpfe oder die Level-Designs verändern sich, dennoch ist das Spiel nicht besonders vielfältig aufgebaut. 
 






 
Man verliert daher schnell die Lust an dem Spiel, was eigentlich sehr schade ist, denn wenn man sich das Design, also die Grafik und Atmosphäre betrachtet, so würde das Spiel auf jeder Linie abstauben. Die Knetmasse-Optik, die Musik und die Umgebung sind alle im Einklang und zaubern ein tolles Spiel. 
 
Der einzige Wehmutstropfen ist der Schwierigkeitsgrad und dass das Spiel mehr auf den Sammler in uns Spielern anspricht. Denn wenn auch das DS-Spiel von vor zehn Jahren sehr leicht war, so wird der Schwierigkeitsgrad Level nach Level in „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ bemerkbar angezogen. Zum Sammeln gibt es tolle Trophäen von Charakteren, Musik oder Seiten im Story-Malbuch.
 
Natürlich dürfen in einem Kirby-Spiel bekannte Gegner und Freunde nicht fehlen. Neben seinem treuen Freund Woddle Dee, ist „Whispy Woods“ wieder mit von der Partie und tritt euch als erster Boss-Kampf entgegen.
 
Schade ist zudem, dass wie bei vielen Nintendo Spielen, auch hier erneut die Internetanbindung fehlt. Obwohl es Herausforderungen gibt, fehlen zum Beispiel Bestenlisten oder irgendeine Interaktion mit anderen Spielern in der Welt.
 
Was wäre ein Nintendo Wii U Spiel ohne eine amiibo Anbindung? 
Wer passende amiibo-Figuren besitzt, bekommt einen kleinen Vorsprung, denn man erhält stärkere Figuren, die man weiterhin trainieren kann.
Verpackung Das Spiel erhaltet ihr in der handelsüblichen Wii U-Verpackung. Es liegen dabei keine besonderen Extras vor.
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+ Wunderschönes Design / Knetmasse-Atmosphäre
+ lokaler Multiplayer mit bis zu vier Spielern
+ Viel zu entdecken und zu sammeln
- Wenig Umfang und Abwechslung im Spielprinzip
- Keine Online-Funktionen
- Vorsprung durch amiibo-Figuren
Fazit So ganz neu ist das Spielprinzip von „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ nicht. Dennoch gibt es einige Verbesserungen zu dem Spiel vor zehn Jahren. Mit einer angehobenen Schwierigkeit, wunderschöner Optik und süßer Begleitmusik kann sich jeder von diesem bunten Abenteuer überraschen lassen. Bedauerlich ist nur, dass der Sammeltrieb den Wiederspielwert abheben soll, weil es doch kaum Abwechslung im Spielprinzip gibt. Außerdem fehlt hier leider die online Anbindung, welches vielleicht hier und da mehr Spannung erzeugt hätte.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
1

Multiplayermodus
Multiplayermodus
2

Gesamtnote


2.5
Gamedesign
Gamedesign
3

Story
Story
5

Umfang/Bonus
Umfang/Bonus
4

Preis/Leistung
Preis/Leistung
3

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 30.05.2016
Bildcopyright: Nintendo, HAL Laboratory


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