Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Gigantische Wale am Nachthimmel, Clans, die um die Vorherrschaft kämpfen - all das sind Elemente des Fantasy-Romans "Die Clans von Tokito" von Caroline Brinkmann. Im Interview sprechen wir mit der Autorin über Freund und Feind und welchem Clan sie sich anschließen wollen würde.

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Premonition - If you see it... You will die

 
Wenn man eine Zeitung aufschlägt, stehen da mitunter Todesfälle. Aber was, wenn man eine Zeitung findet, die Todesanfälle angibt, die noch gar nicht passiert sind, kurz darauf aber eintreffen…? Kann man diese Todesfälle dann verhindern oder verursacht man dadurch nur noch mehr Leid und Unglück?
 
Inhalt Die Familie Satomi fährt nach einem Ausflug zu den Großeltern wieder nach Hause. Der Familienvater Hideko arbeitet an einer Universität und muss noch dringend etwas an seinen Professor schicken, weswegen sie an einer grauen Telefonzelle halten, an der er Internetempfang hat. Während er wartet, fällt sein Blick auf einen Zeitungsschnipsel, der den Tod seiner Tochter Nana vermeldet. Kurz darauf wird das Auto von einem Lastwagen erfasst, Nana verstirbt in den Flammen. Seine Frau war aus dem Auto gestiegen, da sich Nanas Kleid im Sicherheitsgurt verfangen hatte und überlebte dadurch den Unfall, jedoch trägt sie aufgrund der umherfliegenden Splitter eine Narbe davon.
Drei Jahre später sind die beiden geschieden, Hideki arbeitet nun als Highschool-Lehrer und hat immer wieder merkwürdige Déjà-vus. Seine Exfrau hingegen arbeitet noch immer an der Universität und forscht über diese „Zeitung des Terrors“, welche zu dem Zeitpunkt noch nicht stattgefundene Todesfälle meldet, indem sie Medien bittet, paranormale Gedanken auf Polaroid zu bannen. Nach einem Anruf einer ihrer Probanden findet sie diese tot in deren Wohnung auf, in der Hand hält sie ein Polaroid mit einem Geisterbild, welches ihren Exmann zeigt.
Hideki wird, nachdem er wieder eine Zeitung mit einem Todesfall erhalten hat, Zeuge des Mordes an seiner Schülerin Wakubo, die ebenso wie er diese mysteriöse Zeitung gesehen hat. 
Die mysteriösen Umstände führen die Wege des ehemaligen Ehepaares wieder zusammen. Eines weiß Hideki: er selbst wird wohl auch sterben und so bleibt ihm nicht mehr viel Zeit, als er selbst beginnt, noch nicht eingetretene Todesfälle wie ein Besessener aufzuschreiben...
 
Premonition - If you see it... you will die
Dt. Publisher:Anime Virtual
Erscheinungstermin:01.05.2009
Preis (Amazon):21,99 €
Synchronfassungen:Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Spiellänge:95 Minuten
FSK:Ab 18 Jahren
Bestellen:Bei Amazon
EAN:7640105237111
Animexx:DVD-Eintrag

Details Der Film basiert auf dem Manga „Kyoufu Shinbun“ von Jiro Tsunada, der 1973 erschien, und ist Teil der J-Horror Theater Series, zu der auch Infection, Reincarnation, Retribution, Kaidan und Kyofu gehören. Obwohl als Horror-Film deklariert, wird genau daran sehr stark gespart. Es gibt gegen Ende des Films einige wenige Schockmomente, davor besteht er eher aus einer Mischung von Supernatural-, Dramen- und Thrillerelementen. Obwohl die Grundidee der „Zeitung des Terrors“ viel Potential birgt, wird dieses nicht ausgeschöpft. Premonition besticht eher aus unnötig in die Länge gezogenen Szenen, welche die anderthalb Stunden Screentime wie drei Stunden anfühlen lassen, da oftmals sehr wenig passiert. Besonders die Komponenten der Zeit und Zeitreisen töten dann die letzte Hoffnung auf einen anständigen Horrorfilm. 
 









Umsetzung Wahlweise kann der geneigte Zuschauer die DVD im japanischen Originalton in DD 2.0 oder DD 5.1 oder mit deutscher Synchronisation ebenfalls in DD 2.0 und DD 5.1 schauen. Die Synchronisation ist zwar solide, aber nicht herausragend, zwar ist Hideki gut besetzt, seine (Ex)Frau dagegen ist eine sprechende Katastrophe. Dankenswerterweise gibt es zum japanischen Originalton deutsche Untertitel, die gut lesbar und fast ohne Fehler sind, sodass man ohne Bedenken zum Originalton greifen kann.
Die Bildqualität ist durchschnittlich. Die meiste Zeit des Films hat man das Gefühl, als würde ein Grauschleier über der Linse liegen, der dazu noch etwas kriselt und den Film viel älter wirken lässt, als er tatsächlich ist.
 
Menü Legt man die DVD in den Player, erscheint einem ein Mensch, der Zeitungspapier wie eine zweite Haut trägt, dazu spielt eine gruselige, immer lauter werdende Hintergrundmelodie. Der grün-schwarze Schleier, der sich zudem übers Bild bewegt, verstärkt diese düster-bedrohliche Atmosphäre nur noch mehr. Das Menü ist damit, ehrlich gesagt, das Gruseligste an dem Film.
Man hat nun die Auswahl zwischen Filmstart, Sprachen, Kapitel und Bonus. Wählt man einen Unterpunkt an, erscheinen diese erst langsam auf weißem Hintergrund. Mit nur sieben Kapiteln (eigentlich sechs, das Siebte ist das Outro) ist die Szeneneinteilung allerdings etwas sehr großzügig lang geraten.
 



Verpackung Die DVD kommt in einer ausklappbaren Pappverpackung daher. Das Cover ziert ein Mädchen in blutiger Schuluniform auf einem Feld unter bewölktem Himmel, während die Zeitung von morgen wegfliegt. Auf der Innenseite befinden sich Bilder aus dem Film; vornehmlich Zeitungsausschnitte, die den Tod bestimmter Personen ankündigen, sowie die Familie, um die es geht. Auf der Rückseite gibt es eine kurze Inhaltsangabe, sowie die wichtigsten Daten des Films, die aber falsch sind: weder Laufzeit- noch Tonangaben stimmen. 
 
Extras Die Extras auf der DVD sind reichlich. Als ersten Punkt gibt es ein knapp halbstündiges Interview, bei dem der Regisseur, die beiden Hauptdarsteller und einige Nebendarsteller über ihre Arbeit beim Film sprechen.
Ein weiteres Extra beinhaltet einen fünfminütigen Ausschnitt einer Pressekonferenz vom 28. Juli 2004. 
Zusätzlich gibt es ein fast dreiviertelstündiges Making-of der Dreharbeiten, sowie ein Making-of der Visual Effects, welches jedoch nur knapp drei Minuten dauert.
 



Fazit Wer einen Horrorfilm sucht, ist mit diesem Film alles andere als gut beraten, denn Horrormomente wird der Zuschauer die ganze Zeit über vermissen. Aufgrund seiner Idee funktioniert der Film als Drama mehr oder weniger gut, doch auch da schafft er es nicht, völlig zu überzeugen. Dank der schlechten Synchronisation des weiblichen Hauptcharakters kann man ohne Gewissensbisse auf den japanischen Originalton zurückgreifen. Da aber auch die Bildqualität nur durchschnittlich ist, ist es empfehlenswert, sich einen anderen Horror-Film zu suchen, wie beispielsweise Reincarnation oder Infection; oder Cure, wenn es Thriller sein darf.
 
Inhalt
Inhalt
4

Bild
Bild
3

Ton
Ton
2

Synchronisation
Synchronisation
3

Gesamtnote


2.6
Untertitel
Untertitel
1

DVD-Menü
DVD-Menü
2

Extras
Extras
1

Preis/Leistung
Preis/Leistung
2

Autor: /  TonaradossTharayn
Lektor: Elsa Philipp
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 31.12.2012
Bildcopyright: Tokyo Broadcasting System, Toho Company, Oz Company, Nikkatsu, Geneon Entertainment, Fellah Pictures


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