Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Natürlich fand auch 2017 das jährliche Filmfest der Nihon Media e.V. statt. Mit über achtzig Filmproduktionen wurde dieses Jahr das Thema „Zwischen Hart und Zart – Japans Kino der verlorenen Unschuld" vom 31.05. - 04.06.2017 gewählt.

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Abe, Kōbō

Kōbō Abe, geboren am 7. März 1924 in Tokio und verstorben am 22. Januar 1993 ebenfalls in Tokio, galt einerseits als Repräsentant seiner Zeit und brach andererseits mit seinen Werken sämtliche Konventionen in der japanischen Nachkriegsliteratur.

Akutagawa, Ryûnosuke

Akutagawa Ryunosuke gilt als der Vater der japanischen Kurzgeschichte. In seiner doch recht kurzen Lebenszeit hat er über 150 davon verfasst und aufgrund seines Einflusses auf andere japanische Autoren ist der wichtigste Literaturpreis Japans nach ihm benannt: der Akutagawa Preis.

Aoyama, Nanae

Nanae Aoyama war erst 22 Jahre alt, als sie 2005 ihr Debüt „Mado no Akari“ veröffentlichte. Jedoch war ihr Roman so gut, dass sie damit sofort den Bungei-Preis gewann. Ein „One-Hit-Wonder“ der Literatur? Nein, keinesfalls, der Erfolg ging weiter.

Higashino, Keigo

Man kann Keigo Higashino nicht gerade als Überraschungstalent der japanischen Krimiszene bezeichnen. Es dauerte durchaus eine Weile, bis er den Durchbruch schaffte. Dazwischen lagen viele verlorene Wettbewerbe, unveröffentlichte Werke und kleine Auflagen, die nicht zu Bestsellern wurden. Erst sein vierter Roman, „Meitantei no Okite“ (dt. „Das Gesetz der Meisterdetektive“), der 1996 erschien, gewährte ihm schließlich den Sprung nach oben.

Hisashi, Inoue / ひさし井上

Inoue Hisashi wurde am 16. November 1934 in der Stadt Kawanishi in der Präfektur Yamagata geboren. Er verstarb im Alter von 75 Jahren am 09. April 2010 an Lungenkrebs, der vorher, im Oktober 2009, bei ihm diagnostiziert wurde.

Ikeda, Daisaku

Daisaku Ikeda ist nicht nur Autor zahlreicher Romane, Essays und Gedichte, sondern setzt sich auch jeher für den weltweiten Frieden ein. 1983 erhielt er für seine Friedensvorschläge, die er seit 1983 jährlich zum 26. Januar veröffentlicht, den Friedenspreis der UNO. Sein starker Einsatz hat wohl auch sehr persönliche Gründe, die in seiner Jugend zu finden sind.

Inoue, Yasushi

Inoue Yasushi wurde zu Lebzeiten auf Grund seiner Werke als „lebender Nationalschatz“ geehrt. Was kann sich ein Autor denn noch mehr wünschen?

Kanehara, Hitomi

Kanehara Hitomi ist eine Repräsentantin der neuen Generation von jungen Autorinnen und Autoren in Japan. Sie schreibt über Themen, welche die japanische Jugend bewegt: ein fehlendes Ziel im Leben, kein fester Arbeitsplatz und weitere daraus resultierende Probleme. Ein Ausweg wird meist in der Sado-Maso-Kultur gesucht.

Kawabata, Yasunari

Kawabata Yasunari ist der erste Japaner, der mit einem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Zudem gilt er als Begründer der "sensualistischen Schreibweise".

Kawakami, Hiromi

Hiromi Kawakami zählt zu den bekanntesten japanischen Schriftstellerinnen der Gegenwart, besonders im Bereich der Fiktion.

Kirino, Natsuo

Natsuo Kirino erweist sich offensichtlich als Pionierin und Trendsetterin der japanischen Literatur. Sie vertritt eine Literatur, die weder den japanbezogenen und von Männern dominierten Themen der 1960er bis 1980er gerecht wird, noch der sogenannten „Frauenliteratur“ (jap. „joryū bungaku“) entspricht, deren Blick sich aber doch auf das internationale Geschehen richtet.

Kobayashi, Takiji

Er war Sozialist, dem kein langes Leben beschert war. Takiji Kobayashi machte sich mit seinen Texten und seinem politischen Engagement zu Lebzeiten nicht nur Freunde, sondern auch gefährliche Feinde.

Murakami, Haruki

Haruki Murakami ist einer der erfolgreichsten Autoren Japans, der im Bereich der Belletristik Romane und Erzählungen schreibt, die oft von westlichen Einflüssen geprägt sind.

Murakami, Ryû

Murakami Ryû ist bekannt für seine gesellschaftskritischen Werke, die nicht selten ein oder mehr Tabus brechen. Entsprechend dieser Tatsache ist er in Amerika und Europa auch als "Enfant terrible" der japanischen Literatur bekannt.

Nakamura, Fuminori

In seiner Heimat hat er bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht – hierzulande kennt man Fuminori Nakamura bisher jedoch kaum. Aber vielleicht ändert sich das künftig noch...! Mit „Der Dieb“ ist zumindest schon mal ein solider Grundstein gelegt worden.

Ôe, Kenzaburô

Ôe Kenzaburô gilt als "Das Gewissen seines Landes", da er die Japaner mit seinen Werken dazu animiert über ihr Leben und ihre Kultur nachzudenken. Ebenfalls verarbeitet er aktuelle Themen der Weltgeschichte.

Okada, Toshiki

Toshiki Okada ist Theaterautor, Regisseur und Schriftsteller. Er gründete die Theatergruppe „chelfitsch“ und ist zudem auch über die Grenzen Japans bekannt. Vor allem in Deutschland besitzt Okada eine eingeschworene Fangemeinde.

Okuda, Hideo

Die meisten japanischen Autoren schaffen den Durchbruch und vor allem die Veröffentlichung eines ersten Werkes nur, indem sie einen „Newcomer-Contest“ gewinnen. Anders Hideo Okuda: Er publizierte sein erstes Werk, ohne zuvor einen Preis zu gewinnen.

Sokyu, Gen'yu

Gen'yu Sokyu ist nicht nur Buchautor und Mitglied im nationalen Wiederaufbaurat – er ist auch Zen-Priester.

Takami, Koushun

Koushun Takami wurde bekannt durch sein bisher einziges Werk „Battle Royale“, das 1999 erschien und schnell zum Bestseller wurde. Stark diskutiert wegen des kontroversen Inhalts, aber offensichtlich geliebt von den Fans. Doch wer steckt eigentlich hinter dem umstrittenen Werk?

Tawada, Yoko

Auch wenn man in ein anderes Land zieht, muss man seine Muttersprache nicht aufgeben. Yoko Tawada fährt zweigleisig und schreibt sowohl auf deutsch als auch auf japanisch.

Thich Naht Hanh

Er setzte sich stets für den Frieden ein und wurde dafür ins Exil verbannt. Heute gilt er als einer der beliebtesten Vertreter buddhistischer Weisheiten der Gegenwart: Thích Nhất Hạnh.

Tsuji, Hitonari

Hitonari Tsuji kann durchaus als Multitalent bezeichnet werden. Autor, Musiker, Fotograf und Regisseur sind seine Berufungen, zudem ist er Familienvater und auch noch sehr erfolgreich.

Ubukata, Tō

Die Animefilme zu „Mardock Scramble“ sind in Deutschland nicht unbekannt. Derjenige, der allerdings hinter deren Romanvorlage und Drehbuch steckt, schon eher. Tō Ubukata begann bereits früh mit dem Schreiben und ist in Japan bekannt für seine Romane, Manga und Drehbücher zu Animes.

Wataya, Risa

Mit nur 19 Jahren bereits einen bedeutenden Literaturpreis wie den Akutagawa-Preis zu gewinnen, ist wohl der Traum eines jeden Autors. Dies ist Risa Wataya gelungen, die heute zusammen mit Hitomi Kanehara zu den bedeutendsten japanischen Schriftstellerinnen der jungen Generation zählt.

Yoshimoto, Banana

Seit vielen Jahren nun schon feiert die japanische Populärschriftstellerin Banana Yoshimoto national und international große Erfolge und wurde vielfach durch Auszeichnungen für ihr schriftstellerisches Schaffen belohnt. Mit Werken wie „Kitchen“ trifft sie den Nerv der Zeit und fungiert mitunter als Sprachrohr der Jugend Japans, wobei sie vor allem jungen weiblichen Leserinnen eine Identifikationsmöglichkeit bietet.

Yû, Miri

Bereits mit 16 Jahren verließ Miri Yû die Schule, um sich der Theater- und Musicalgruppe Tokyo Kid Brothers anzuschließen und nur drei Jahre später ihre eigene Theatergruppe zu gründen. Es ist also nicht schwer zu erkennen, dass sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Und das hat offensichtlich geklappt, denn mit ihren späteren Prosawerken gewann sie wichtige literarische Preise.



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