Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

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Aktuell in Japan:
15.09.: Tag der Verehrung der Ahnen (keiro no hi) (gesetzlich) | 14.09. - 15.09.: ôsaka – Danjiri Matsuri (regional) | 14.09. - 17.09.: Kamakura - Hachiman Matsuri (regional) | 22.09. - 23.09.: Tagundnachtgleiche (o-higan) (landesweit) | 07.10. - 09.10.: Nagasaki – Okunchi Matsuri (regional)
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Yuki Ichigo

 
Yuki Ichigo ist eine japanische Süßspeise, die den Namen ihrem Aussehen zu verdanken hat. Wörtlich bedeutet Yuki Ichigo "Schnee-Erdbeere". Durch die mit Puderzucker bestäubte Mochi-Hülle und die rundliche Form, sehen die etwa faustgroßen Klöße aus wie Schneebälle. Gefüllt sind sie mit Sahne, einer Erdbeere und einem Kuchenboden.
Man bekommt Yuki Ichigo im Winter eigentlich überall in Japan, allerdings findet man sie nicht in jedem Supermarkt. Sie werden meist an kleinen Ständen auf öffentlichen Plätzen oder an Bahnhöfen verkauft.
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Zutaten
Für 6 Stück braucht ihr:

350g Klebreismehl
300ml + 2 EL Wasser
150g Sahne
2 Eigelb
1 Eiweiß
50g Zucker
1 EL Pflanzenöl
½ TL Backpulver
6 Erdbeeren
Puderzucker
Zubereitung Zubereitung


1. Der Teig

(Ofen bei Umluft schon mal auf 180°C vorheizen)

Zuerst müsst ihr Eigelb und Eiweiß der beiden Eier voneinander trennen. Dann das Eigelb, mit der Hälfte des Zuckers, in eine Schüssel geben und unter langsamer Beigabe des Öls mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Danach unter ständigem Rühren langsam die zwei Esslöffel Wasser hinzugeben.
Anschließend 50g Klebereismehl mit dem Backpulver mischen und mit der Teigmasse vermengen. Dabei immer gut rühren!
Als nächstes ein Eiweiß mit dem Zucker verquirlen, steif schlagen und ebenfalls unter den Teig heben.
Den fertigen Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwa 1 cm dick verstreichen. Bei 180°C muss er ca. 12 min backen. Sollte der Teig an der Oberseite zu dunkel werden, könnt ihr ihn mit Alufolie oder Backpapier abdecken.
Wenn der Teig fertig gebacken ist und schön gold-gelb geworden ist, muss er auskühlen.
Dann kommt der anstrengende Part:

2. Das Mochi

Das Wasser in einen Topf geben und da restliche Klebereismehl hineinrühren. Bei mittlerer Hitze muss das Ganze mit einem Kochlöffel zu einer geschmeidigen, leicht glasigen Masse verrührt werden. Bis das ganze Mochi von der anfangs weißen Flüssigkeit zu der glasig-klebrigen Masse geworden ist, dauert es eine Weile. Muskelkater leider vorprogrammiert. Am besten zwischendurch mal von einem Freund ablösen lassen.
Hat man es geschafft das Mochi zu bezwingen, muss die fertige Masse nach dem Abkühlen auf einer mit Puderzucker gut eingestäubten Unterlage ausgerollt werden und in sechs gleich große Quadrate geschnitten werden. Die Quadrate sollten etwa 10 bis 15 cm Kantenlänge haben.

3. Schneebälle formen

Die Erdbeeren waschen, Stiele und Blätter entfernen und die Schlagsahne mit einem Teelöffel Puderzucker steif schlagen.
Aus dem abgekühlten Teig sechs Kreise mit ca. drei cm Durchmesser ausstechen. Wenn ihr keine runden Förmchen da habt, könnt ihr euch auch mit einem Glas helfen.
Anschließend braucht ihr ein Schälchen, eine Souffléschüssel oder eine flache Tasse. Diese wird mit Puderzucker bestäubt und die erste Mochi-Scheibe vorsichtig in die Form drücken.
Dann zuerst einen kleinen (!) Klecks der Schlagsahne dazu geben und anschließend eine Erdbeere mit der Spitze nach unten in die Mitte des Klecks drücken. Zum Schluss noch den Kuchenboden darauf legen.
Jetzt die überstehenden Ränder des Mochi zur Mitte über dem Kuchenboden falten und vorsichtig glatt drücken. Dabei gut aufpassen, dass die Sahne nicht an den Seiten heraus quillt oder das Mochi an der Oberseite ein Loch bekommt, denn wo immer das Mochi mit der Sahne in Berührung kommt, klebt es nicht mehr und macht das Verschließen quasi unmöglich!
Damit das Mochi nicht so an den Fingern klebt, dieses am besten auch mit Puderzucker bestreuen.

Ist die Mochihülle geschlossen, wird das Ganze aus der Schüssel/Tasse gestürzt und nochmals großzügig mit Puderzucker bestäubt, sodass der kleine Kuchen weiß wie ein Schneeball wird.
Fazit:

Empfehlenswert wäre es, ihr holt euch bei der Zubereitung ein bisschen Unterstützung von einem Freund, der euch mal beim Kampf mit dem Mochi ablösen kann.
Am besten schmecken die Yuki Ichigo übrigens wenn man sie vor dem Verzehr noch für ca. eine Stunde in den Kühlschrank tut.

Guten Appetit! Oder ganz japanisch: Itadakimasu!
Autor: /  Kaychi
Lektor: Christine Schäffer
Grafiker: Andreas Williger /  Minorou
Datum d. Artikels: 30.04.2011
Bildcopyright: animePRO


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