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Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

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Yōkan

 
Gesehen haben sie bestimmt schon viele, diese Yōkan. Aber was genau ist das eigentlich? Tatsächlich ist es eine Süßigkeit, die wegen ihrer Haltbarkeit gerne als Gastgeschenk gereicht wird. Nur– was ist da denn drin? animePRO hat für euch einen genaueren Blick auf die Yōkan geworfen.
Grundsätzlich gibt es, wie bei Dango, verschiedene Arten von Yōkan, unter anderem „Sakuraan-Yōkan“, die vor allem während der Kirschblütenzeit gegessen werden. Das Standartrezept besteht aber eigentlich nur aus Salz, Wasser, Anko für den Geschmack und am wichtigsten: Agar (jap. auch: Kanten). Agar ist ein Geliermittel aus Algen, das weitaus ergiebiger ist als beispielsweise Gelatine. Außerdem wird Agar bereits bei Raumtemperatur fest.
Agar ist also der Grundstoff, um überhaupt die richtige Form und Konsistenz zu erhalten. Bei den gewöhnlichen Yōkan wird nun Anko, eine süße Paste aus roten Bohnen, für den Geschmack dazugegeben.
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Zutaten
Für 30 Stück (Je nachdem, wie hoch die Schüssel ist.)
Zubereitungszeit etwa 20-30 min, zusätzlich 1 h zum Festwerden


Für 30 Stück:
500g Anko (Süße Paste aus roten Bohnen)
7 g Agar
300 ml Wasser
¼ TL Salz
Event. Zucker
Zubereitung Agar gibt es in Pulver- und in Riegelform. Ich empfehle euch jedoch, das Pulver zu benutzen. Wenn ihr eine kleine Ecke von der Tüte abschneidet und eine Küchenwaage benutzt, ist es recht leicht zu dosieren. Ihr mischt das Pulver einfach in einem Topf mit Wasser und Salz. Zusätzlich könnt ihr nun, je nach Geschmack, bis zu 100 g Zucker hinzugeben. Allerdings ist die Bohnenpaste an sich schon sehr süß, deswegen habe ich keinen Zucker verwendet.

Habt ihr doch einen Agar-Riegel gewählt, dauert es ein wenig länger. Zunächst schneidet ihr etwa 7 cm ab (entspricht in etwa 7 g), spült es kurz unter fließendem Wasser ab und lasst es dann in einer Wasserschale eine halbe Stunde quellen. Danach drückt ihr den Riegel gut aus, zerreißt ihn in kleine Stückchen und gebt ihn nun ebenfalls mit Wasser, Salz und eventuell Zucker in den Topf.

Das Gemisch erwärmt ihr nun auf mittlerer Hitze und rührt dabei ständig um, sodass sich Agar und Salz komplett auflösen, bevor das Wasser anfängt zu kochen. Ich habe dafür etwa 15 Minuten gebraucht. Wenn sich alles gelöst hat, fügt ihr die Bohnenpaste hinzu und rührt gut um, bis ihr erneut eine einheitliche Masse erhaltet.
Nach weiteren zwei Minuten nehmt ihr den Topf vom Herd und füllt das Gemisch in eine große, am besten flache Form. Darin lasst ihr alles abkühlen.

Ihr werdet merken, dass das Yōkan wirklich sehr schnell fest wird, trotzdem solltet ihr etwa eine Stunde warten, bevor ihr die Masse in kleine Quader schneidet und serviert.
Wie oben bereits erwähnt, sind Yōkan etwa eine Woche haltbar und schmecken am besten, wenn sie gekühlt sind. Man kann sie auch gut in Alufolie aufbewahren. In Japan werden sie gerne zu grünem Tee serviert.

Wie ihr gesehen habt, ist Yōkan eine Süßigkeit, die wirklich nicht viel Zeit beansprucht, einfach zu machen ist und die man gut vorbereiten kann.
Jetzt muss man nur noch testen, ob es auch schmeckt! Itadakimasu!
Autor: /  toastbrot95
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Teresa Schießl /  toastbrot95
Datum d. Artikels: 27.07.2012
Bildcopyright: animePro


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