Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Am 10. September ist "Welttag der Suizid-Prävention". Aus diesem Anlass veröffentlichte Egmont Manga jüngst den Einzelband "My broken Mariko" von Waka Hirako. Wir möchten euch dieses besondere Werk nicht vorenthalten und stellen es hiermit vor...!

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An-Dango

 
Als „Dango“ werden in Japan allgemein kugelförmige Speißen bezeichnet. Dango bedeutet übersetzt nämlich einfach nur „Kloß“, es kann also auch zum Beispiel Fleischbällchen benennen. Aber die bekanntere Art der Dango sind Spieße, auf die man gedämpfte Kugeln aus Reismehl und Wasser steckt.
An-Dango werden anschließend noch mit Anko umhüllt, einer süßen Paste aus roten Bohnen, und sind die beliebtesten Dango in Japan.
Zunächst ist zu sagen, dass ihr für die Dango einen „Mushiki“, ein Dampfkörbchen oder auch Dampfgarer, braucht. Im Rezept zu den Mitarashi Dango ist auch noch eine Möglichkeit beschrieben, wie man die Dango ohne einen Dampfgarer macht, aber das ist komplizierter und da er ein wesentlicher Bestandteil der asiatischen Küche ist, würden wir euch raten, einen zu kaufen. Mehr über den Mushiki findet ihr ebenfalls im Mitarashi-Dango-Rezept.
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Zutaten
Für 4 Spieße (je nachdem, wie groß die Kugeln sind), Zubereitungszeit etwa 30-45 min

100g Klebreismehl
200g Anko
75ml Wasser 
4 Bambusspieße
Zubereitung Zunächst gebt ihr das Klebreismehl mit dem Wasser zusammen in eine Schüssel und vermischt beides miteinander. Knetet die Masse nun solange, bis ihr einen festen Teig erhaltet. Oft wird der Vergleich genannt, dass Dango richtig sind, wenn sie die Konsistenz von Ohrläppchen, also Knorpel, haben, und das trifft es eigentlich ganz gut.
Wenn ihr das soweit habt, kommt der Dampfkocher ins Spiel. Habt ihr einen Mushiki, müsst ihr in einem Topf Wasser zum Kochen bringen, den Mushiki darauf stellen und die Dango etwa 20 Minuten auf mittlerer Hitze garen lassen.
Aber wenn ihr kein Dampfkörbchen habt, dann könnt ihr euch selbst einen bauen, wie unten auf den Bildern beschrieben.

Wichtig ist hier, dass die Dango noch nicht zu Kugeln, sondern lediglich in zwölf mundgerechte Stücke geteilt werden müssen. Erst, wenn der Teig fertig gegart ist, nehmt ihr den Topf vom Herd und knetet den Teig erneut zu einer einheitlichen Masse.
Taucht die Teigkugel kurz in eine Wasserschüssel und knetet sie richtig durch, dann formt eine lange Rolle aus dem Teig. Nun schneidet ihr die Rolle in einzelne Stücke – vergesst dabei aber nicht, vorher das Messer anzufeuchten! – und rollt diese zu zwölf Kugeln.

Nun müsst ihr nur noch die Kugeln abkühlen lassen und jeweils drei davon auf einen der Spieße stecken. Dann teilt ihr das Anko in vier Teile und formt sie zu flachen Kreisen, die ihr dann um die Spieße legen könnt. Die Spieße sollen richtig schön darin eingewickelt werden, sodass von dem eigentlichen Teig nichts mehr zu sehen ist!

Und fertig sind eure An-Dango! Wie fast jede japanische Süßigkeiten schmecken sie am besten zu grünem Tee. Itadakimasu!
Autor: /  toastbrot95
Lektor: Kathia Krüss
Grafiker: Teresa Schießl /  toastbrot95
Datum d. Artikels: 08.10.2012
Bildcopyright: animePRO


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