Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

Weiterlesen

Aktuell in Japan:
15.09.: Tag der Verehrung der Ahnen (keiro no hi) (gesetzlich) | 14.09. - 15.09.: ôsaka – Danjiri Matsuri (regional) | 14.09. - 17.09.: Kamakura - Hachiman Matsuri (regional) | 22.09. - 23.09.: Tagundnachtgleiche (o-higan) (landesweit) | 07.10. - 09.10.: Nagasaki – Okunchi Matsuri (regional)
Twittern Auf Facebook teilen

Daigaku-Imo

 
Daigaku-Imo (jap. 大学芋) bedeutet übersetzt „Universitäts-Süßkartoffeln“ und ist besonders bei jungen Japanern und Studenten ein beliebter Snack. Vor allem im Herbst, wenn an den Universitäten die großen Feste Daigaku-sai („Universitätsfest“) und Bunka-sai („Kulturfest“) stattfinden, dürfen die Daigaku-Imo nicht fehlen.
Es wird angenommen, dass die süße Speise sich ursprünglich etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts an den Universitäten in Tokyo als preiswerter, kalorienreicher Snack für arme Studenten etabliert hat. Als Vorbild könnte ein Rezept aus der chinesischen Küche gedient haben, bei dem ebenfalls frittierte Kartoffeln mit Zucker gesüßt werden.
Zurück Bild 0 / 7 Weiter
Zutaten
Für 1 Portion:

1 Süßkartoffel
1 EL Zucker
ca. ½ TL schwarzer oder weißer Sesam
2 EL Erdnussöl (alternativ Sonnenblumenöl)
½ TL Sojasoße
Zubereitung Zuerst die Kartoffeln waschen und in mundgerechte, keilförmige Stücke schneiden. Anschließend ca. 10 Minuten in kaltes Wasser legen, um die Stärke zu entfernen. Auf diese Weise verfärben sich die Kartoffeln später nicht. Nach dem Wasserbad leicht trockentupfen, um heftiges Spritzen beim Frittieren zu vermeiden.
Öl und Zucker vermischen und zusammen mit den Kartoffelstücken in eine Pfanne geben. Das Ganze mit einem Deckel abdecken und bei hoher Hitze frittieren, bis sich die Süßkartoffeln goldbraun färben. Damit nichts anbrennt, die Pfanne zwischendurch immer wieder etwas schwenken und eventuell mit einem Kochlöffel einzelne Stückchen wenden. Sobald die Kartoffeln sich gleichmäßig verfärbt haben, die Sojasoße hinzugeben und umrühren, sodass sie sich gleichmäßig auf alle Kartoffelspalten verteilt. Anschließend das Ganze noch etwa 2 Minuten weiter kochen lassen. Zum Schluss sollten die Süßkartoffeln außen leicht knusprig sein, innen aber noch weich.
Zuletzt die fertigen Stücke aus der Pfanne nehmen und je nach Geschmack mit Sesam bestreuen.
Daigaku-Imo können warm wie kalt gegessen werden und eignen sich deshalb auch hervorragend, um sie als Bento z.B. mit in die Uni zu nehmen.
In Japan verwendet man für Daigaku-Imo meist Süßkartoffeln mit gelbem Fruchtfleisch (zu erkennen an ihrer lilafarbenen Schale). Diese Sorte ist hierzulande jedoch oft schwer zu bekommen. Genauso gut kann man aber auch Süßkartoffeln mit rötlichem Fruchtfleisch verwenden, die es in fast jedem Asiamarkt und manchmal sogar auch in normalen Supermärkten zu kaufen gibt.
Viele Rezepte verwenden der Einfachheit halber zudem Honig statt Zucker, dieser hat jedoch einen starken Eigengeschmack und eignet sich daher nicht so gut für Daigaku-Imo.

Itadakimasu!
Autor: /  Kaychi
Lektor: Regina Liebersbach /  Chimi-mimi
Grafiker: Nathalie Schöps /  unbekannt
Datum d. Artikels: 31.10.2012
Bildcopyright: Kay Kraus


X