Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Andreas Neuenkirchen ist bekannt für seine Japanbücher, sowohl in Romanform wie auch als Reiseliteratur. Mit „Kawaii Mania“ hat er ganz frisch einen neuen Titel auf den Markt gebracht – und uns Rede und Antwort gestanden!

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Tamagoyaki

 
Tamagoyaki (jap. 卵焼き), wörtlich gebratenes Ei, ist ein auf japanische Weise zubereitetes, gerolltes Omelette, das sich von der westlichen Variante vor allem durch seinen süßlichen Geschmack unterscheidet. Typischerweise wird es zum Frühstück gegessen und ist eine beliebte Komponente in Bento-Boxen oder als Sushi-Topping.
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten von Tamagoyaki. Das Rezept, das wir euch hier vorstellen, ist das für Dashimaki Tamago; eine Variation bei dem das Grundrezept durch Dashibrühe ergänzt wird, was dem Ei einen etwas würzigeren Geschmack verleiht.
Tamagoyaki wird normalerweise in speziellen rechteckigen Pfannen gebraten, aber auch in den normalen runden ist die Zubereitung möglich.
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Zutaten
3 Eier
1 EL Zucker
1TL Mirin
1 TL helle Sojasoße
1 Prise Salz
4 EL Dashibrühe
Zubereitung Zuerst die Eier in eine Schüssel schlagen und gründlich verquirlen. Anschließend die restlichen Zutaten miteinander vermengen, bis sich Salz und Zucker gelöst haben und mit den Eiern vermischen.
Als nächstes ein kleines Tuch mit etwas Öl tränken und damit eine Pfanne ausstreichen, sodass ein dünner Film am Boden bleibt. Die Pfanne bei mittlerer Temperatur auf dem Herd erhitzen und, sobald sie heiß ist, 1/3 der Eimasse hinein geben. Das Ei sollte möglichst glatt, wie ein dünner Pfannkuchen, den Boden der Pfanne bedecken. Wenn sich Blasen bilden, werden diese mit Stäbchen zerstochen. Die Löcher, die so entstehen, könnt ihr einfach füllen, indem ihr die Pfanne etwas schwenkt und noch flüssiges Ei nachlaufen lasst. Sobald das Ei sich einigermaßen gefestigt hat, beginnt ihr die Eimasse mit den Stäbchen von einer Seite her zum gegenüberliegenden Pfannenrand hin aufzurollen. Ist das geschafft, schiebt ihr die erste fertige Rolle an den Rand der Pfanne, ölt diese wieder mit dem Tuch ein und gebt das zweite Drittel der noch flüssigen Eimasse hinzu. Damit der schon fertige Teil nicht zu dunkel wird, hebt man ihn mit den Stäbchen etwas an, sodass flüssiges Ei darunter laufen kann. Wenn auch diese Lage sich verfestigt hat, rollt ihr die erste Rolle wieder auf die andere Seite, sodass sich die zweite Schicht darum wickelt. Mit dem letzten Drittel verfahrt ihr genauso.
Zum Schluss die fertige große Rolle aus der Pfanne nehmen und, um sie in die gewünschte Form zu bringen, solange sie noch warm ist, in ein Tuch einschlagen und zurecht kneten oder in eine Bambusmatte, wie sie auch zum Sushi formen verwenden wird, einrollen.
Jetzt nur noch abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und fertig!
Wer es lieber weniger süß mag, kann statt des süßen Reisessig Mirin auch Sake verwenden.
Außerdem ein Tipp für alle, die großen Wert auf ein optisch makelloses Ergebnis legen: Um Unregelmäßigkeiten zu vermeiden, kann man die Eier nach dem Verquirlen auch noch sieben.

Itadakimasu!
Autor: /  Kaychi
Lektor: Daniela Würdig
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 28.04.2013
Bildcopyright: animePRO


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