Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

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Aktuell in Japan:
15.09.: Tag der Verehrung der Ahnen (keiro no hi) (gesetzlich) | 14.09. - 15.09.: ôsaka – Danjiri Matsuri (regional) | 14.09. - 17.09.: Kamakura - Hachiman Matsuri (regional) | 22.09. - 23.09.: Tagundnachtgleiche (o-higan) (landesweit) | 07.10. - 09.10.: Nagasaki – Okunchi Matsuri (regional)
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Tempura

 
Tempura wurde den Japanern Mitte des 16. Jahrhunderts von den Portugiesen vorgestellt. Tokugawa Ieyasu, Gründer und erster Shogun des Tokugawa Shogunats, wird nachgesagt, er habe Tempura geliebt.

Das Wort „Tempura“ beziehungsweise auch die Technik, Gemüse und Fisch mit Teig zu umhüllen und zu frittieren, leitet sich von dem lateinischen Wort „tempora“ ab, was so viel bedeutet wie „Zeit“ oder „Zeitspanne“. Das Wort „tempora“ wurde sowohl von den portugiesischen, als auch von den spanischen Missionaren benutzt, um sich auf die Fastenzeit, die Quatember oder andere christliche Feiertage zu beziehen. Quatember oder auch „quattuor tempora“ bezieht sich auf heilige Tage, an denen Katholiken Fleisch vermeiden und stattdessen Fisch oder Gemüse essen.
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Zutaten
Um euer eigenes Tempura zubereiten zu können, benötigt ihr für 4 Portionen:

1 Lauchstange
100g Garnelen (roh; ohne Schale)
100g weißes Fischfilet (z.B. Kabeljau)
100g Austernpilze
Etwas Mehl zum Bestäuben
500ml Sonneblumenöl

Zutaten für den Ausbackteig:

50g japanisches Mehl (im Asienladen oder aus dem Internet)
1 Ei
120ml Wasser
(Nach Belieben auch etwas fein geriebenen weißen Rettich)
Zubereitung Befreit zuerst die Garnelen von ihrem schwarzen Darmfaden. Dazu schneidet ihr sie am Rücken auf und entfernt ihn. Anschließend die Garnelen und den Fisch waschen und trocken tupfen. Lauch und Austernpilze ebenfalls putzen und alles in etwa 4-5cm kleine Stücke schneiden.

Gebt diese Zutaten in eine Schüssel, vermengt sie mit etwas Mehl und teilt sie in vier etwa gleich große Portionen auf. Dann müsst ihr das Öl auf 180° erhitzen. (Ein kleiner Tipp: Ihr merkt, dass das Öl heiß genug ist, wenn ihr einen Holzstiel hinein taucht und kleine Bläschen aufsteigen.)

Für den Teig vermengt ihr Mehl mit Ei und kaltem Wasser. Dann stellt ihr die Schüssel in Eiswasser, um den Teig möglichst kalt zu halten. Taucht die Zutaten portionsweise in den Teig und frittiert sie in dem heißen Öl für etwa 2 Minuten, bis sie knusprig sind.

Ihr solltet die Portionen vor dem Servieren noch kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
 
Es empfiehlt sich, das Tempura nicht nur pur, sondern vielleicht auch mit einem Dip zu probieren. Seid dazu nicht schüchtern. Probiert es mit Sojasauce, Teriyakisauce oder auch ganz anderen Dips. Ihr findet bestimmt euren Favoriten. Es bietet sich genauso gut an, Tempura mit einer frischen Portion Reis zu servieren.

Lasst es euch schmecken!
Autor:
Lektor: Christine Schäffer
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 12.05.2013
Bildcopyright: Wikipedia


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