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Andreas Neuenkirchen ist bekannt für seine Japanbücher, sowohl in Romanform wie auch als Reiseliteratur. Mit „Kawaii Mania“ hat er ganz frisch einen neuen Titel auf den Markt gebracht – und uns Rede und Antwort gestanden!

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Gobō no kinpira

 
Gobō (jap. 牛蒡), die Wurzel der großen Klette, ist ein sehr beliebtes Wurzelgemüse in Japan.
Kinpira ist kein Einzelgericht, das heißt, es wird als Zugabe gereicht.
Bei Kinpira wird das Gemüse erst angebraten und dann geköchelt.
Je nach Vorliebe kann man die Klettenwurzel vor dem Zubereiten schälen oder mit Schale kochen. Mit Schale ist sie aromatischer.
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Zutaten
Für 2 Portionen (Zubereitungszeit ca. 25 Minuten):

200g Klettenwurzel
1 Karotte
2 EL Sojasauce
1 EL Mirin
1 EL Zucker
(1 EL Sake)
1 TL Sesam
Öl zum Braten
Zubereitung Zuerst die Karotte und gegebenenfalls die Klettenwurzel schälen.
(Ansonsten einfach unter fließendem Wasser abbürsten.)
Beides in 5-6 cm lange Stifte schneiden und die Klettenwurzel in Wasser einweichen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen.

Währenddessen die Sojasauce, Mirin, Zucker, Sesam und, wenn es beliebt, den Sake miteinander vermischen.
Solltet ihr keinen Sake im Haus haben, ist das nicht schlimm. Es schmeckt auch ohne sehr gut.

Die Stifte der Klettenwurzel abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Diese etwa 6-7 Minuten anbraten und hin und wieder wenden.
Danach die Karottenstifte dazugeben und weitere 3-4 Minuten garen.

Jetzt das das Gemisch der anderen Zutaten mit in die Pfanne geben und das Gemüse etwa 5 Minuten köcheln lassen. Das Flüssigkeitsgemisch sollte dabei in das Gemüse eingezogen und das Gemüse selbst weich geworden sein.
Dann ist das Zugabengericht fertig.

Die Pfanne vom Herd nehmen und Gobō no Kinpira auf zwei Schälchen oder ins Bento verteilen.
Wenn man keine Klettenwurzel bekommt oder diese nicht mag, kann man stattdessen anderes (Wurzel-) Gemüse, wie zum Beispiel Schwarzwurzel oder Rettich, verwenden.
Aber nicht nur Wurzelgemüse schmeckt mit dem Gemisch lecker: Selbst wenn es dann nicht mehr ganz so japanisch wirkt, sind zum Beispiel auch Pilze damit sehr gut.
Das Ganze schmeckt eher süßlich, was man ansatzweise mit mehr oder weniger Zucker steuern kann.
Autor: /  Subaru
Lektor: Johanna Hohner
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 11.07.2013
Bildcopyright: Bettina Spallek


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