Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Während der Frankfurter Buchmesse 2017 haben wir ein ausführliches Interview mit zwei Mitgliedern des Teams hinter der Deutschen Cosplay-Meisterschaft (DCM), Yasmin Hofmann Estevez und Björn Sandner, führen können. Was ist die DCM und was hebt sie von anderen Wettbewerben ab? Erfahrt es hier!

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Anko-Mushipan

 
Zunächst braucht ihr für die Mushipan einen „Mushiki“, ein Dampfkörbchen oder auch Dampfgarer. Im Rezept zu den Mitarashi Dango ist eine Möglichkeit beschrieben, wie man die Dango ohne einen Dampfgarer macht, aber das ist komplizierter und da er ein wesentlicher Bestandteil der asiatischen Küche ist, würden wir euch raten, einen zu kaufen. Mehr über den Mushiki findet ihr ebenfalls im Mitarashi-Dango-Rezept.
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Zutaten
Für 6-8 Stück (abhängig von der Förmchengröße), Zubereitungszeit knappe 10 Minuten, dazu 15 min Zeit zum Dämpfen:
100 g Anko (Koshian)
120 ml Milch (oder Sojamilch)
100 g Joshinko (Reismehl), kann auch ganz oder teilweise durch gewöhnliches Mehl ersetzt werden
1 TL Backpulver
Zubereitung Mushipan (dt. „gedämpftes Brot“ sind kleine Küchlein, die in Muffinformen in einem Mushiki gedämpft werden und wegen des Backpulvers aufgehen. So ähneln sie dann in Aussehen und Konsistenz deutschen Dampfnudeln, allerdings sind sie nicht sehr süß (was man natürlich durch zusätzliche Zugabe von Zucker ändern könnte). Es gibt sie in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, aber die Anko-Mushipan werden mit roter Bohnenpaste zubereitet.

Zunächst braucht ihr für die Mushipan einen „Mushiki“, ein Dampfkörbchen oder auch Dampfgarer. Im Rezept zu den Mitarashi Dango ist eine Möglichkeit beschrieben, wie man die Dango ohne einen Dampfgarer macht, aber das ist komplizierter und da er ein wesentlicher Bestandteil der asiatischen Küche ist, würden wir euch raten, einen zu kaufen. Mehr über den Mushiki findet ihr ebenfalls im Mitarashi-Dango-Rezept.

Rührt erst einmal Anko mit der Milch glatt. Ich habe normale Milch benutzt, möchtet ihr aber vegane Mushipan, könnt ihr diese durch Sojamilch ersetzen. Zum Anko, oder auch Koshian (rote Bohnenpaste) ist zu sagen, dass selbsthergestelltes Anko deutlich besser schmeckt als das aus dem Laden. Ich habe hier gewöhnliches Anko aus der Dose gekauft, da man es bei den Mushipan nicht besonders herausschmeckt, weshalb es möglich ist, dieses billige Koshian zu benutzen. Übrigens funktioniert das Rezept auch mit Shiroan, also weißer Bohnenpaste, was ich selbst aber nicht ausprobiert habe.
Am besten benutzt ihr zum Verrühren einen guten Quirl, da ihr sonst das Anko nicht zu einer schönen glatten Masse verrührt bekommt.

Nun gebt ihr das Backpulver und das Reismehl hinzu. Benutzt bitte kein Klebreismehl, sondern Reismehl, da besteht durchaus ein Unterschied. Allerdings ist das Reismehl später wirklich sehr dominant im Geschmack ist und wem das nicht zusagt, der sollte es lieber ganz oder teilweise mit normalem Mehl ersetzen.

Der Teig ist nun auch schon fertig, die Zubereitung geht also sehr schnell! Jetzt könnt ihr den Teig in Muffinförmchen füllen, die dazu jedoch in kleinen Schälchen liegen müssen, da sie sonst auseinanderlaufen würden. Gut für so etwas sind Soufflé-Förmchen, aber es gehen eigentlich alle hitzebeständigen kleinen Förmchen.

Je nachdem, wie viel Teig ihr in ein Förmchen gebt, sollte es etwa für 6-8 Stück reichen. Wie man auf den Bildern sehen kann, habe ich meine Förmchen ein wenig zu voll gemacht, somit hat es nur für 6 Stück gereicht.

Diese Förmchen stellt ihr nun in den Mushiki und schließt den Deckel. Während ihr die Förmchen befüllt, könnt ihr bereits Wasser in einem Topf, auf den der Mushiki passt, zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, stellt ihr den Mushiki auf den Topf und dämpft die Mushipan etwa 15 Minuten.
Wie ihr seht, war mein Mushipan nur groß genug für drei Förmchen, deswegen habe ich das ganze einfach zweimal gemacht.

Und schon seid ihr fertig! Wundert euch nicht, dass die Mushipan aufbrechen, das liegt vermutlich am Reismehl. Dekorieren lassen sich die Mushipan auch sehr gut mit Kirschblättern und – blüten. Dabei legt ihr die Förmchen zunächst mit Kirschblättern aus (falls diese eingelegt sind, müsst ihr sie zunächst 10 Minuten in Wasser einweichen, um den salzigen Geschmack loszuwerden) und legt jeweils eine Kirschblüte oben in den Teig vor dem Dämpfen.
Ich habe sie stattdessen, wie auf den Bildern zu sehen ist, mit jeweils einer Kirsche dekoriert, was ebenfalls sehr hübsch aussieht.

Itadakimasu!
Autor: /  toastbrot95
Lektor: Hannah Hohmann
Grafiker: Teresa Schießl /  toastbrot95
Datum d. Artikels: 23.08.2013
Bildcopyright: animePRO


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