Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

Weiterlesen

Aktuell in Japan:
15.09.: Tag der Verehrung der Ahnen (keiro no hi) (gesetzlich) | 14.09. - 15.09.: ôsaka – Danjiri Matsuri (regional) | 14.09. - 17.09.: Kamakura - Hachiman Matsuri (regional) | 22.09. - 23.09.: Tagundnachtgleiche (o-higan) (landesweit) | 07.10. - 09.10.: Nagasaki – Okunchi Matsuri (regional)
Twittern Auf Facebook teilen

Hoso-Maki Sushi

 
Sushi (jap. 寿司) gehört zu den beliebtesten Speisen der japanischen Küche und die Preise, die man für die besten Stücke bezahlen muss, sind astronomisch hoch. Entwickelt hat sich die edle Speise jedoch nicht etwa in gehobenen Adelskreisen, sondern wurde vielmehr aus der Not heraus geboren.
Um Fischfisch haltbar zu machen, wurde er früher zusammen mit gekochtem Reis in Gefäßen eingelegt, um ihn zu fermentieren. Eine Methode, die von Bewohnern am Mekong-Ufer entwickelt wurde. Der durch den Fermentierungsprozess sauer gewordene Reis wurde jedoch am Ende nicht mit dem Fisch zusammen gegessen, sondern weggeworfen.
Sushi wird in Japan das erste Mal im 7. Jh. n. Chr. erwähnt. Zu seiner heutigen Form fand es jedoch erst vor ungefähr 200 Jahren in Edo (dem heutigen Tokyo).
Zurück Bild 0 / 1 Weiter
Zutaten
Für ca. 12 Rollen:

350g gekochten Rundkornreis
1 EL Zucker
1 TL Salz
4 EL Reisessig
1. Pkt. Nori (möglichst nicht zu dünn, sonst reißen sie leicht)
¼ Gurke
100g Roher Tunfisch
100g Roher Lachs
Wasabipaste (Menge nach Geschmack)
Eingelegter Ingwer (jap. Gari) (Menge nach Geschmack)

Zubehör: Bambusmatte zum Rollen (jap. Makisu 巻き簾)
Zubereitung Zuerst den Reis nach Packungsanleitung im Kochtopf oder Reiskocher zubereiten.
In einem Schälchen Zucker und Salz im Reisessig lösen. Sobald der Reis fertig gekocht, aber noch möglichst warm ist, das Gemisch darüber geben und gut vermengen. Anschließend mit geschlossenem Deckel ca. 10 bis 15 Minuten nachquellen und schließlich vollständig abkühlen lassen.

Die Gurke längs aufschneiden und mit einem Löffel den wässrigen Teil mit den Kernen herauskratzen. Den Rest in ca. 4 cm lange und in etwa bleistiftdicke Schafte teilen.
Anschließend den Fisch, etwas dünner, in Streifen der gleichen Länge schneiden.

Auf die ausgerollte Bambusmatte ein halbes Nori-Blatt legen und ungefähr eine Handvoll Reis möglichst gleichmäßig darauf verteilen. Am oberen Ende des Nori-Blattes einen ca. 2 cm breiten Rand freilassen, damit später beim Rollen kein Reis herausquillt. Die Schicht sollte nicht dicker als 1 cm sein.
Als Nächstes mit etwas Abstand parallel zum unteren Rand, ganz dünn einen Streifen Wasabi quer zur späteren Rollrichtung ziehen (achtung scharf!). Anschließend auf dieser Linie entlang die gewünschte Füllung platzieren.
Schließlich das belegte Nori-Blatt mit Hilfe der Bambusmatte mit leichtem, gleichmäßigem Druck aufrollen.
Am Ende die Rolle mit einem scharfen Messer und möglichst geringem Druck in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Weil der Reis das Messer schnell verklebt, sollte es vor jedem Schnitt mit einem feuchten Tuch gereinigt werden, damit man die Rollen nicht zerdrückt.

Die fertigen Maki werden je nach Geschmack vor dem Essen leicht in Soja-Soße getunkt oder mit Wasabi nachgewürzt.
Der eingelegte Ingwer dient zum gelegentlichen Neutralisieren der Geschmacksnerven während des Essens.
Maki Sushi selbst zu machen ist im Grunde nicht schwierig, jedoch bedarf es einiges an Übung, um die richtige Menge Reis, die pro Rolle nötig ist damit das Maki nicht zu dick gerät, abschätzen zu können.
Bei wem das nicht auf Anhieb klappt, sollte aber nicht den Mut verlieren! In Japan dauert die Ausbildung zum Sushi-Meister für gewöhnlich etwa zehn Jahre!
Autor: /  Kaychi
Lektor: Jennifer Baronick /  Yuyuchiable
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 06.09.2013
Bildcopyright: Wikimedia Commons


X