Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Andreas Neuenkirchen ist bekannt für seine Japanbücher, sowohl in Romanform wie auch als Reiseliteratur. Mit „Kawaii Mania“ hat er ganz frisch einen neuen Titel auf den Markt gebracht – und uns Rede und Antwort gestanden!

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Oyaku

 
Oyaku ist eine Art Reisbrei, aber kein Milchreis! Mit Milchreis kann man Japaner nämlich jagen. Die können es überhaupt nicht leiden, die Worte Milch und Reis und womöglich auch noch süß in einem Satz zu hören, ohne laut „DAME DESU!“ zu schreien. Oyaku ersetzt in Japan allem Anschein nach den Haferschleim, den man bei Erkältungen und besonders bei Magenproblemen verspeist. Je kränker man ist, desto weniger gewürzt ist der Reisbrei.
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Zutaten
Für 2 Portionen benötigt ihr:
130 g Reis
600 ml Wasser

Des Weiteren kommt es darauf an, wie ihr euren Oyaku würzen wollt oder welche Zutaten ihr noch gerne darin hättet. Möglich sind beispielsweise Lauch, Ei, Meeresfrüchte, Krabbenchips und anderes.
Zubereitung Die Zubereitung ist recht einfach. Wascht den Reis gründlich und gebt ihn in einen Topf. Danach könnt ihr das Wasser ebenso hineingießen und den Reis schließlich auf mittlerer Hitze aufkochen lassen. Wenn er einmal aufgekocht ist, dreht die Flamme klein und lasst ihn je nach gewünschter Konsistenz 20 bis 30 Minuten köcheln. Je kürzer die Kochzeit, desto flüssiger ist der Brei.
Würzt ihn dann nach Belieben oder gebt weitere Zutaten hinzu, beachtet aber die Garzeit! Je nachdem was ihr wollt, müsst ihr es eventuell Vorgaren. Wollt ihr Ei darin haben, schlagt es einfach während der Reis köchelt hinein und lasst es stocken.
Wenn der Brei die gewünschte Konsistenz erreicht hat, könnt ihr euer selbst gekochtes Oyaku in zwei Schälchen geben und nach Belieben noch garnieren. Fertig!
Oyaku schmeckt sehr lasch, selbst wenn weitere Zutaten hinzu gegeben wurden. Es ist also wirklich eher eine Art Haferschleimersatz für Magenschmerzpatienten. Aber es ist sehr einfach zuzubereiten und bietet vielleicht ein wenig Abwechslung für Leute, die es eher mild mögen.
Autor:
Lektor: Laura Schubert /  lour
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 21.09.2013
Bildcopyright: Wikimedia Commons


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