Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

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Aktuell in Japan:
15.09.: Tag der Verehrung der Ahnen (keiro no hi) (gesetzlich) | 14.09. - 15.09.: ôsaka – Danjiri Matsuri (regional) | 14.09. - 17.09.: Kamakura - Hachiman Matsuri (regional) | 22.09. - 23.09.: Tagundnachtgleiche (o-higan) (landesweit) | 07.10. - 09.10.: Nagasaki – Okunchi Matsuri (regional)
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Onigiri

 
Die meisten von euch haben die dreieckigen Reisklöße sicher schon einmal in einem Anime gesehen. Was für den Deutschen das Butterbrot, ist für einen Japaner sein Reisbällchen. In jedem Supermarkt in Japan kann man sich diese Zwischenmahlzeiten für ein paar Yen kaufen, aber natürlich kann man die leckeren Teile auch selbst machen. Probiert es einfach mal aus!
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Zutaten
Für 5 Onigiri bracht ihr:
300g Sushireis
4 EL Reisessig
1 TL Zucker
½ TL Salz

Ihr müsst auf jeden Fall Sushireis nehmen, denn ansonsten hält der Reiskloß nicht. Notfalls könnt ihr auch auf Milchreis zurückgreifen, den ihr mit Wasser aufkocht. Aber wenn ihr es authentisch halten wollt, solltet ihr euch schon um Sushireis bemühen. Den könnt ihr in jedem Asia-Laden oder besserem Supermarkt kaufen. Aber nun ran an die Töpfe!
Zubereitung Es ist wichtig, dass ihr den Reis kräftig wascht. Das könnt ihr auf verschiedene Art und Weisen erledigen. Dazu gebt ihr den Reis in ein feines Sieb oder notfalls sauberes Geschirrhandtuch und spült ihn solange mit kaltem Wasser, bis es klar ist. Besser ist aber, den Reis in einem Topf zu geben, diesen mit Wasser zu befüllen und ein paar Sekunden mit der Hand durchzuwirbeln. Das trübe Wasser wird abgegossen und der Vorgang so lange wiederholt, bis das Wasser auch hier klar ist. Das ist wichtig, um den Reis von Unreinheiten zu befreien und auch von überschüssiger Stärke, die den Reis schleimig machen könnte.

Wenn ihr einen Reiskocher habt, dann kocht den Reis am besten darin. Wenn nicht, dann bringt den Reis mit 300 ml Wasser auf hoher Hitze zum Kochen und macht den Herd aus, sobald Schaum aufsteigt. Lasst den Reis mit geschlossenem Deckel 15 Minuten auf der Herdplatte stehen. Wichtig ist, dass ihr den Deckel auf keinen Fall abnehmen dürft.
Solange der Reis ruht, mischt Reisessig, Salz und Zucker und gebt den Reis in eine flache Form, die möglichst nicht aus Metall sein sollte. Notfalls könnt ihr aber einen Bräter benutzen, wenn ihr sonst nichts anderes habt. Gießt die Essigmischung darüber und mischt es mit einem Löffel ordentlich durch. Gleichzeitig solltet ihr den Reis mit einem Fächer bewedeln. Der Reis muss so schnell wie möglich abkühlen. Am besten ist also, ihr bittet jemanden um Hilfe.

Danach geht es ans Formen. Teilt zunächst den Reis in 5 gleichgroße Portionen und formt eine jede zu einem dreieckigen Kloß. Das geht am besten, wenn ihr euch Hände mit kaltem Wasser befeuchtet. Um den fertigen Kloß könnt ihr einen Streifen Nori wickeln. Das ist Alge, die man um die Sushiröllchen wickelt. Man kann einfach mit einer Küchenstreife ungefähr 12 x 5 cm große Streifen ausschneiden und diese dann auf das Reisklößchen kleben.
Fertig ist ein ungefüllter Reiskloß. Ihr könnt die Reisbällchen aber auch nach Herzenslust befüllen. Je nach Geschmack und Belieben mit Räucherlachs und Lauch, Thunfisch mit Mayo, Eierstich und sonstigen Leckereien. Bestreut die Klöße mit geröstetem Sesam oder wälzt sie darin. Eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Macht euch einfach mal ein anderes Pausenbrot für die Schule, Arbeit oder Uni. Onigiri sind etwas für jeden Geschmack. Ob nun purer Reis, scharf, mit Ei oder mit Fisch, sie bieten eine Menge Abwechslung und machen garantiert für eine Weile satt. Außerdem sind sie wirklich einfach herzustellen. Also ran an die Kochlöffel und viel Spaß beim Genießen des japanischen Pausenbrotes.
Autor:
Lektor: Verena Munstermann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 03.10.2013
Bildcopyright: Wikimedia Commons


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