Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Andreas Neuenkirchen ist bekannt für seine Japanbücher, sowohl in Romanform wie auch als Reiseliteratur. Mit „Kawaii Mania“ hat er ganz frisch einen neuen Titel auf den Markt gebracht – und uns Rede und Antwort gestanden!

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Karē Raisu – Curryreis

 
Curryreis ist ein sehr beliebtes Essen, da es im Gegensatz zu traditionell japanischen Gerichten sehr schnell und einfach zu kochen ist. Im 19. Jahrhundert wurde es durch die Briten nach Japan gebracht, aber mittlerweile ist es sehr japanisiert. Probiert es einfach mal aus.
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Zutaten
Für 2 Portionen benötigt ihr:
200 g Reis
250 g Schweinefleisch
300 ml Hühnerbrühe
150 ml Wasser
2 Zwiebeln
1 Karotte
1 Kartoffel
1 Stückchen Ingwer
1 EL Currypulver
1 Knoblauchzehe
1 EL Mehl
1 Messerspitze Pfeffer
Öl zum Braten
Zubereitung Schneidet zuerst das Fleisch in mundgerechte Stücke und schält die Kartoffel, die Möhre, den Ingwer und den Knoblauch. Schneidet die Karotte und die Kartoffel ebenfalls in mundgerechte Stücke und würfelt die Zwiebel und den Knoblauch. Der Ingwer muss fein gerieben werden. Ist das erledigt, könnt ihr etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Gebt das Fleisch hinein und bratet es auf mittlerer Hitze an, bis es fast gar ist. Danach könnt ihr die Kartoffeln und die Karotte mit in die Pfanne geben und ca. 2 Minuten lang anbraten. Löscht das Ganze mit dem Wasser ab und lasst es aufkochen. Ist das geschafft, dreht ihr die Hitze ein bisschen runter und lasst alles für ungefähr 20 Minuten lang köcheln.

Jetzt habt ihr Zeit, um in einem zweiten Topf die Zwiebel mit etwas Öl anzudünsten und den Ingwer und den Knoblauch dazuzugeben. Gebt dann Mehl, Pfeffer und das Currypulver hinzu und rührt es ca. 3 Minuten lang um. Gebt dann die Hühnerbrühe dazu und passt auf, da es ziemlich dampfen kann. Lasst es noch ein paar Minuten lang kochen, bis das Curry langsam eindickt. Wenn ihr das geschafft habt, könnt ihr die Mischung zum Fleisch in die Pfanne geben und alles gut umrühren. Lasst es noch eine viertel Stunde lang kochen und setzt solange den Reis auf.

Es ist wichtig, dass ihr den Reis kräftig wascht. Das könnt ihr auf verschiedene Art und Weisen erledigen. Dazu gebt ihr den Reis in ein feines Sieb oder notfalls sauberes Geschirrhandtuch und spült ihn solange mit kaltem Wasser, bis es klar ist. Besser ist aber, den Reis in einem Topf zu geben, diesen mit Wasser zu befüllen und ein paar Sekunden mit der Hand durchzuwirbeln. Das trübe Wasser wird abgegossen und der Vorgang so lange wiederholt, bis das Wasser auch hier klar ist. Das ist wichtig, um den Reis von Unreinheiten zu befreien und auch von überschüssiger Stärke, die den Reis schleimig machen könnte.
Gebt dann noch 200 ml Wasser dazu und bringt ihn auf hoher Hitze zum Kochen. Sobald es kocht, was ihr am blubbern hört, macht den Herd aus und lasst den Reis 15 Minuten auf der warmen Herdplatte stehen. Der Deckel muss während des ganzen Kochprozesses auf dem Topf bleiben! Gebt etwas Reis in tiefe Teller und gießt etwas von eurem Curry darüber. Guten Appetit!
Wenn ihr ca. eine Stunde Zeit habt, probiert einfach mal aus, euch ein leckeres japanisches Curry zu kochen. Im Gegensatz zu den meisten japanischen Gerichten, ist es auch ein wenig scharf und da die meisten Europäer Currygerichte kennen, geschmacklich für uns nicht so ungewöhnlich, wie so manche seltsame japanische Speise.
Außerdem könnt ihr die Stäbchen im Schrank lassen. Curryreis isst man nämlich mit einem Löffel und ist damit für Stäbchenunbegabte ein willkommenes Einsteigeressen für japanische Kost.
Autor:
Lektor: Verena Munstermann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 10.10.2013
Bildcopyright: Wikimedia Commons


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