Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Andreas Neuenkirchen ist bekannt für seine Japanbücher, sowohl in Romanform wie auch als Reiseliteratur. Mit „Kawaii Mania“ hat er ganz frisch einen neuen Titel auf den Markt gebracht – und uns Rede und Antwort gestanden!

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Niku-man

 
Ihr habt euch sicher schon gefragt, was das für weiße runde Teile sind, die sich zum Beispiel Son-Goku in Dragon Ball Z schon des Öfteren bei seinen immensen Fressgelagen in den Rachen geschoben hat. Nun habt ihr die Antwort dafür: Niku-man! Also mit Fleisch gefüllte Teigtaschen. Hier erfahrt ihr, wie ihr sie selbst machen könnt, also ran an die Töpfe!
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Zutaten
Für den Teig:
200g Weizenmehl
1 El Zucker
3 Tl Backpulver
100ml warmes Wasser

Für die Füllung:
150g Schweinehackfleisch
70g Bambus
3 Shiitake-Pilze
20cm Porree
2 Blätter Chinakohl
1 Knoblauchzehe und 1 Stückchen Ingwer

Weitere Zutaten:
Salz und Pfeffer
1 Tl Hühnerbrühe
2 El Soja-Soße
2 Tl Weißwein
1 Tl Zucker
2 Tl Speisestärke
1 Tl Sesamöl
Zubereitung Zunächst einmal, müsst ihr alles ordentlich vorbereiten. Also holt euch ein Brettchen und ein Messer: Es geht ans Gemüse schnippeln. Natürlich erst, wenn ihr es ordentlich gesäubert habt. Schält den Ingwer und reibt ihn zusammen mit dem Knoblauch in eine Schüssel. Ihr könnt auch schon Wasser aufsetzten, da es kochen muss. Die Teigtaschen werden mit Hilfe des Wasserdampfes gegart.
Ist das geschafft, beginnt die Teigherstellung. Gebt dazu das Mehl, den Zucker und das Backpulver in eine ausreichend große Schüssel und vermischt die Zutaten gut miteinander. Dabei solltet ihr langsam warmes Wasser hinzugeben und den Teig danach mit der Hand kräftig durchmischen. Wenn ein weicher Teig entstanden ist, solltet ihr diesen für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank legen.
Solange der Teig sich eine Erfrischung gönnt, könnt ihr die Füllung zubereiten. Vermischt einfach das Fleisch mit dem Gemüse und fügt alle weiteren Zutaten nach und nach hinzu. Falls ihr dabei getrocknete Shiitake-Pilze verwendet, vergesst nicht, sie vorher in Wasser einzulegen. Achtet ansonsten darauf, dass ihr die Masse gut durchknetet.
Wenn der Teig wieder aus den Kühlschrank kommt, könnt ihr ihn in 6 gleichgroße Stücke teilen und diese zu Kugeln formen. Ist es zu klebrig, bestäubt es noch ein wenig mit Mehl. Danach rollt ihr die Teigkugeln einfach etwas mit dem Nudelholz aus. Der Teig sollte in etwa einen Zentimeter dick sein. Wickelt nun in jeden Teigflatschen 1/6 der Füllung hinein. Drückt die Enden etwas mit den Fingern zusammen und passt auf, dass der Teig nicht reißt und die ganze Füllung wieder heraus fällt.
Wenn ihr kein spezielles Gefäß zum dämpfen habt, spannt ihr ein Küchenhandtuch über einen größeren Topf. Passt dabei auf, dass es nicht im Wasser hängt.
Ihr könnt die Niku-man nun auf dieses Handtuch legen und den Topf abdecken. Lasst die Teigtaschen für ungefähr 15 bis 20 Minuten dämpfen.
Wenn sie fertig sind, könnt ihr sie nach Belieben mit etwas Sojasoße zusammen essen.
Niku-man, die man wohl am ehesten mit gefüllten Dampfnudeln vergleichen kann, findet man überall in Japan. Man kann sie zum Beispiel in den 24-Stunden Shops kaufen. Japaner essen sie gerne als Snack zwischendurch. Und das ist auch gut so, denn sie sind ziemlich aufwändig in der Herstellung. Wenn ihr es trotzdem wagen wollt, solltet ihr euch reichlich Zeit dafür nehmen.
Es gibt die verschiedensten Rezepte für diese Teigtaschen, aber dieses ist wohl das bekannteste in Japan. Man kann im Prinzip alles verwenden, was gut schmeckt und zum Beispiel Pizza-man oder Kare-man (Curry) herstellen.
Fakt ist jedoch, dass Niku-man und Co. einfach süchtig machen.
Autor:
Lektor: Caroline Groß
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 17.10.2013
Bildcopyright: Wikimedia Commons


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