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Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

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Matchapralinen

 
Matcha ist ein japanisches Grüntee-Pulver, das eigentlich sehr teuer ist. Findet man billiges Pulver im Laden, so ist dies vermutlich kein echter Matcha, der auch nicht ganz so gut schmeckt. Allerdings habe ich das Rezept auch mit billigerem Matcha ausprobiert und war rundum zufrieden.
Die Matchapralinen sind einfach und schnell zu machen, zudem braucht man nur wenige einfache Zutaten. Sie schauen schön aus, schmecken gut und sind somit auch eine gute Geschenk-Alternative wenn man mal wieder etwas spät dran ist.
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Zutaten
Für etwa 10 Stück, Zubereitungszeit ca. 20 min, dazu Kühlzeit (1 h):
120 g weiße Schokolade
80g Zartbitterschokolade
2 ½ TL Matcha
Zubereitung Zunächst muss die weiße Schokolade im Wasserbad geschmolzen werden. Gebt einen Teelöffel des Matcha hinzu und rührt gut um, dann könnt ihr den Rest einfüllen. Dieser Schritt ist wirklich wichtig, denn wenn das Gemisch nicht gut verrührt wird, bilden sich sehr schnell unschöne Klümpchen. Die Schokolade sollte dann eine schöne, helle Grünfärbung aufweisen – der Matcha-Geschmack wird später intensiv, aber nicht zu aufdringlich sein.

Nun benötigt ihr eine Form. Am besten eignet sich natürlich eine richtige Pralinenform (bringt auch die schönsten Ergebnisse), allerdings hat man diese ja nicht unbedingt zuhause und so sind auch Eiswürfel-Formen eine gute Alternative. Besonders, wenn man besondere Formen, wie z.B. kleine Herzchen hat. Ansonsten tut es aber auch jede andere flache Form, dann schneidet man die Schokolade am Ende einfach in kleine flache Quadrate oder Rechtecke.

Füllt die Form in der Höhe zu etwa ¾ mit der hellen Schokoladenmasse. Ihr könnt nun sofort weitermachen, ein schöneres Ergebnis erhaltet ihr aber, wenn ihr die weiße Schokolade schon etwas antrocknen lasst. Davor müsst ihr jedoch eure Form leicht auf den Boden klopfen, damit die Schokolade sich gleichmäßig verteilt.
Dann könnt ihr auch die dunkle Schokolade erhitzen, bis ihr eine glatte, cremige Flüssigkeit erhaltet. Auch wer keine Zartbitterschokolade mag, sollte sich hier mal daran versuchen: In Zusammenhang mit der hellen Matchaschokolade wird der herbe Geschmack überdeckt und die beiden Aromen ergänzen sich sehr gut und runden sich gegenseitig ab – mit Vollmilchschokolade werden die Pralinen eventuell zu süß und plump im Geschmack.

Nun könnt ihr die dunkle Schokoladenmasse über die helle gießen. Die dunkle Schokolade bildet nur den Boden der Pralinen und daher benötigt ihr auch weniger davon, als von der weißen. Wenn die Pralinenform kühl genug ist, könnt ihr sie in den Kühlschrank stellen und sie dort noch einmal eine Stunde abkühlen lassen. Eine Stunde reicht aus, wir empfehlen jedoch, sie über Nacht zu kühlen, da sie dann noch deutlich fester werden!
Dann müsst ihr nur noch die Pralinen vorsichtig herauslösen. Das kann sich etwas schwierig gestalten, denn der dunkle Schokoladenboden ist zwar schön hart, die helle Matchaschokolade schmilzt aber sehr schnell und ist weicher. Vermutlich ist dies auch der schwierigste Schritt – je nachdem, wie perfektionistisch man ist.

Matchapralinen sind definitiv zu empfehlen, sogar für Exotik-Muffel. Es ist eine interessante Abwechslung, schmeckt sehr gut und die beiden Schokoladensorten ergänzen sich perfekt. Am besten lagert man die Pralinen im Kühlschrank, da sie sonst sehr schnell schmelzen – oder man ist sie einfach gleich auf.

Itadakimasu!
Autor: /  toastbrot95
Lektor: Hannah Hohmann
Grafiker: Teresa Schießl /  toastbrot95
Datum d. Artikels: 19.01.2014
Bildcopyright: animePRO


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