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Saté-Spieße mit Erdnussauce, Gurkensalat und Reis

 
Die Bezeichnung „Saté-Spieße“ stammt ursprünglich aus Indonesien und von dem Wort „Satay“ ab, was so viel wie „Fleisch, das auf Bambusspießen über Holzfeuer gegrillt wird“ bedeutet.
Besonders in Südostasien ist es daher beliebt, also in Ländern wie Malaysia, Singapur, Vietnam und Thailand, aber auch in China und Japan findet man die Spieße. Yakitori ist die spezielle japanische Abwandlung des Gerichts.
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Zutaten
Für 10-12 Spieße, Zubereitungszeit etwa 50 min, dazu mindestens 2 Stunden Zeit zum Ziehen:
1050g Fleisch (Schweinefilet, Hähnchenbrustfilet oder Lammkeule)
1 Stück Ingwer (2 – 3cm)
6 EL Sojasauce
6 EL süße Sojasauce
Bambus- oder Schaschlikspieße
Langkornreis (bei 3 Personen reichen 1 – 1 ½ Tassen)

Für die Sauce:
200g geröstete und gesalzene Erdnüsse aus der Dose
3 EL Öl (plus Öl zum Braten)
3 EL rote Currypaste
0,4 l Kokosmilch
0,2 l Wasser
3 EL Palmzucker (ersatzweise auch brauner Zucker)
3 EL Zitronensaft
Salz

Für den Gurkensalat
1 Gurke
½ Zwiebel
5 EL hellen Reisessig
1 EL Zucker
Salz
Optional 2 Chilis
Zubereitung Als ersten Schritt muss man das Fleisch einlegen. Das ist wichtig, da es mindestens zwei Stunden ziehen muss, bevor man weiterkochen kann.
Wascht dazu das Fleisch, säubert es von schlechten Stellen und schneidet es dann in sehr dünne, lange Streifen. Ich habe einfaches Hähnchenfleisch benutzt, das hat sehr gut funktioniert.
Dieses Fleisch spießt ihr dann, wie auf den Fotos zu erkennen ist, wellenförmig auf lange Holz- oder Metallspieße auf, wobei Metall jedoch in der Pfanne sehr heiß wird und ich somit eher zu den Holzstäbchen rate.

Bereitet nun die Marinade vor. Dazu gebt ihr die normale und die süße Sojasauce zusammen in eine Schüssel und reibt den geschälten Ingwer sehr fein hinein. Einmal gut umrühren, dann könnt ihr die Fleischspieße darin einlegen. Verwendet den Saucenrest, um ihn am Schluss erneut über das Fleisch zu gießen. Das Fleisch wird jetzt nun mindestens 2 Stunden gekühlt, damit es mit der Sauce zusammen gut durchziehen kann, doch wenn man es schon am Abend vorher vorbereitet, ist das Aroma dann beim Braten noch intensiver.

Während der Ziehzeit könnt ihr aber bereits die Beilagen zubereiten. Als erstes widmet ihr euch dem Gurkensalat, da der kalt ist und somit gut vorbereitet werden kann. Reibt oder schneidet die Gurke zu dünnen Scheiben. Fügt eine halbe oder eine kleine Zwiebel, ebenfalls in dünne Scheiben geschnitten, hinzu. Wahlweise könnt ihr auch eine rote Zwiebel benutzen.
Wenn ihr gerne scharf esst, müssen nun die beiden Chilis in kleine Ringe geschnitten beigefügt werden. Während ihr das Gemüse vermengt, könnt ihr die Salatsauce aufsetzen: Vermischt in einem kleinen Topf den Reisessig, das Wasser, Zucker und Salz und lasst alles kurz aufkochen. Ist die Sauce fertig, müsst ihr sie bloß über den Salat geben und gut durchmischen. Stellt den Salat derweil am besten in den Kühlschrank.

Es dürfte immer noch genug Zeit übrig sein, um nun die Erdnusssauce vorzubereiten. Dazu müsst ihr zunächst die Erdnüsse kleinkriegen. Ein gewöhnlicher Pürierstab ist keine allzu gute Idee, da die Nüsse überall hinfliegen – nur nicht in die Schüssel, in der sie bleiben sollen. Besser sind Mörser und Stößel. Wenn man auf den Pürierstab zurückgreifen muss (so wie ich in diesem Fall) geht es besser, wenn man die Kokosmilch gleich am Anfang beifügt, das reduziert die Dynamik etwas.
Habt ihr die Erdnüsse und die Kokosmilch also vermengt, fehlt noch das Wasser. Lasst euch nicht abschrecken, die Sauce hat eine recht flüssige Konsistenz, kocht jedoch später sehr stark ein.
Fügt nun den Zucker bei. Währenddessen erhitzt ihr die 3 EL Öl in einem kleinen Topf und fügt dann die rote Currypaste hinzu. Bratet das kurz an, dann könnt ihr die Erdnuss-Kokosmilch-Mischung beifügen und alles 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Spätestens jetzt (eher ein wenig früher) solltet ihr den Reis aufsetzen. Ich habe einen einfachen Langkornreis genommen, der mir sehr gut dazu geschmeckt und meiner Meinung von der Konsistenz sehr gut gepasst hat. Wenn man Basmati-Reis mag, ist der auch eine gute Lösung, aber hier kann man so ziemlich alles nehmen, was schmeckt – solange es nicht gerade Milchreis ist.
Was immer gut funktioniert, ist der Tassen-Trick. Auf eine Tasse Reis, die man in den Topf gibt, kommen zwei Tassen Wasser. Zwei Tassen Reis für drei Leute sind bereits sehr viel, es bleibt auf jeden Fall ein Rest.
Kocht den Reis, vergesst dabei aber nicht, währenddessen immer mal wieder die Sauce umzurühren, die mittlerweile deutlich eingedickt sein sollte.
Als letzten Schritt muss sie mit Zitronen- oder Limettensaft und etwas Salz abgeschmeckt werden. Der Vorteil ist jetzt, dass die Erdnusssauce sowieso bei lauwarmer Temperatur empfohlen wird, ihr müsst also nicht alles genau auf den Punkt fertig haben.

Da ihr Gurkensalat, Sauce und Reis bereits fertig habt und die zwei Stunden Ziehzeit ebenfalls vorbei sein sollten, wird nun das Fleisch gebraten. Das funktioniert auf einem Holzkohlegrill, unter den heißen Grillschlangen im Ofen oder aber einfach in einer Pfanne mit Öl, die jedoch schon sehr heiß sein sollte, wenn ihr das Fleisch hineingebt. Außerdem sollte sie flach sein, damit ihr möglichst viele Spieße gleichzeitig nebeneinander gleichmäßig braten könnt.
Das Braten geht sehr schnell, daher jetzt auf keinen Fall die Küche verlassen, da die Spieße schnell anbrennen und trocken werden. Sie sollten wirklich nur geradeso durchgebraten und dann herausgenommen und serviert werden.
Man kann das Gericht sehr schön anrichten mit einer kleinen Reiskugel, dem Gurkensalat daneben und ein oder zwei Spießen quer über den Teller gelegt.

Viel Spaß mit diesem Gericht! Itadakimasu!
Autor: /  toastbrot95
Lektor: Johanna Hohner
Grafiker: Teresa Schießl /  toastbrot95
Datum d. Artikels: 06.03.2014
Bildcopyright: animePRO


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