Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Andreas Neuenkirchen ist bekannt für seine Japanbücher, sowohl in Romanform wie auch als Reiseliteratur. Mit „Kawaii Mania“ hat er ganz frisch einen neuen Titel auf den Markt gebracht – und uns Rede und Antwort gestanden!

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Japanische Reispfanne

 
Diese Reispfanne ist nicht zwingend ein original japanisches Gericht, eher inspiriert von der asiatischen Küche, aber es ist ein sehr schnelles, leckeres und dazu noch nahrhaftes Essen. Außerdem könnt ihr mit diesem Rezept Reis vom Vortag verwerten und so ziemlich alles hinzufügen, was ihr gerade an Gemüse in der Küche habt – je nach Lust und Laune. Aber natürlich kann man das Ganze ebenso komplett frisch zubereiten.
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Zutaten
Für vier Personen, Zubereitungszeit etwa 30 Minuten:
600 g gekochter Reis (am besten vom Vortag; Langkornreis eignet sich besonders gut)
½ – 1 Zwiebel
verschiedenes Gemüse (Pilze, Karotten, Paprika...; dazu Näheres im Text)
2 EL Sojasauce
6 EL Öl
Salz, Pfeffer
2 Eier
Zubereitung Habt ihr keinen vorgekochten Reis, könnt ihr ihn auch am selben Tag kochen, aber dann dauert es natürlich ein bisschen länger. Zudem ist es besser, wenn er über Nacht im Kühlschrank durchziehen kann.
Ihr solltet euer Gemüse vorbereiten, bevor ihr den Herd anschaltet, denn sobald die Zwiebeln in der Pfanne oder dem Wok sind, geht es sehr schnell und es soll ja nichts anbrennen oder trocken werden.
Würfelt die Zwiebeln und schneidet alle andere anderen Zutaten ebenfalls klein. Grundsätzlich eignet sich fast jedes Gemüse. Wer es etwas asiatischer halten möchte, für den eignen sich Pilze, Bambussprossen, Chilischoten zum Würzen, Schalotten, Knoblauch und Frühlingszwiebeln oder auch Zuckerschoten. Wer einfach das verwenden möchte, was er zuhause hat, kann zum Beispiel Mais aus der Dose, Karotten, Gurken, Tomaten, Auberginen oder Zucchini verwenden. Aber man sieht: Der eigenen Fantasie und den Vorlieben sind keine Grenzen gesetzt.
Was aber wichtig ist, ist, dass man das Gemüse nach Garzeit „ordnet“. Tomaten beispielsweise, die von Haus aus sehr weich sind, dürfen erst ganz am Schluss in der Pfanne geschwenkt werden, da sie sonst matschig werden. Möchte man Wurst oder vielleicht sogar Fleisch hinzufügen, muss dies ganz am Anfang geschehen.
Pilze wie Champignons sollten ebenfalls relativ am Anfang untergemischt werden, da sie schön braun werden sollten. Hartes Gemüse wie Auberginen, Zucchini und Karotten sollten tendenziell auch früher beigefügt werden, je nachdem, wie bissfest man es haben möchte.
Als erstes gebt ihr Öl und Zwiebeln in die Pfanne. Lasst den Zwiebeln ruhig ein wenig Zeit, glasig zu werden und Geschmack zu entwickeln, allerdings dürfen sie nicht zu dunkel werden, da sie am längsten in der Pfanne sein werden. Ähnliche Zutaten wie Chili und Knoblauch werden ebenfalls jetzt schon angebraten.
Schrittweise könnt ihr nun das Gemüse hinzufügen und auch den Reis. Achtet dabei darauf, dass es nicht zu heiß wird und verbrennt. Außerdem müsst ihr regelmäßig durchrühren, damit nichts anlegt. Ist alles in der Pfanne oder im Wok, schmeckt ihr das Ganze mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und nach Belieben auch anderen Gewürzen ab. Zuletzt schlagt ihr die Eier darüber und lasst es solang braten, bis die Eier durch aber noch nicht trocken sind. Das geht sehr schnell, es ist also Vorsicht geboten. Dann ist der Reis servierfertig!
Itadakimasu!
Autor: /  toastbrot95
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Teresa Schießl /  toastbrot95
Datum d. Artikels: 29.06.2014
Bildcopyright: animePRO


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