Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Wir haben uns Halloween zum Anlass genommen, euch auf ein paar dämonische Wesen, die in Japan ihr Unwesen treiben, aufmerksam zu machen. Wie ihr ein Aufeinandertreffen vermeidet und was ihr im Fall der Fälle tun könnt, erfahrt ihr in unserem Special!

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Aktuell in Japan:
15.11.: Sieben-Fünf-Drei (shichi go san) (landesweit) | 23.11.: Arbeits- und Erntedank-Tag (kinro kansha no hi) (gesetzlich) | 15.12. - 18.12.: Nara – Kasuga-Fest (regional) | 23.12.: Geburt des Kaisers (gesetzlich) | 15.11.: Sieben-Fünf-Drei (shichi go san) (landesweit)
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Ina aus China
 

„Was hat schon Platz in einem Koffer! Jedenfalls nicht das, was wirklich zählt: die lieben Menschen, die vertraute Sprache, das Gefühl, ein Zuhause zu haben.“
Inhalt Yinna Chen ist sieben Jahre alt, als sie ihre Heimat verlassen muss. Zuvor lebte sie ein wohlbehütetes Leben in einem kleinen Haus in Shanghai, zusammen mit ihrem Vater, einem Bankangestellten, der Haushälterin Liuma und deren Tochter Baobao. Doch dann beginnt im Jahre 1937 der chinesisch-japanische Krieg und der Vater schickt seine Tochter zu Bekannten nach Deutschland, um Yinna aus der Gefahrenzone zu bringen.

Yinna ist das gar nicht recht: Viel lieber wäre sie in Schanghai geblieben. Doch zumindest muss sie die wochenlange Reise nicht alleine antreten: Ihre ältere Cousine Meihua, die zuvor schon in Deutschland gelebt hat, begleitet sie.

In Deutschland angekommen, lebt Yinna nun als Ina bei Frau von Steinitz in Brandenburg. Diese Frau hatte zuvor auch schon Meihua und ihre Brüder bei sich aufgenommen, wodurch über die Jahre ein vertrautes Verhältnis beider Familien entstanden ist. Später wird Ina lernen, dass dieses Verhältnis sogar noch viel weiter zurückreicht. Doch zunächst muss sich die Siebenjährige in dem ihr so fremden Deutschland völlig neu zurechtfinden. Glücklicherweise findet sie schnell neue Freunde, die wortgewandte Lotte und die hilfsbereite Inge. Mit ihrer Hilfe gelingt es Ina recht schnell, sich in das deutsche Leben zu integrieren. Aber während Ina langsam zur Ruhe kommt, wird die Welt um sie herum immer unruhiger: Die Deutschen führen Krieg gegen Polen, jüdische Mitbürger werden angegriffen – und Deutschland verbündet sich mit Japan! Dabei waren es doch die Japaner, die dafür verantwortlich waren, dass Ina aus ihrer chinesischen Heimat fliehen musste! Nun lebt sie in einem Land, welches sich mit ihren einstigen Feinden zusammengetan hat...? Ina weiß nicht, was sie davon halten soll und wo sie nun eigentlich hingehört - und wem sie den Sieg in „Sieg Heil!“, dem Ausruf, der im Alltag regelmäßig zu hören ist, wirklich gönnt...
Ina aus China oder: Was hat schon Platz in einem Koffer
 
Autor:Susanne Hornfeck
Seiten:304
Verlag:Dtv
Erschienen:01.11.2007
ISBN:9783423623308
Preis:8,95 €
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Genre:Erzähltes Leben, Geschichte, China

Fazit Die Germanistin und Sinologin Susanne Hornfeck traf im Jahre 1989 auf die Chinesin Aline Siao Ma, welche ihr ihre Lebensgeschichte erzählte. Daraus entstand das Buch „Ina aus China“. Zwar ist die Geschichte um Yinna Chen nicht eins zu eins mit der Geschichte von Aline Siao Ma deckungsgleich, die Grundzüge und Kernaussage treffen aber zu. Und obwohl der zeitliche Schauplatz schon einige Jahrzehnte zurückliegt, hat das Buch nichts an Aktualität eingebüßt. Inzwischen wurde „Ina aus China“ sogar in der Volksrepublik China sowie in Taiwan veröffentlicht.
Weitere Titel von Frau Hornfeck, die in Deutschland erschienen sind, sind unter anderem „Torte mit Stäbchen“ und „Mulan – Verliebt in Shanghai“.
Autor:
Lektor: Roberto Czumbil /  RobbPlus
Datum d. Artikels: 12.02.2018
Bildcopyright: dtv


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