Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Gigantische Wale am Nachthimmel, Clans, die um die Vorherrschaft kämpfen - all das sind Elemente des Fantasy-Romans "Die Clans von Tokito" von Caroline Brinkmann. Im Interview sprechen wir mit der Autorin über Freund und Feind und welchem Clan sie sich anschließen wollen würde.

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Akita - Japanisches Lächeln auf vier Beinen
 

Hundegeschichten über die nordische Rasse Akita. Einer Rasse, die Teil der Geschichte und Kultur Japans ist.
Inhalt Die 60 verschiedenen Geschichten zu den flauschigen Hunden sind, wie im Inhaltsverzeichnis gleich zu erkennen, in verschiedene Gruppen unterteilt. So beginnt das Buch mit „Begegnungen“, in denen zum Beispiel ein mutiger Akita seinen Besitzern einen Bären vorstellt oder ein weiterer mit seinem Wolfsheulen seine Treffen mit anderen bekundet.
In „Welpen“ geht es natürlich um die Neuankömmlinge auf dieser Welt voller Hunde und in „Zusammenleben“, wie es so ist, mit dieser Rasse zusammen zu sein. Also rund um die Uhr.
Die drei Geschichten von „Hopp und weg“ berichten davon, wie gerne Akitas doch mal abhauen, egal, wie gut sie trainiert sind. Da kann man vielleicht bei „Erziehung und Hundeplatz“ noch etwas lernen, wenn man sich selbst einen Akita anschaffen will oder sich fragt, ob es nur einem selbst so bei den Erziehungsversuchen des eigenen Hundes geht.
„Wetter“ erzählt anschaulich, dass auch manch ein Akita Regenwetter genauso wenig ausstehen kann, wie Herrchen und Frauchen, während „Zaun und Revier“ nicht nur von Hunden verteidigt werden. Schließlich gab es davor ja „Hopp und Weg“ und daher hält ein Zaun einen Akita nicht wirklich auf. Pech gehabt, Herrchen.
Die zwei Geschichten zu „Hundesport“ und „Die Sache mit der Liebe“ schildern dann wieder das Können der beliebten Vierbeiner und wie sie Zuneigung zeigen.
In „Jagd und Beute“ gibt es als Abwechslung auch mal ein Gedicht.
Bei „Ernährung“ ist der eine Hund dann wählerisch, während die anderen einfach nur Mülleimer spielen. Das muss der versorgende Mensch halt verstehen.
Das letzte Geschichten-Kapitel kommt dann mit „Krankheit und Alter“ – was nicht nur mit traurigen Geschichten geschmückt ist. Denn „Die Urinprobe“ ist ein Klassiker unter den Akita-Geschichten. Aber auch den Verlust eines vierbeinigen Familienmitgliedes muss jeder wohl mal verkraften. Vielleicht hilft eine dieser Geschichten dabei.
Japanisches Lächeln auf vier Beinen, Hundegeschichten über die nordische Rasse Akita
 
Autor:Beate Pürner (Herausgeberin)
Seiten:184
Verlag:MariPosa Verlag
Erschienen:01.03.2010
ISBN:9783927708334
Preis:12,90 €
Bestellen: Bei Amazon...
 
Genre:Erzähltes Leben, Hobby

Fazit Der erste Band dieser zwei schönen Bücher über die japanische Hunderasse Akita, dürfte nicht nur Liebhaber der Rasse erfreuen. Dafür sind die Tiere einfach zu lebhaft, dickköpfig und kuschelig. Es ist jedoch kein reines Geschichtenbuch. Durch die Erzählungen lernt man viel über die Hunde und ihre Eigenarten. Schon allein, weil eine Rassenbeschreibung den verschiedenen Geschichten vorangeht.
Schöne schwarz-weiße Fotos ergänzen manch eine Erzählung und die dreizehn Autorinnen und Autoren schreiben abwechslungsreich. Man merkt, dass sie die Geschichten selbst erlebt haben.
Autor: /  Subaru
Lektor: Anja Degenhardt
Datum d. Artikels: 29.03.2018
Bildcopyright: Beate Vetter / MariPosa Verlag


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