Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Gigantische Wale am Nachthimmel, Clans, die um die Vorherrschaft kämpfen - all das sind Elemente des Fantasy-Romans "Die Clans von Tokito" von Caroline Brinkmann. Im Interview sprechen wir mit der Autorin über Freund und Feind und welchem Clan sie sich anschließen wollen würde.

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Auf der Suche nach Sharaku
 

Tsuda interessierte sich schon immer für Ukiyoe und war seinem Lehrer Nishijima, einer Koryphäe im Kunstbereich, sehr zugetan. Als er schließlich durch Zufall auf einen Bildband stößt, der neue Erkenntnisse zu Sharaku, einem bekannten Ukiyoe-Künstler, ans Licht bringt, ist er Feuer und Flamme und will der Sache unbedingt nachgehen. Er ahnt nicht, was bei seinen Nachforschungen auf ihn zukommen wird.
Inhalt Ryōhei Tsuda ist Kunststudent und forscht zusammen mit seinem Mentor Nishijima vor allem im Ukiyoe-Bereich. Als der Kalligraf Saga, welcher den „Verein der Literaturfreunde“ anführt und Nishijimas Rivale in Sachen Ukiyoe ist, plötzlich stirbt, ist die Verwunderung groß. Angeblich soll Saga Selbstmord begangen haben.
Auf der Beerdigung des Kalligrafen trifft Tsuda, der seinen Universitätsprofessor Nishijima dort vertritt, auf Yosuke Kokufu, einen ehemaligen Schüler von Nishijima, der das Lager wechselte und vom „Edo-Kunstverein“ ein Mitglied des „Vereins der Literaturfreunde“ wurde. Mittlerweile hat er allerdings auch diesen verlassen und arbeitet nicht mehr im Ukiyoe-Bereich.
Tsuda und Kokufu kennen sich von früher und geraten ins Gespräch, als sie von einem Kriminalbeamten namens Onodera angesprochen werden. Dieser will nicht an einen Selbstmord von Saga glauben.
Eine Woche nach dem Treffen mit Kokufu entdeckt der junge Tsuda ein Buch über Ukiyoe, welches ihn unglaublich interessiert und von einem Händler in einem Katalog angeboten wird. Tsuda bewirbt sich auf das Buch und bekommt es prompt zugeteilt. Als er es später auf einer Antiquariatsveranstaltung abholen will, kommt er mit dem Händler Mizuno ins Gespräch, welcher ihm einen Bildband schenkt, den er für absolut unbedeutend hält.
Als Tsuda sich den Bildband später genauer anschaut, stößt er auf etwas, was seinen Forscherdrang weckt und vermutlich eines der größten Rätsel der japanische Kunstgeschichte aufdecken kann: Die wahre Identität des bekannten Ukiyoe-Künstlers Sharaku. Besagter Sharaku ist jedoch nicht nur Tsudas begehrtestes Thema. Auch Sage und Nishijima forschten in diese Richtung.
Doch bevor der Kunststudent zu seinem Mentor eilt, um ihm seine Entdeckung zu zeigen, weiht er seinen alten Freund Kokufu ein, der ihn ermutigt, eine Forschungsreise anzutreten, um seine Entdeckung zu erklären und zu beweisen.
Tsuda ahnt jedoch nicht, dass er nicht nur beschattet wird, sondern eine unglaubliche These aufstellen wird.
Auf der Suche nach Sharaku
 
Autor:Katsuhiko Takahashi
Seiten:272
Verlag:be.bra Verlag
Erschienen:06.03.2013
ISBN:9783861249184
Preis:26,00 €
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Genre:Belletristik
Ursprungsland:Japan
Originaltitel:Sharaku Satsujin Jiken
Originalverlag:Kodansha
Erstveröffentlichung:1986

Fazit Dem Roman folgt ein Nachwort der Übersetzerin Sabine Mangold. Danach gibt es noch ein Glossar zu japanischen Begriffen, die nach der Übersetzung belassen wurden und japanischen Künstlern, die im Buch erwähnt werden.
Der Autor Takahashi Katsuhiko forschte nach seinem Studium an der Waseda-Universität, intensiv zur japanischen Malerei und Druckkunst Ukiyoe. Sein Buch „Auf der Suche nach Sharaku“ wurde 1983 mit dem „Edogawa-Rampo-Preis“, einer japanischen Auszeichnung für Kriminalromane, ausgezeichnet.
Autor: /  Subaru
Lektor: Christian Glöckner
Datum d. Artikels: 16.08.2014
Bildcopyright: bebra/Japan Edition


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