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Was, wenn man imaginäre Welten aus Fantasy-Games im realen Leben erforschen könnte? Shimizu Daisuke hat sich auf den Weg gemacht und zahlreiche Photographien von den verschiedensten Orten eingefangen, die magisch wirken…

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Du musst nicht von allen gemocht werden
 

„Diese Welt ist erstaunlich einfach und das Leben auch.“ – „Ist das eigentlich Ihre idealistische Behauptung, oder ist das eine praktikable Theorie?“
Inhalt Jeder Mensch soll über die Möglichkeit verfügen, glücklich werden zu können, egal wer er ist, und das sogar im hier und jetzt, auf der Stelle? - Was für ein himmelschreiender Unsinn!

Das sind die ersten Gedanken eines unzufriedenen jungen Mannes, der einen alten Philosophen aufsucht, um auszutesten, was dieser drauf hat. Und schnell kommt er zu dem Schluss: nicht viel. Die Behauptungen des Alten, die Welt sei einfach und das Glück für jeden augenblicklich erreichbar, hören sich in seinen Ohren an wie gnadenlose Utopie, wie die Lügen eines Blenders.

Doch irgendetwas bewegt den jungen Mann dazu, sich mit dem Philosophen dennoch auf eine tiefgründige Diskussion einzulassen und bald stellt er überrascht fest, dass die Worte des Alten plötzlich Sinn ergeben, wenn man seinen bisher eingenommenen Blickwinkel auf die Dinge einmal ändert. Es sind die festgefahrenen und sich stets wiederholenden Ansichten – eines selbst wie auch der Gesellschaft – welche einen in diesen Sumpf aus Unzufriedenheit und Verzweiflung hineinziehen, von dem man irgendwann glaubt, es gäbe kein Herauskommen mehr. Dinge, die man für unumstößlich gehalten hat, lassen sich plötzlich auflösen, wenn man bereit ist, sie loszulassen. Der junge Mann kann schließlich erkennen, wie hausgemacht viele seiner Probleme mit dem Leben und seinen Mitmenschen sind.

Der Philosoph bedient sich hierbei der Psychologie Alfred Adlers, einem österreichischen Psychiater, Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts. Adler hatte teils sehr entgegengesetzte Ansichten über die Funktion der menschlichen Psyche, als weitaus berühmtere Kollegen seines Fachs, wie Freud oder Jung. Seine Ergebnisse basieren auf der Zusammenführung von Wahrheit und Einsicht über den Menschen und waren somit seiner Zeit weit voraus.

Doch kann man Psychologie und Philosophie einfach miteinander kombinieren? - Man kann! Und das Ergebnis ist erstaunlich.
 
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Preis:0,00 €
 
Genre:Lehren und Weisheiten

Fazit Ichiro Kishimi, 1956 in Kyoto, faszinierte sich bereits seit seiner Jugend für Philosophie. 1989 spezialisierte er sich auf die klassische westliche Philosophie und erforscht seither die Psychologie Adlers. Er übersetzt Bücher Adlers ins Japanische, schreibt eigene Werke und arbeitet mit Jugendlichen in psychiatrischen Einrichtungen.
Fumitake Koga, 1973, veröffentlichte zunächst mehrere Titel im Bereich berufsbezogener sowie allgemeiner Sachliteratur, bevor er auf die Psychologie Adlers stieß. Er setzte sich mit Kishimi in Verbindung, woraus schließlich die Zusammenarbeit des Buches „Du musst nicht von allen gemocht werden“ entstand.

Das Buch ist im klassischen Dialogformat der griechischen Philosophie gehalten, wodurch es den Leser inhaltlich leicht abholen kann.
Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Datum d. Artikels: 18.02.2019
Bildcopyright: ©rowohlt


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