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Traditional Tattoo in Japan: Horikazu
 

Zahlreiche, hochauflösende Fotos von Menschen mit Teil- oder Ganzkörpertätowierungen, alle erschaffen vom Tätowiermeister Horikazu – das hat dieser Bildband in Hülle und Fülle zu bieten.
Inhalt Horikazu gilt als einer der bedeutendsten japanischen Tätowiermeister, die sich auf die alte, traditionelle Methode „Tebori“ besinnen. Hierbei finden nicht die im Westen bekannten, elektrischen Tätowiermaschinen Verwendung, sondern das Hauptarbeitswerkzeug besteht aus einem Stock, welcher an einem Ende mit Nadeln gespickt ist und mit diesem wird die Tätowierfarbe Stoß für Stoß unter die Haut des Kunden getrieben.

Der tschechische Fotograf Martin Hladik stieß erstmals im Jahre 2004 auf Horikazu und seither begleitete er die Arbeiten des Meisters bis zu dessen Tod im November 2011. Dadurch erhielt Hladik auch Zutritt zu Horikazus Familie, was ein sehr intimer Bereich und nur wenigen Leuten zugänglich ist. Generell ist es unüblich, überhaupt einen tieferen Einblick in die Arbeit eines Horishi, wie der Oberbegriff für japanische Tätowiermeister lautet, zu erlangen, was dieses Buch schon aufgrund dessen zu einem Schatz macht. Hier ließen sich diverse Kunden Horikazus auf ganzseitigen Fotografien aus verschiedenen Perspektiven ablichten. Aufgrund der sehr guten Bildauflösung lassen sich die äußerst detailreichen Motive der Ganzkörpertattoos in aller Ruhe betrachten und die Vielfalt selbiger garantiert, dass man auch nach mehrmaligem Durchblättern des Buches immer neue Details entdeckt. Darüber hinaus sind auch noch viele Bilder aus dem Privatleben Horikazus enthalten, die weitere Facetten seiner Person präsentieren. Den Zeichnungen des Meisters ist ein ganz eigenes Kapitel gewidmet, die dort mit Hintergrundinformationen näher erklärt und dem Betrachter verständlicher gemacht werden.

Außerdem hält das Buch eines der letzten Interviews mit Horikazu und ein Interview mit seinem Sohn Horikazuwaka bereit sowie Texte verschiedener Autoren über den Tokyoter Stadtteil Asakusa (in welchem Horikazu lebte), das Studio des Meisters, die Kunstgeschichte Japans und das jährliche Asakusa-Sanja-Festival, einem der drei größten Festivals in Tokyo und Feieroase zahlreicher Tätowierter. Alle Texte sind in Deutsch, Englisch und Französisch verfasst.
 
Autor:
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Erschienen:
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ISBN:
Preis:0,00 €
 
Genre:Japan, Kunst, Bildband

Fazit Der tschechische Fotograf Martin Hladik beschäftigt sich in seiner Arbeit bevorzugt mit sozialen und kulturellen Themen. Sein Interesse an der Fotografie kam durch die Freundschaft zu dem tschechischen Fotografen Pavel Štecha zustande, welcher ihm in den 1990er Jahren auch seine erste Profikamera schenkte. Hladik begann in den USA als Assistent des ebenfalls tschechischen Fotografens Antonín Kratochvíl und gründete im Jahre 2000 in Japan seine eigene Fotoagentur. Heute werden seine Arbeiten weltweit veröffentlicht.
Autor:
Lektor: Christine Schäffer
Datum d. Artikels: 03.12.2012
Bildcopyright: Edition Reuss


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