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Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

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Kana

Was ist schöner als der Regenbogen? – Nichts! Genau deshalb färbt sich die Stilikone Kana zu jedem neuen Album-Release ihre Haare in einer anderen Farbe des Regenbogens.
Profil
Infobox

Art
Solokünstler, Status unbekannt

Gründung
2000

Musikstil
Rock, Pop

Offizielle Homepage
http://ref.co.jp/moonkana/

Die heutige Style- und Musikikone Kana begann ihre Karriere als unscheinbares Mädchen mit gerade mal 16 Jahren. Zu dieser Zeit war sie noch sehr unbekannt und es dauerte lange, bis sie endlich genügend Aufmerksamkeit auf sich zog, damit sie offiziell ins Musikbusiness einsteigen konnte.

2000 schaffte sie es endlich, einen Vertrag mit dem Indie-Label Teichiku Entertainment zu schließen und kurz darauf erschien ihre erste Single „Hebi-Ichigo“. Kana, auch bekannt als Kana-Ichigo oder heute als Moon-Kana, veröffentlichte auf dieser Single eine Mischung aus Hard-Rock und Lolita Styling. Passend zu ihrem Aussehen war sie kurz darauf in der Gothic& Lolita Bible zu finden. Ebenso hatte sie auf einmal regelmäßigen Kontakt zu Mana (ex. Malice Mizer, Moi dix Mois) und AYA (ex. Psycho le Cemu), was ihr erneut eine Menge Aufmerksamkeit brachte. Überraschend ist auch, dass sie wenig später nicht nur für Manas Label Modell stand, sondern auch für bekanntere wie Baby the Stars Shine Bright.

Die zweite Single „Chimame“ erschien im Februar 2001 und knüpfte an den Erfolg der ersten an. Die Texte zu dieser Single hatte sie bereits mit 17 Jahren geschrieben, weshalb sie wenig später auch schon mit der dritten Single „Kuuchuu Buranko“ etwas Neues präsentierte. Genau ein Jahr nach ihrer Debüt-Single erschien das Album „Doubutsu-teki Ningen“. Dieses sollte ihr den endgültigen Durchbruch bringen und ihr die Wege in der Musikszene ebnen.

„Niku“, ihre vierte Single, erschien kaum zwei Monate nach dem Album und war ein heiteres Werk, welches die Sängerin und mittlerweile auch schon Stilikone aus Freude über ihren High-School-Abschluss geschrieben hatte. Danach folgte erst einmal eine kleine Schaffenspause und es wurde ruhiger um die Lolita-Prinzessin.

Im November 2002 kehrte sie aber schließlich zurück und veröffentlichte nicht nur ihre fünfte Single „Anzen Pin“, sondern auch ihre erste PV-Sammlung „Kokoro no Mori“. Es bleibt offen, was sie in dieser Pause wirklich gemacht hat, denn kurz darauf erschien das zweite Album „Kikai-teki Ningen“. Dieses Album war aber gleichzeitig die letzte Veröffentlichung bei ihrem Label. Anfang 2003 unterschrieb sie den Vertrag bei Globule Music Publishers.

Das Mini-Album „Ningen-teki Ningen“, welches 2003 in Japan erschien, enthielt eine Remix-Mischung von älteren Songs und Neueinspielungen. Doch kurz darauf folgte die nächste Überraschung: Kana verließ ihr Label und blieb erst einmal ohne Vertrag. Statt sofort bei einem neuen Label zu unterschreiben, begann sie nun, sich dem Schauspiel zu widmen. Der Film „Natsumi-san“, in dem sie die Hauptrolle spielte, sollte sie auch in diesem Business weiterbringen, doch dieses Werk wurde nie veröffentlicht.

Nachdem dieses Projekt als gescheitert angesehen wurde, arbeitete sie an einem neuen Album, welches 2005 mit dem Titel „Spade“ erschien. Zudem gründete sie ihr eigenes Label Ichigo-SHA, wo alle weiteren Veröffentlichungen von ihr erschienen. Im Jahr darauf erregte sie erneut Aufsehen: Sie kündigte ihre erste Europa-Tournee mit Auftritten in Deutschland, Frankreich, Finnland und Schweden an. „GLAZ’ART“ startete im Oktober 2006 mit einem Konzert in Frankreich und endete erst 2007.

Im April kündigte sie ihr neues Album „Tsuki no Usagi“ für den nahenden Sommer an. Um mit den Fans in Kontakt zu bleiben, eröffnete sie einen öffentlichen Blog, wo sie laufend Informationen und Fotos einstellte. „Tsuki no Usagi“ war zudem das einzige Werk von Kana, das kurzfristig auch in Europa verkauft wurde, da dieses mit einer limitierten Version auf der Japan Expo 2007 erhältlich war. Nach den Ausflügen in Europa war nun das asiatische Festland dran, wo sie Auftritte in Taiwan absolvierte. Danach wurde es musikalisch etwas ruhiger um sie. Allerdings wurden Charaktere in vielen Onlinespielen nach ihr designt, wie bei der, vor allem bei japanischen Mädchen sehr beliebten, "Pupee Girl"- Seite, auf der man seinen Charakter ankleiden kann. Dort hat Kana eine eigene "Kollektion", die man für seinen jeweiligen Charakter erwerben kann. Nachdem es drei Jahre lang musikalisch sehr ruhig war, veröffentlichte sie im April 2010 endlich ihr neuestes Album "MOON Dragon". Außerdem trat sie erstmals in Deutschland im Rahmen der Animagic in Bonn auf.


Musikstil Kana macht eine bunte Mischung aus Hard-Rock und Pop. Mit ihrer ungewöhnlichen Stimme sorgt sie schnell für geteilte Meinungen und nicht wenige behaupten, dass ihre Stimme wie das Schreien einer Katze klingt. Doch so sehr man sich auch über Kana streiten kann, so sehr kann man sich auch für sie begeistern. Sie hat ein sehr großes Stimmvolumen und ist zudem ein Naturtalent im Verstellen der Stimme, sodass sie von süßen Lolita-Songs bis hin zu härteren Rock-Hymnen alles in ihre Werke einfließen lassen kann.
Langweilig wird es sicher nie mit ihr, da jedes Album und jeder Song wieder eine völlig neue Komponente beinhalten. Nur weil man das eine Lied nicht mag, heißt das also noch lange nicht, dass die anderen genauso klingen...






Diskographie Japan
Datum Titel Typ
02.04.2010 MOON Dragon Album
03.07.2007 Tsuki no usagi Album
02.02.2005 spade Album
23.07.2003 Ningen-teki ningen Album
26.09.2002 Kikai-teki ningen Album
24.07.2002 Anzen Pin Single
24.07.2002 Kokoro no mori VHS
21.11.2001 Niku Single
21.09.2001 Doubustu-teki ningen Album
23.05.2001 Kuuchuu buranko Single
21.02.2001 Chimame Single
21.09.2000 Hebi-ichigo Single

Europa
Datum Titel (Land) Typ
03.07.2007 Tsuki no usagi (Frankreich) Album
Autor:
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Bella E. /  Satsukiame
Datum d. Artikels: 08.05.2011
Bildcopyright: Kana


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