Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Während der Frankfurter Buchmesse 2017 haben wir ein ausführliches Interview mit zwei Mitgliedern des Teams hinter der Deutschen Cosplay-Meisterschaft (DCM), Yasmin Hofmann Estevez und Björn Sandner, führen können. Was ist die DCM und was hebt sie von anderen Wettbewerben ab? Erfahrt es hier!

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Glossar

#0-9

 
A

a cappella
Der Begriff "a cappella" (aus dem Italienischem "alla cappella", zu deutsch soviel wie "[Musik] nach Art der Kapelle") bezeichnete ursprünglich einen Chorgesang, an den sich die Musikinstrumente anpassten und nur das spielten, was die Stimmen vorgaben. Heute versteht man jedoch unter dem Begriff meist Gesang, der gänzlich ohne oder nur angedeuteter Instrumentalbegleitung auskommt. Bekanntestes Beispiel im deutschsprachigem Raum dürften hierfür wohl die Comedian Harmonists sein.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Arena 37°C
Die „Arena 37°C“ ist eine der bekanntesten japanischen Musikzeitschriften des Verlages Ongakusenkensha. Sie erscheint jeden 10. eines Monats für 930 Yen. Die erste Ausgabe wurde im Oktober 1982 veröffentlicht.
Jedes Jahr erscheinen außerdem mehrere „Arena 37°C Special“ Ausgaben, die man in Japan für 980 Yen kaufen kann.
In der Zeitschrift finden sich viele Fotostrecken, Berichte und Interviews mit Künstlern wie Miyavi, GACKT und John-Hoon, sowie Dir En Grey, LM.C, UVERworld und the GazettE.
Die Arena 37°C ist wahrscheinlich eine der bekanntesten und beliebtesten Musikzeitschriften bei Überseefans.

Autor: Bella Emmer

 

 

Avex (Label)
Die Avex Group Holdings K.K. (エイベックス・グループ・ホールディングス株式会社, Eibekkusu gurūpu hōrudingusu kabushiki-gaisha), kurz Avex, ist ein japanischer Unterhaltungskonzern. Avex ist in der Musikwelt für das Plattenlabel "avex trax" (jap. エイベックス トラックス) bekannt, bei dem Künstler wie z.B. Ayumi Hamasaki unter Vertrag stehen. Der Begriff "Avex" bildet sich aus den englischen Wörter Audio, Visual und Expert.
Weitere Sublabels von Avex sind u.a. Rhythm Zone, Avex Tranc, Mad Pray Records oder auch Love Life Records.

Autor: Bella Emmer

B

B=PASS
B=PASS (Backstage Pass) ist ein monatlich erscheinendes japanisches Musikmagazin, das vom Verlag Shinko Music Entertainment heraus gegeben wird. Schwerpunkt des Magazins sind ausführliche, seitenlange Interviews im Bereich JPop und Jrock. Die abgelichteten Fotos haben eine sehr gute Bildqualität. Insgesamt umfasst die Zeitschrift ca. 138 Seiten. Künstler, die im B=PASS-Magazin bereits erschienen sind, sind u.a. Gackt, Panic Crew, TETSU69, B'z, Orange Range oder Ai Otsuka.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Barks
Die japanische Website Barks Global Music Explorer, kurz genannt Barks, bietet zahlreiche und genaue Informationen zu verschiedenen japanischen Künstlern. Neben wichtigen Eckdaten der jeweiligen Bandgeschichte werden beispielsweise auch Konzertdaten und weitere wichtige Ereignisse aufgelistet. Darüber hinaus bietet die Website auch aktuelle News aus der Musikszene sowie Interviews und Videos mit den Künstlern.
Sowohl in Japan als auch im Ausland kann sich die Seite großer Beliebtheit erfreuen, da gerade die Video-Kommentare der verschiedenen Künstler sehr bekannt sind.
Kommentare, die bereits aufgenommen wurden, stammen unter anderem von Karasu, Olivia, 12012, VAMPS oder The GazettE.

Autor: Kia Bethke

C

CD DATA

Die CD DATA ist japanisches Musikmagazin, das vorwiegend über Künstlern der Musikrichtung Pop berichtet. Die Zeitschrift umfasst in etwa 130 Seiten.
Oftmals werden sehr lange Interviews mit den verschiedenen Künstlern geführt oder es erscheinen mehrseitige Specials innerhalb des Magazins.
Künstler, über die bereits in der CD DATA berichtet wurde, sind neben GLAY, L’arc~en~ciel und Hirai Ken auch BoA oder Acid Black Cherry.
Teilweise wird aber auch über japanische Rockmusik berichtet, weshalb unter anderem auch Artikel über Künstler wie The GazettE in der CD DATA erschienen sind.

Autor: Kia Bethke

 

 

Compilation

Compilation ist der englische Begriff für das deutsche Wort Kompilation (Bedeutung: Zusammenstellung) und wird meist für CD-Alben verwendet, auf denen thematisch verbundene Musik verschiedener Künstler vertreten ist. So ist z.B. eine Rock-Compilation ein Album, auf dem Rockmusik verschiedener Interpreten zusammen getragen wurde.
Compilations gibt es zu den verschiedensten Themen wie u.a. zu bestimmten Plattenlabels (mehrere Künstler eines Labels sind auf einem Album vertreten), Musikgenres, Jahrzehnten oder besonderen Anlässen (Lovesongs, Weihnachtssongs, ect.).

Autor: Kathia Krüss

D

Debütalbum
Als Debütalbum wird das erste Musikalbum eines Interpreten bzw. einer Band bezeichnet. Für mehr Informationen siehe "Album".

Autor: Bella Emmer

E

EMI
EMI Group Limited, oder kurz EMI, ist eines der weltweit größten Plattenlabels mit Hauptsitz in London und besteht sowohl aus dem Tonträgerunternehmen EMI Music als auch dem Musikverlag EMI Music Publishing. Die Geburtsstunde von EMI fand 1931 statt, als Ergebnis der Fusion der zwei britischen Plattenlabels UK Columbia Records und Gramophone Company. Während und auch noch nach des Zweiten Weltkriegs beschäftigte sich EMI, neben dem Vertrieb mit Musik, auch mit der Herstellung von Waffen.
Im Laufe der Jahr(zehnte) kaufte das Label kleinere Musiklabels auf und entwickelte diverse Sub-Labels, womit EMI heute insgesamt rund 37 Plattenlabels unterhält. Auch ist EMI Music schon seit einiger Zeit daran interessiert, einen ihrer größten Konkurenten, Warner Music Group, zu übernehmen. Warner zeigte sich bisher jedoch nicht daran interessiert, lenkte aber 2008 einer Zusammenarbeit mit EMI ein, die auf der allgemeinen Krise in der Musikindustrie basiert. Hierbei übernehmen die beiden Konzerne im asiatischen Raum die Vertriebstätigkeiten des jeweils anderen.
Einige Unterlabels von EMI Music sind u.a. Capitol Records, Chrysalis Music, Columbia Nipponophone (Japan) oder auch Parlophone.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Enka
Enka beschreibt ein in Japan sehr populäres Musik-Genre, das in etwa mit unseren deutschen Volksliedern zu vergleichen ist. Seit den 1920er Jahren wurde dieser Stil immer beliebter und erlebte seinen Höhepunkt in den 1950er und 1960er Jahren. In den Texten, die oftmals von nur einer Person vorgetragen werden, geht es nicht selten um Einsamkeit sowie der Sehnsucht zu exotischen Orten, die sich häufig im eigenen Land befinden (so wird gerne die Stadt Kushiro im Osten der Hokkaido-Insel besungen). Enka sind besonders bei der älteren Generation sehr beliebt.
Künstler des Genres Enka sind z.B. Aki Yashiro, Eiko Segawa, Frank Nagai, Keiko Fuji oder Takashi Hosokawa.

Autor: Kathia Krüss

 

 

EP
EP ist die Kurzform für Extended Play bzw. Extended Player und bezeichnet ein Tonträgerformat, welches zwischen Single und Album anzusiedeln ist. Auch wird gerne der Begriff Mini-Album verwendet. Für gewöhnlich handelt es sich um eine CD oder Schallplatte, die mehr Titel als eine Single umfasst, jedoch nicht genügend um als vollständiges Album zu gelten. Eine EP beinhaltet im Durchschnitt vier bis neun (meist unterschiedliche) Titel.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Extasy Records
Extasy Records ist ein japanisches Indie-Plattenlabel, welches 1986 von Yoshiki Hayashi ins Leben gerufen wurde. Grund hierfür war, dass sich jegliche Plattenlabels Japans weigerten, die junge Rockband X (später X Japan), dessen Gründer ebenfalls Yoshiki ist, unter Vertrag zu nehmen. X produzierten sich daraufhin über ihr eigenes Label und bald schon nahm Extasy Records auch andere Bands unter Vertrag. Im Jahre 2000 wurde Extasy International ins Leben gerufen, deren Sitz sich in Kalifornien befindet.
Japanische Künstler, die von Extasy Records unter Vertrag genommen wurden, sind u.a. Luna Sea, Glay, Tokyo Yankees, Gilles de Rais, Zi:Kill und Ladies Room.
Künstler, die von Extasy International unter Vertrag genommen wurden, sind u.a. Aja Daashuur, Kidneythieves, Laura Dawn und Red Delicious.

Autor: Kathia Krüss

F

Fool's Mate
Fool's Mate ist eines der beliebtesten Musikmagazine unter deutschsprachigen Fans der japanischen Pop- und Rockkultur. Es erscheint in Japan monatlich und umfasst ungefähr 140 - 160 Seiten. Besonders hochgeschätzt wird dieses Magazin aufgrund seiner reichhaltigen Fülle hochwertiger Farbfotos sowie seitenlangen Interviews, Konzert- und Backstagefotos und -berichten.
Künstler, die in der Fool's Mate bereits erschienen sind, sind u.a. SADS, baroque, X Japan, the GazettE, JILS und Dir en grey.

Autor: Kathia Krüss

G
 
H

Hello! Project
Das Hello! Project (kurz: H!P) ist ein Casting-Projekt des Produzenten und Sängers Tsunku. Im Jahre 1997 suchte Dieser über ein Casting, das im Fernsehen ausgestrahlt wurde, eine Sängerin für sein damaliges Bandprojekt Sharan Q. Der erhoffte Erfolg blieb aus, doch Tsunku formte aus den übrig gebliebenen Casting-Finalistinnen das neue Projekt Morning Musume. Inzwischen hat das Hello! Project mehrere Casting-Gruppen erstellt sowie Solo-Künstler unter Vertrag genommen.
Für das Gesangstraining ist Hidenori Sugai und für die Choreografie Mayumi Natsu zuständig.
Gruppen, die vom Hello! Project gecastet wurden sind u.a. Morning Musume, °C-ute, S/mileage und Berryz Koubou. Zu den gecasteten Solo-Künstlern zählen u.a. Erina Mano und Yuu Kikkawa.

Autor: Kathia Krüss

I

Indie
Indie steht als Abkürzung für Independent (deutsch: unabhängig) und beschreibt eine oftmals eklektische Ausdrucksform der allg. Kunst wie u.a. auch der Musik. Künstler des Indie-Genres wollen sich oft bewusst vom Mainstream abgrenzen und sind daher nicht selten auf kleineren Labels vertreten (z.B. auf Rallye, Pizza of Death Records, Extasy Records). Im Gegensatz zu den großen Major-Labels (siehe Major) kann ein Indie-Label sich geringere Verkaufszahlen ihrer produzierten Tonträger erlauben, da sie extra dafür ausgelegt sind.
Viele Künstler befinden sich zum Anfang ihrer Karriere auf dem Indie-Status, bevor sie später von einem der großen Major-Label unter Vertrag genommen werden. Manche Künstler bleiben ihre gesamte Schaffenszeit bewusst bei einem Indie-Label unter Vertrag, weil ihnen das oftmals mehr Freiheiten einräumt.
Indie-Künstler sind z.B. Shugo Tokumaru, quaff, Jinkaku Radio oder Cima Cima.

Autor: Kathia Krüss

J

Johnny & Associates Inc.
Johnny & Associates Inc. (株式会社ジャニーズ事務所, Kabushikigaisha Janīzu Jimusho) ist ein von Johnny Kitagawa gegründetes Unternehmen, das angehende japanische Boygroups fördert und ausbildet. Seit dem Jahr 1962 ist das Unternehmen äußerst erfolgreich und erzielt einen jährlichen Umsatz von ca. 19 Millionen Euro. Neben dem Hauptunternehmen Johnny & Associates besteht außerdem der Zweig Johnny’s Junior (siehe Johnny’s Junior).
Eine der ersten erfolgreichen Gruppen Johnny’s war Hikaru Genji, in den folgenden Jahren kamen zahlreiche weitere Bands wie SMAP, Arashi oder KAT-TUN hinzu.

Autor: Kira Bethke

 

 

Johnny's Junior
Johnny’s Junior ist ein Teil des Unternehmens Johnny & Associates (siehe Johnny & Associates). Hier werden japanische Jungen in Musik und Tanz zu den sogenannten Idols ausgebildet, bis sie selbst als Teil einer Boygroup oder als Solokünstler debütieren.
Der Hauptsitz von Johnny’s Junior befindet sich in Tokyo, doch aufgrund der enormen Nachfrage und der wachsenden Anzahl der Jungen, die nach einer Musikkarriere streben, wurde Johnny’s Junior je nach Region in die Kanto Junior und die Kansai Junior aufgeteilt.
Künstler sind unter anderem A.B.C.-Z, Kis-My-Ft2 und BOYS.

Autor: Kira Bethke

 

 

Japan Record Awards
Bei den Japan Record Awards (日本レコード大賞, Nihon Rekōdo Taishō) handelt es sich um eine japanische Musikpreisverleihung, die seit dem Jahr 1959 von der Japan Composer’s Association jährlich veranstaltet wird. Der Preis wird für bedeutende musikalische Leistungen in unterschiedlichen Rubriken vergeben, beispielsweise für das beste Album des Jahres oder den erfolgreichsten Newcomer.
Bisherige Gewinner sind unter anderem Mr. Children, Glay, Ayumi Hamasaki oder Kumi Koda.

Autor: Kira Bethke

K

Kouhaku Uta Gassen
Beim Kouhaku Uta Gassen (紅白歌合戦), kurz genannt Kouhaku, handelt es sich um eine Musiksendung zu Silvester, die vom japanischen TV-Sender NHK ausgestrahlt wird. Seit 1951 treten alljährlich die bedeutendsten Enka- und J-Pop-Künstler des Jahres in zwei verschiedenen Gruppen gegeneinander an und ermitteln so den Sieger des beliebten Gesangwettstreits.
In der „Roten Gruppe“, genannt akagumi (赤組 oder 紅組), befinden sich die weiblichen Teilnehmer und Sängerinnen, die gegen die männlichen Sänger der „Weißen Gruppe“ (shirogumi (白組)) antreten.
In Japan ist es eine Ehre, beim Kouhaku sein Können unter Beweis stellen zu dürfen, daher benötigt der Künstler eine Einladung für seinen Auftritt in der Sendung.
Die Jury besteht vor allem aus bedeutenden Personen des öffentlichen Lebens, die sich in dem jeweiligen Jahr besonders hervorgetan haben.
Bisherige Teilnehmer waren unter anderem Junko Kubo, Motoya Izumi, Yukie Nakama und Masahiro Nakai.

Autor: Kira Bethke

L

Loop Ash
Loop Ash ist ein japanisches Independent-Plattenlabel, welches im Jahre 2000 ins Leben gerufen wurde. Zuständig dafür war Bassist und Gitarrist Michiru, der u.a. in den Bands L'yse:nore, Michiru Project, Aioria, S to M und Mask tätig war.
Das bekannteste Aushängeschild des Labels dürfte wohl die Oshare Kei-Band An'Cafe sein. Weitere Bands, die bei Loop Ash unter Vertrag stehen, sind u.a. -Oz-, v[NEU], Lolita23q und AliBi.

Autor: Kathia Krüss

 

 

LP
Das Kürzel LP steht für den englischen Begriff "Long Play" und definiert die Spieldauer einer Schallplatte bzw. einer CD, deren Spieldauer sich erheblich von der einer einfachen Single oder einer EP (siehe EP) unterscheidet. Früher bezog sich der Begriff ausschließlich auf Schallplatten, auf denen neun Lieder oder mehr zu finden waren. Heute wird der Begriff jedoch auch u.U. für CDs verwendet, obwohl beim letztgenannten Tonträger der Begriff "Album" üblicher ist.

Autor: Kathia Krüss

M

Major
Major (deutsch: vorrangig) wird als Begriff für Künstler verwendet, die bei einem Major-Label unter Vertrag stehen. Ein Major-Label ist ein Unternehmen, das in der Musikindustrie zu den marktführenden Plattenfirmen zählt. Das Gegenteil eines Major-Label ist das Indie-Label (siehe Indie).
Jedes Major-Label steht permanent unter dem Druck, mit ihren vertraglich gebundenen Künstlern den höchstmöglichen Umsatz zu erzielen. Deshalb sind solche Plattenfirmen meist sehr fest eingefahren was den musikalischen Stil ihrer Künstler anbelangt: Sie wollen unter Vertrag haben, wer sich an die breite Masse gut verkaufen lässt. Auch ist es nicht ungewöhnlich, dass Major-Labels Indie-Labels aufkaufen; inzwischen versuchen so manche Major-Label sogar schon, sich gegenseitig aufzukaufen (siehe EMI).
Major-Labels sind z.B. Sony Music, EMI, Warner Music und Universal Music.
Major-Künstler sind u.a. Buck-Tick, Luna Sea, Nanase Aikawa oder auch Gackt.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Music Fighter
Beim „Ongaku Senshi MUSIC FIGHTER“ (音楽戦士 MUSIC FIGHTER), kurz genannt „Music Fighter“, handelt es sich um eine japanische Musiksendung.
Die einstündige Sendung wurde wöchentlich vom Sender NTV im Zeitraum von Oktober 2004 bis März 2010 jeden Freitag im japanischen Fernsehen ausgestrahlt.
Oft traten dort verschiedene Musikacts auf, wie zum Beispiel Morning Musume, Goto Makioder Berryz Koubou.

Autor: Kira Bethke

 

 

Music Station
Music Station (Abkürzung: MSta) ist eine sehr beliebte Musik-Sendung im japanischen Fernsehen und als japanisches Gegenstück zur britischen Sendung Top of the Pops zu verstehen. Die erste Ausgabe von Music Station fand am 24. Oktober 1986 auf dem Fernsehsender TV Asahi statt. Seit 1989 wird Music Station durchgehend vom Komiker Tamori moderiert, dessen größtes Markenzeichen seine schwarze Sonnenbrille ist. Auch steht ihm meist eine weibliche Co-Moderatorin zur Seite; aktuell ist das Mariko Do.
Wie in vielen Musiksendungen, werden auch bei Music Station aktuell schaffensreiche Künstler sowie Newcomer vorgestellt und kurz interviewt, bevor oder nachdem ihr jeweils aktueller Hit gespielt wird.
Es gibt verschiedene Unterkategorien, die sich, teils unregelmäßig, durch die Sendung ziehen. Das sind u.a. die "Top 10 Single-Charts der Woche", die "Album-Charts des Monats", "Music Topics" - News aus der Musik-Szene – oder auch "Special Talk", in welchem ein Newcomer von seinem aktuellen Projekt berichtet und sich den Fragen der Zuschauer stellt.
Neben nationalen Künstlern wie Buck-Tick, X Japan oder Luna Sea haben es auch schon ein paar internationale Musiker wie Beyoncé, Shakira und die Red Hot Chili Peppers in die Sendung geschafft.

Autor: Kathia Krüss

 

 

MusiQ
Die „MusiQ“ ist ein japanisches Musikmagazin, welches alle zwei Monate erscheint und von dem japanischen Unternehmen Shinko Music Entertainment herausgegeben wird.
Das Magazin umfasst ca. 80 Seiten und beinhaltet Interviews, Berichte und zahlreiche Fotos zu den einzelnen Künstlern. Außerdem ist jede Ausgabe des Magazins mit einer zusätzlichen DVD versehen, die wie die Zeitschrift selbst Interviews und Kommentare der Musiker enthält.
Künstler, die bereits in der MusiQ erschienen sind, sind unter anderem The GazettE, Nightmare, INORAN und DuelJewel.

Autor: Kira Bethke

N

NINKI
Regelmäßig befragt das Unternehmen Oricon 400 verschiedene Personen bezüglich ihres Interesses an den kommenden Musikveröffentlichungen in Japan (für mehr Informationen siehe Oricon).
Dadurch soll schon im Vorfeld ermittelt werden, welche Platten sich gut verkaufen lassen werden und welcher Künstler erfolgreich sein wird.
Der Wert, der sich aus dieser Umfrage ergibt, wird NINKI genannt. Je höher dieser Wert ist, desto begehrter ist die Veröffentlichung. "Ninki" bedeutet übersetzt in etwa "beliebt" oder "populär" und soll zeigen, auf welchem Platz der Charts die Veröffentlichung in etwa erwartet werden kann.
Hierbei handelt es sich jedoch nur um eine Tendenz, nicht aber um die reellen Verkaufszahlen der Werke.

Autor: Kira Bethke

 

 

Nippon Budokan
Der Nippon Budokan ist eine große Kampfsporthalle in Tokyo. Sie wurde ursprünglich für die Judowettkämpfe bei den Olympischen Spielen im Jahre 1964 erbaut und bietet Platz für insgesamt 14.201 Zuschauer. Knapp zwei Jahre später wurde jedoch durch die Beatles das erste Rockkonzert im Budokan veranstaltet. Viele internationale Künstler wie Avril Lavigne, Depeche Mode, Kiss oder Uriah Heep folgten diesem Beispiel, aber auch nationale Künstler wie Hikaru Utada, An'Cafe, Dir en grey oder Miyavi nutzen diesen Ort für ihre Konzerte.
Noch immer finden im Nippon Budokan regelmäßige Wettkämpfe verschiedener Kampfkünste statt wie u.a. Judo, Kendo, Aikido, Shorinji-Kempo und Naginata sowie Wrestling-Wettbewerbe.
Am 15. August eines jeden Jahres findet dort auch eine nationale Trauerfeier zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs statt.

Autor: Kathia Krüss

O

Oricon
Oricon K.K., kurz Oricon (zusammengesetzt aus den englischen Worten Original Confidence), ist ein Unternehmen, welches regelmäßig Informationen der japanischen Musikindustrie sammelt und veröffentlicht – in etwa zu vergleichen mit dem international agierenden Unternehmen Media Control.
Original Confidence Inc., der Vorgänger von Oricon, wurde 1967 von Soko Koike gegründet. Im Folgejahr begann die erste offizielle japanische Hitparade, die sich auf die nationalen Verkaufszahlen der im Handel erhältlichen Singles stützte. 1992 wurde der Firmenname schließlich in Oricon geändert und neben Hitlisten von verkaufen japanischen Singles und Alben gibt es inzwischen auch Hitlisten verkaufter Filme, Bücher, Manga und Magazine.
Nur sehr wenige internationale Künstler haben es bisher auf Platz eins der sogenannten Oricon Charts geschafft; zu ihnen zählen Daniel Boone, Irene Cara und Elton John.
Nationale Künstler, die es bis an die Spitze geschafft haben, sind u.a. B'z, Ayumi Hamasaki, Morning Musume, X Japan, Mr. Children und Glay.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Oshare Kei
Oshare Kei wird oft als eine Unterart des Visual Kei bezeichnet, doch darf man sich dabei nicht verleiten lassen, die beiden Begriffe getrennt zu sehen: Oshare Kei ist Visual Kei, nur werden hier vor allem explizit die quietschbunten und fröhlichen Stylings der Bands gemeint. Beispiele für eine typische Oshare Kei Band sind Ayabie oder SuG.

Autor: Cindy Deptella

 

 

O.S.T.
O.S.T. ist das Kürzel für Original Soundtrack. Damit ist die Musik gemeint, die meist in Filmen oder Serien, gelegentlich auch in Computerspielen, eingesetzt wird. Oft wird diese Musik als Sammlung, also Compilation (siehe Compilation), in Form von Schallplatten, CDs oder MP3s veröffentlicht.

Autor: Kathia Krüss

P

PATI-PATI

PATI-PATI ist ein japanisches Musikmagazin und stellt Künstler aus dem Jpop-, Jrock- sowie Visual Kei-Bereich vor. Die Zeitschrift erscheint monatlich, umfasst in etwa 154 Seiten und wird von Sony Magazines heraus gegeben. Wie in vielen der bekannteren Musikmagazine Japans gibt es auch in jeder Ausgabe von PATI-PATI lange Titelstories und Interviews sowie ausführliche Berichte und sehr viele Farbfotos in hoher Qualität.
Künstler die bereits im PATI-PATI-Magazin abgedruckt worden sind, sind u.a. VAMPS, Porno Graffity, UVERworld, L'Arc~en~Ciel und Alice Nine.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Plattenlabel

Ein Plattenlabel ist in der Musikindustrie ein Unternehmen, welches sowohl Solo-Künstler als auch Bands unter Vertrag nimmt und sich um die Veröffentlichung und Vermarktung ihrer Musik kümmert. Dabei wird oftmals zwischen Major-Label (siehe Major) und Indie-Label (siehe Indie) unterschieden. Je größer und einflussreicher ein Plattenlabel ist, desto mehr Vorgaben und Druck kann es auf seine Künstler ausüben. Plattenlabel profitieren auch erheblich von den Einnahmen, die ein Künstler durch seine Musik verdient.
Japanische Plattenlabel sind u.a. Extasy Records, Loop Ash, Pizza of Death Records, Sony Music Japan und Avex Group.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Pop

Pop ist die Abkürzung für Popmusik, wobei "Pop" hierbei für "populär", also massentauglich, steht. Das Musikgenre Pop umfasst eine große Bandbreite verschiedenster Unterarten von Musik, so werden z.B. Rock, Funk, Hip Hop, Beat oder Schlager auch gerne mit dem Überbegriff "Pop" betitelt.
Japanische Popmusik wird passenderweise mit dem Kürzel JPop versehen und trägt eine ähnliche Position als übergeordneter Allgemeinbegriff wie in der westlichen Welt, wird hierzulande jedoch oftmals für Solo-Künstler oder Boygroups bzw. Girlgroups verwendet.
Bekannte japanische Pop-Künstler sind. u.a. Ayumi Hamasaki, Chihiro Onitsuka, Hikaru Utada, Morning Musume und W-inds.

Autor: Kathia Krüss

 

 

PS Company

Phonetically Syndicalism Company, kurz PS Company oder PSC genannt, ist ein Sublabel von Free-Will, das 1998 von Ohnami Miyazaki gegründet wurde. PS Company gilt als das größte und einflussreichste Visual Kei Label in Japan, das auch sehr viel Geld in Werbung für die einzelnen Bands investieren kann, sodass jede Band einen gewissen Bekanntheitsgrad in der VK-Szene erlangt. Die Bands sind sehr häufig in Zeitungen wie Arena 37°C, Shoxx und Fool's Mate vertreten, steuern Songs zu Animes und Filmen bei und bekommen diverse andere Kooperationen, wie zum Beispiel mit Schmucklabels. 2007 wurde das eigene Sub-Label Indie-PSC geformt, um auch Independend Bands angemessener vertreten zu können.
Nach Miyavis Ausstieg und Kagrra,s Trennung ist the GazettE die bekannteste Band von PSC neben Alice Nine, Kra, ViVid und SuG. Bei Indie-PSC befinden sich derzeit die Bands Screw, born und D=Out.

Autor: Cindy Deptella

Q
 
R
 
S

Shoxx
Shoxx ist eines der beliebtesten japanischen Musikmagazine für Visual Kei-Fans im deutschsprachigem Raum. Es behandelt bekannte Künstler der Visual Kei-Szene, stellt ebenso aber auch Newcomer vor.
Die Zeitschrift erscheint monatlich für 930 Yen in Japan und Herausgeber ist der Verlag Ongakusenkasha Co. mit Sitz in Tokyo.
Die erste Ausgabe erschien 1991 und seit dem zierten Künstler wie Miyavi, the GazettE, Psycho le Cému, Nightmare, Kamaitachi, Plastic Tree oder Kagrra, das Hochglanzcover. Die monatliche Cover-Story erstreckt sich über 20 Seiten und stellt den jeweiligen Künstler mit Profil und langen Interviews vor.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Speed Disk
Speed Disk ist ein japanisches Indie-Plattenlabel (siehe: Indie), das sich auf Rock und Visual Kei spezialisiert hat. Bands die bei Speed Disk unter Vertrag stehen sind u.a. Ap(r )il, xTRiPx, Luzmelt, Moran und NightingeiL.

Autor: Kira Bethke

 

 

Sony Music Entertainment (Label)
Sony Music Entertainment, kurz genannt Sony Music oder SME, ist eines der größten internationalen Major-Plattenlabels. Die Ursprünge dieses Unternehmens gehen zurück bis ins Jahr 1888, in dem das Unternehmen Columbia Records gegründet wurde. Der Elektronikkonzern Sony kaufte im Jahr 1988 Columbia Records auf, das zu diesem Zeitpunkt bereits zum Columbia Broadcasting System (kurz: CBS) gehörte. Unter dem Namen Sony Music Entertainment konnte das Unternehmen sich erfolgreich in der Musikbranche etablieren und kaufte ebenfalls die Anteile der Bertelsmann Music Group (kurz: BMG) auf.
Labels sind unter anderem Arista, J Records und Epic Records Japan, Künstler sind unter anderem L’Arc~en~Ciel, UVERworld, abingdon boys school und Lc5.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Sublabel
Ein Sublabel (auch Unterlabel) ist ein untergeordnetes Unternehmen eines (meist größeren) Plattenlabels (siehe Plattenlabel). Es spezialisiert sich oftmals auf ein bestimmtes Musik-Genre (z.B. Klassik, Independent, Rock) und nimmt nur Künstler unter Vertrag, deren Musik sich in diesem speziellem Genre bewegt. Oftmals werden von größeren Plattenfirmen kleinere Sublabels gegründet, die sich speziell um neue, oft unerfahrene oder schlicht unbekannte Künstler kümmern.
Japanische Sublabels sind u.a. Rhythm Zone (Avex Trax), Mule Electronic (Mule Musiq) und East West Japan (Warner Music Group).

Autor: Kathia Krüss

T

Taiko
Taiko (auch Daiko, japanisch für 'dicke Trommel') ist der Oberbegriff für japanische, fassförmige Trommeln. Es gibt für die einzelnen Trommeltypen auch noch spezifischere Bezeichnungen, wie z.B. Miyadaiko, Sumodaiko oder Odaiko, je nach Größe, Form und Bauweise. Traditionell wird der Körper einer solchen Trommel aus nur einem einzigen Abschnitt eines Baumstamms heraus gearbeitet, es gibt jedoch auch Varianten, in denen mehrere Bauteile miteinander verleimt werden.
Ursprünglich stammt diese Art der Trommel aus China oder Korea, wurde aber schätzungsweise im 4. bis 6. Jahrhundert, gemeinsam mit dem Buddhismus, auch in Japan eingeführt. Dort fand die Taiko Verwendung als musikalische Begleitung bei der Feldarbeit der Bauern, als Alarmsignal, als Kampfunterstützung der Samurai und natürlich bei vielerlei festlichen Anlässen.
Inzwischen schaffte es diese Trommelart auch auf die Bühne, wo die Spielarten oftmals ausgebaut und erweitert werden. Mit zu den bekanntesten Taiko-Gruppen zählen u.a. Gocoo, Tao, Yamato, Ondekoza und Kodo.

Autor: Kathia Krüss

U

Under Code
Under Code, auch Under Code Production, ist ein japanisches Plattenlabel (siehe Plattenlabel), vorrangig für Visual Kei-Künstler. Es ist ein Unterlabel des größeren Labels Free Will und wurde vom Bassisten Kisaki gegründet, der bekannt ist für sein Mitwirken in Bands wie La:Sadies, Syndrome und Phantasmagoria. Under Code wurde 2003 ins Leben gerufen, kurz nachdem Kisakis erstes Label, Matina, geschlossen wurde.
Obwohl Under Code selbst ein Unterlabel ist, hat es eigens noch Unterlabels oder sogenannte Sublabels: Road Awake, speziell für Hardcore-Musik sowie Haunted House Records, welches extra für die Band Flesh for Flankenstein kreiert wurde.
Künstler, die bei Under Code unter Vertrag stehen, sind u.a. lin, Chariots, Nega, Arc und Dali.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Universal (Label)
Universal, oder Universal Music Group, ist eines der weltweit führenden Major-Plattenlabel. Es entstand 1995 durch die Übernahme der Music Corporation of America (MCA) und dem Zukauf von PolyGram im Jahre 1998 (ebenfalls beides Labels). Universal gilt als das Major-Label (siehe Major) mit dem größten Anteil am Musikmarkt international.
Ein paar der angeschlossenen Plattenfirmen sind z.B. Motown Record Company, Verve Music Group, Polydor und Deutsche Grammophon.
Künstler, die bei Universal unter Vertrag stehen, sind u.a. Miyavi und Nami Tamaki.

Autor: Kathia Krüss

 

 

Urban
Urban ist eine Musikrichtung, die vor allem durch afrikanische oder afroamerikanische Künstler bekannt geworden ist und weiterhin beeinflusst wird. Dieser Stil steht zusammenfassend für Hip-Hop, Rap und R’n’B, schließt aber auch oft Soul oder Jazz mit ein.
In Japan wird dieser Stil J-Urban genannt und kann sich auch auf Mode oder Tanz beziehen.
Zu den bekannten japanischen Künstlern dieses Genre zählen unter anderem m-flo, JAMOSA, Thelma Aoyama und Namie Amuro.

Autor: Kira Bethke

 

 

Utaban
Utaban war eine wöchentliche Musiksendung im japanischen Fernsehen und wurde von Oktober 1996 bis März 2010 auf dem Sender TBS ausgestrahlt. Der Name Utaban ist die Abkürzung für "uta bangumi", zu deutsch "Musik-Programm". Moderiert wurde die Sendung von Takaaki Ishibashi (Mitglied des Comedy-Duos Tunnels) und Masahiro Nakai (Mitglied der Boyband SMAP). Im Sommer 2006 wurde Nakai jedoch durch Shinichiro Azumi ersetzt.
Künstler, die bei Utaban aufgetreten sind, sind u.a. Mini Moni, Gackt, Morning Musume, Aya Ueto und Kingyo Hanabi.

Autor: Kathia Krüss

 

 

UV
Die Ultra Veat, kurz genannt UV, ist ein japanisches Musikmagazin, das monatlich unter Sony Magazines Annex erscheint. Die Zeitschrift kostet 1200 Yen und besteht aus ca. 150 Seiten, die unter anderem mit Interviews und Farbfotos verschiedener Künstler gefüllt sind. Als Extra liegt dem Magazin oftmals ein Poster eines Künstlers bei.
Teilweise veröffentlichen sogar die Musiker selbst eigene kleine Kolumnen oder Berichte in der Zeitschrift.
Künstler, die bereits in der UV erschienen sind, sind neben Luna Sea und Gackt auch J, Malice Mizer oder Pierrot.

Autor: Kira Bethke

V

Visual Kei
Der Uranfang des Visual Kei findet sich im Kabuki-Theater. Die starke und extreme Gestaltung der Schminke im Gesicht inspirierte viele Glamrock-Musiker wie zum Beispiel die bekannte amerikanische Band Kiss, die diesen Stil nachahmten. Diese gelten als direkte Inspirationsquellen der "Urväter" des japanischen Visual Kei, wie beispielsweise die Band D'erlanger, doch erst die legendären Bands X-Japan und Luna Sea machten diesen Style populär.
Dabei ist zu beachten, dass es sich bei Visual Kei nicht um einen Musikstil handelt, dieser kann je nach Band stark variieren. Visual Kei ist schlicht ein optischer (visueller) Stil, der in sich zwar ebenfalls variieren kann, aber immer einen Grundbedingung hat: Er ist auffällig, in jede Richtung. Das kann manchmal durch die Schlichtheit des Makeups (nur schwarzer Lidschatten) und Kleidung (Anzüge) zum Ausdruck kommen, kann jedoch auch in aufwendigen Kostümen, die an die barocke Zeit Frankreichs erinnern, oder auch auffälligen Masken, die Monstern gleichen, münden. Die Farbgebung kann dabei ebenfalls schwanken von einfarbig schwarz, bis quietschbunt, alles ist vertreten. Visual Kei kennt weder Einschränkungen noch Grenzen.
Als typische Visual Kei Künstler gelten unter anderem Miyavi, the GazettE, Versailles, Phantasmagoria oder auch Psycho le Cemu.

Autor: Cindy Deptella

W

Warner (Label)
Die Warner Music Group (kurz: WMG) ist eines der vier weltweit größten Plattenlabels, welche eine Unterabteilung des US-Filmunternehmens Warner Bros. darstellt und doch eigenständig agiert.
1970 kam es zur Gründung von Warner Music International (WMI), besser bekannt als WEA International.
Aufgrund seiner Größe und seines Machteinflusses war es für Warner Music im Laufe der Zeit kein Problem, kleinere Labels aufzukaufen und diverse Sub-Labels zu gründen. Seit ein paar Jahren versucht einer der größten Konkurenten von Warner, EMI, das Label aufzukaufen. Doch Warner zeigte sich bisher nicht bereit dazu, lenkte 2008 jedoch einer Zusammenarbeit mit EMI ein.
Einige Unterlabels von Warner Music sind u.a. Atlantic Records, Elektra Records, London Records, Asylum Records und Word Entertainment.

Autor: Kathia Krüss

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