Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die Vorfreude der Amuro-Fans ist groß: Endlich gibt es den gutaussehenden jungen Mann, der nicht nur ein Geheimnis verbirgt, in Großaufnahme auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen. Ob sich der Besuch im Kino lohnt, verraten wir euch hier, denn wir durften bereits im Vorfeld in die deutsche Version eintauchen.

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VAMPS - Beast

Die Vampire sind los! Macht euch bereit auf jede Menge Nacht, Blut, Sex und Rock, Metal, Grunge und Pop. VAMPS lassen das „Beast“ frei und es stürmt direkt in eure Ohren!
Künstler
Infobox

Label
Gan-Shin

Erscheinungstermin
13.08.2010

Anzahl CDs
1

Preis (UVP)
15,99 €

Hinter VAMPS verstecken sich zwei äußerst bekannte Künstler: Hyde, der Sänger von L’Arc~en~Ciel und K.A.Z., Gitarrist von OBLIVION DUST. Beide haben bereits vor der Gründung von VAMPS zusammen an Hydes Solo-Album „Faith“ gearbeitet und beschlossen dabei 2008 das Projekt VAMPS zu beginnen. Bereits nach ihrer ersten Single „Love Addict“ gingen die beiden auf Japan-Tournee und gaben zwischen August und Oktober 2008 fast 50 Shows. Im Juni 2009 folgte schließlich das erste Album mit dem Namen „Vamps“, welches unter Hydes Label VAMPROSE veröffentlicht wurde und stilistisch einen Mix aus Rock, Metal, Punk, Grunge und Pop darstellt. Mit ihrem aktuellen Album „Bloodsuckers“ gelingt es dem Duo erneut, Menschen aus den verschiedensten Genres anzusprechen und zu begeistern.
CD Das Instrumental-Intro „Plug-In“ gibt einem das Gefühl eines großen und lauten Auftakts, ganz so als würde eine Maschine hochgefahren werden und mündet in den nächsten Song: „Devil Side“. Die Single-Auskopplung ist auf Englisch gesungen und dem Genre Rock zuzuordnen. Sie erinnert an die Solo-Songs von Hyde und schwankt zwischen kürzeren, ruhigeren Sequenzen und dem rockig-lauten Refrain gespickt mit einigen Gitarren-Solos.
Der dritte Song der CD wurde ebenfalls als Single auf den Markt gebracht: „Angel Trip“. Im Gegensatz zu dem Vorläufer haben wir hier eher Pop-Rock, der jedoch „Gute-Laune-Potenzial“ mit sich bringt. Der nächste Titel im Bunde ist „Memories“, die erste, etwas schnellere, Pop-Rock-Ballade des Albums. Alles geht ein wenig ruhiger und weniger „zerstörerisch“ zu.
„Euphoria“, die Nummer fünf, lässt sich wiederum nur recht schwer einordnen. Der Song hat ein wenig von düsterem Grunge, driftet aber hier und da auch mal in eine Balladen-Melodie ab, was von Hydes Stimme noch untermalt wird.
Interessant ist auch „Vamp Addiction“. Dieser Rocksong besticht mit einer schnellen Melodie, die im Kontrast zu Hydes sehr ruhigen Stimme steht, die eigentlich mehr Sätze vor sich hinhaucht – langsam, langgezogen. Das ergibt einen sehr interessanten Kontrast, der sich auch im Refrain zeigt, der sehr harmonisch wirkt.
Der siebte Song „Revolution“ wirkt ein wenig mehr nach Metal mit einem sehr klaren Rhythmus, bei dem man sich als Freund solcher Musik automatisch mitbewegt. Ein richtiger Ohrwurm.
„The Past“ driftet nun wieder ein wenig mehr in die Pop-Rock-Balladen Rubrik ab, was der sehr emotionale Gesang noch hervorhebt.
Allerdings findet man die erste „richtige“ Ballade erst im nächsten Song: „Piano Duet“, in dem klarerweise die Klaviermusik groß im Vordergrund steht und nur im Refrain den Klängen der Band weicht. Das nächste Lied auf der CD ist wieder eine kleine Besonderheit. „Rumble“ hat einen leicht schrägen Anfang, der ein wenig an einen Zirkus aus einer Horrorshow erinnert. Je länger der Song läuft, desto mehr findet man sich in einem positiv-seltsamen, modernen Rock’n’Roll Verschnitt wieder.
„Get Up“ ist wieder ein Lied der „normalen“ Rock-Kategorie. Ein schön stimmiger Song, der keinen großen Wandel oder Wechsel mit sich bringt und somit ein „leicht verdauliches“ Lied ist.
Als vorletzten Titel hört man „Samsara“, welcher sehr ruhig anfängt und leichte Musik mit sich bringt, sodass die Illusion einer Traumwelt heraufbeschworen wird. Nur ganz selten wird mal leicht und leise ein Satz dazugesungen, während sich die Musik weiter steigert. Es erinnert ein wenig an die „Traumreisen“, die man früher oft zur Konzentration gemacht hat. Mit „My First Last“ findet das Album mit einer weiteren Ballade über den Tod, das ultimative Ende, einen ruhigen Abschluss.


Ausstattung Leider können wir nicht viel zur Verpackung sagen, da wir die Presseversion erhalten haben, die leider nicht mit der handelsüblichen CD zu vergleichen ist. Auf dem Cover sieht man eine Hand, die das Peace Zeichen formt. Das gesamte Cover ist schwarz/weiß gehalten, nur die beiden sichtbaren Fingernägel sind rot lackiert. Die Rückseite gibt die Titelliste wieder und zeigt dabei auch die Silhouette einer Frau mit Teufelsschwanz. Hier wurde eindeutig mehr Wert auf die rote Farbe gelegt.
Sonstiges Alles in allem ist dieses Album wirklich unglaublich abwechslungsreich und interessant geworden. Im Vordergrund jedes Songs steht natürlich ein Thema und zwar: Vampire. Dabei wird jegliches Klischee aufgegriffen und bedient: Nachtwesen, Nachtleben, Lust, Begierde, Blutdurst, aber auch die Unsterblichkeit und das Morden. Dabei werden beide Seiten, nämlich diejenigen, die gerne Blut trinken, und die, die zu viel Achtung vor dem Leben haben, behandelt. Jeder „Vampir-Typ“ kommt hier auf seine Kosten.
Fazit VAMPS hat wieder einmal überzeugt. Mit ihrem zweiten Album „Beast“ bringen sie nicht nur ein unglaublich abwechslungsreiches Stück auf den Markt, sondern schaffen es auch, damit viele verschiedene Menschen anzusprechen. Denn nicht nur Fans von J-Rock, sondern auch Fans von allen möglichen Rock-Unterordnungen, Vampirfreunde und natürlich die Anhänger der beiden Künstler kommen hier voll auf ihre Kosten und werden den Kauf der CD mit Sicherheit nicht bereuen.
Tracks
# Name
1 Plug-In
2 Devil Side
3 Angel Trip
4 Memories
5 Euphoria
6 Vamp Addiction
7 Revolution
8 The Past
9 Piano Duet
10 Rumble
11 Get Up
12 Samsara
13 My First Last
Songqualität
Songqualität
1

Songauswahl
Songauswahl
1.5

Verpackung & Extras
Verpackung & Extras
2

Preis/Leistung
Preis/Leistung
1.5

Gesamtnote

1.5
Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Christine Schäffer
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 31.01.2011
Bildcopyright: VAMPS, Gan Shin


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