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Aural Vampire - Zoltank

Elektronische Klänge und jede Menge Abwechslung erwarten den Zuhörer, wenn er sich auf das Album der japanischen Darkwave-Vampire einlässt. Aural Vampire trifft mit „Zoltank“ wieder genau den Geschmack ihrer Fans.
Künstler
Infobox

Label
Gan-Shin

Erscheinungstermin
12.11.2010

Anzahl CDs
1

Preis (UVP)
14,99 €

Aural Vampire sind ein Duo, wie man es in der japanischen Musikwelt eher selten sieht. Sie haben sich ganz den „dunkleren“ Elektroklängen der Musikwelt verschrieben und verdienen ihr Geld mit Darkwave und Industrial Music. Außerdem kommt es immer wieder zu Abstechern und Vermischungen mit Synthpop und Electropop – ganz nach japanischer Musik-Mentalität alles in einem Topf! Kennengelernt haben sich Sängerin Exo-Chika und DJ Raveman bereits in ihrer Jugend beziehungsweise Schulzeit; sie waren beide bekennende Fans von Horrorfilmen. Nach einer langen Zeit der getrennten Wege, fanden sie sich wieder und riefen mit dem ersten Album „Vampire Ecstasy“ Aural Vampire ins Leben. Mit Erfolg, denn besonders durch Besuche in anderen Ländern sind sie international in ihrem Genre zu Berühmtheit gelangt.
CD Wer Aural Vampire bisher mochte, wird sich auch hier wieder schnell und gern hineinhören. Denn „Zoltank“ ist genau das, was man erwartet. Elektronisch, abwechslungsreich, schnell und „blutig“.
Bereits mit ihrem Song „FlareStack“ beginnt ein Auftakt, der auf mehr hoffen lässt. Man hat hier ein wenig das Gefühl, in der Dream und Dance Kategorie gelandet zu sein. Auch Exo-Chika lässt es ruhig angehen und so entsteht eine melodische, elektronisch-poppige „Ballade“. Der nächste Song wiederum ist, wenn auch nicht viel schneller, kraftvoller und achtet besonders auf eine abwechslungsreiche Melodie. „Shonanzoku -cannibal coast-“ ist also etwas für Fans von stimmiger, aber nicht langweiliger Musik. Wer es lieber auf schnellere und etwas basslastigere Songs abgesehen hat, findet im dritten Titel „Freeeeze!“ einen berühmten und beliebten Song, der durch einige Soundeffekte auflockert und überrascht. Auch Horror ist vorhanden – „V.Madonnasukizoid“ beweist nur wieder das Gespür der beiden für den Gruselfaktor, ohne dabei zu weit von ihrer eigenen Musik abzudriften. Schnell und hart wird’s dann bei „69 Balloons“. Es ist also auf der CD mit ihren 16 Songs mit Sicherheit für jeden Freund von elektronischen Klängen etwas dabei. Ein besonderes Highlight ist auch der Song „Transcrypt“, die Nummer sechs der CD. Er klingt ein wenig wie guter alter 80er Pop-Rock, gemischt mit leichten Elektro-Klängen. Auch Exo-Chikas Stimme wird weniger durch Synthesizer gezogen und klingt sehr viel „reiner“. Auch Titel zwölf –„PNFPN“ – tanzt aus der Reihe und ist enorm Pop-lastig, wobei man die typische Elektroschiene nur sehr, sehr am Rande mitbekommt. Ein besonderer Leckerbissen für die Fans werden wohl vor allem die berühmten Songs „Hot Blood Workout“ und „Economical Animal Superstar“ sein, die vielen auch hierzulande sicher schon ein Begriff sind. Auch der vielleicht beliebteste Song von Aural Vampire „Darkwave Surfer“ ist auf der CD vorhanden, allerdings in völlig neuer Version.
Man kann also sagen, dass für experimentelle Abwechslung gesorgt ist. „Zoltank“ bietet alles, was das Musikherz begehren könnte: Von ruhigen Songs wie „Transcrypt“, über altbekannte wie „Darkwave Surfer“, bis hin zum richtigen Horrorsound in V.Madonnasukizoid“ und „MAD SPORTS“.
Am Ende der CD gibt es sogar eine kleine Überraschung.


Ausstattung Auf dem Cover der CD sind, natürlich, Exo-Chika und Raveman zu sehen. Sie – wie immer mit vampiristischem Flair, mit langen blonden Haaren; er mit einer seiner selbstgemachten Masken. Auf ihnen thront der Titel „Zoltank“ in einer Cartoon-artigen Schrift, darunter der Bandname Aural Vampire. Der Hintergrund ist in einem dunklen Grün-Grau gehalten. Die Rückseite zeigt wieder ein Bild der beiden, den Bandnamen und den CD Titel. Die Songliste ist ebenfalls da. Allerdings aufgepasst: Viele der Titel stehen hier nur in japanischer Schrift geschrieben! Klappt man die Papphülle auf, findet man die völlig schwarze CD, die nur von einem blauen Symbol und der Beschreibung in gleicher Farbe geziert wird. Dahinter befindet sich das Aural Vampire Logo. Auch hier ist alles in Grau-Grün.
Auch das 18 Seiten starke Booklet ist in der gleichen Grundfarbe gehalten. Hier finden sich alle Songtexte – natürlich ebenfalls in japanischer Schrift. Außerdem findet man hier noch einige schöne Artworks und Fotos. Für Fans ein feiner, kleiner Leckerbissen.
Fazit Wieder einmal erfreuen Aural Vampire mit dem, was sie am besten können. Abgesehen davon zeigen sie auf „Zoltank“ hier und da doch einmal eine andere Seite von sich und überraschen, indem sie zeigen, dass sie mehr als nur eine Schiene gut fahren können. Für Fans und Freunde von Elektromusik wird sich hier wieder einmal ein kleiner Schatz offenbaren. Neulinge sollten sich vielleicht jedoch erst einmal Proben von Songs anhören, auch wenn Aural Vampire mit Sicherheit auch für Gelegenheitshörer dieses Genres interessant sein dürfte.
Tracks
# Name
1 フレアスタック (FlareStack)
2 湘南族 -cannibal coast- (Shonanzoku -cannibal coast-)
3 Freeeeze!!
4 V.マドンナスキゾイド (V.Madonnasukizoid)
5 69 Balloons
6 Transcrypt
7 Hot Blood Workout
8 Innsmouth
9 Border of the Dead
10 voodoovocoder
11 スリヰクフ (Suriikufu)
12 PNFPN
13 Economical Animal Superstar
14 Darkwave Surfer
15 カイドク (Kaidoku)
16 MAD SPORTS
Songqualität
Songqualität
1

Songauswahl
Songauswahl
1.5

Verpackung & Extras
Verpackung & Extras
4

Preis/Leistung
Preis/Leistung
1

Gesamtnote

1.9
Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Christine Schäffer
Grafiker: Andreas Williger /  Minorou
Datum d. Artikels: 09.06.2011
Bildcopyright: Aural Vampire, Ankama Music


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