2016-02-01 - Entwicklung im Fall des Vagina-Kajaks

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Quelle: japantoday.com

Ende 2014 wurde die Künstlerin Megumi Rokudenashi-ko Igarashi (43) verhaftet, weil sie mit Hilfe von 3D-Ausdrucken ein Kajak in Form ihrer Vagina nachgebaut hat (animePRO berichtete). Seither läuft ein Verfahren gegen sie.

 

Gegenwärtig wird von den Klägern eine Strafgebühr in Höhe von 800.000 Yen (ca. 6.000 Euro) gefordert. In deren Augen trage Frau Igarashi eine große Schuldfähigkeit, da sie die Daten zum Download jedem frei zugänglich machte und somit die Möglichkeit bot, dass jeder Interessent ihr Vagina-Kajak nachbauen konnte.

Das Problem an der ganzen Geschichte ist, dass detailliert dargestellte Geschlechtsteile in Japan als höchst vulgär gelten. In diesem Zusammenhang äußerte sich in einer vergangenen Anhörung ein Universitätsprofessor mit dem Spezialgebiet Kunstgeschichte, welcher aussagte, dass diese Form der Arbeit von Frau Igarashi nichts Anstößiges enthalten würde.

 

Am 9. Mai soll in diesem Fall vom Gericht ein Urteil gefällt werden.