2014-12-17 - Grünes Licht für Reaktoren in Takahama
Geschrieben vonQuelle: japantoday.com
Die Japanische Atomaufsichtsbehörde gab am Mittwoch grünes Licht für zwei Reaktoren des Betreibers Kansai Electric Power Co (KEPCO) in Takahama, Präfektur Fukui. Damit wurde zum zweiten Mal einem Kernkraftwerk die Wiederaufnahme der Aktivitäten vereinzelter Reaktoren erlaubt, seit die neuen Sicherheitsbestimmungen nach dem Atomunglück in Fukushima 2011 in Kraft traten.
Bereits früher diesen Jahres erhielt die Anlage von Kyushu Electric Power in Sendai die Erlaubnis, ihre Reaktoren wieder hochzufahren. Dies ist gegenwärtig zwar noch nicht geschehen und es gibt auch noch kein offizielles Datum, wann die Reaktoren wieder ihre Arbeit aufnehmen, aber es wird vermutet, dass dies im Laufe des Jahres 2015 geschehen wird.
Seit 2011 nach der Kernschmelze in Fukushima alle Reaktoren des Landes vorerst heruntergefahren worden sind, setzt das Land notgedrungen vermehrt auf die teureren fossilen Brennstoffe. Für viele Betreiber bedeutet dies natürlich finanzielle Einbußen. So auch für KEPCO, die mit ihren Anlagen Strom für Japans zweitgrößten Ballungsraum produzieren. Nach Aussage des Unternehmens soll die künftige Existenz KEPCOs dadurch sogar „in Gefahr“ gewesen sein. Erhöhte Strompreise für die Zukunft ließen sich daher nicht vermeiden, wolle man aus den roten Zahlen wieder herauskommen.
