2012-02-06 - Ist Fisch essen noch sicher?
Geschrieben von BettinaQuelle: Asienspiegel
Viele Japaner stellen sich die Frage: Können Fische aus japanischen Gewässern noch bedenkenlos gegessen werden?
Während der AKW Katastrophe in Fukushima wurde immer wieder kontaminiertes Wasser ins Meer abgelassen.
Demnach weisen Fische in Küstennähe von Fukushima erhöhte Strahlenwerte auf. So auch in der südlichen Nachbarpräfektur Ibaraki.
Daher gilt seit März 2011 Fangverbot vor Fukushima. Und auch an der Küste von Ibaraki wird nicht mehr gefischt.
Da gerade am Meeresgrund der Küstengebiete erhöhte Strahlenwerte herrschen, sind die Grundfischarten besonders gefährdet, erklären Experten der Universität Tohoku.
Für die restlichen Gebiete um Japan herum und in weiter abgelegenen Meeresgebieten könne jedoch Entwarnung gegeben werden. So zeigen auch Wanderfische, wie z.B. der Thunfisch, der womöglich das Gebiet bei Fukushima passiert, keine gefährlichen Werte auf.
Die Fische südlich von Tokio können bedenkenlos konsumiert werden.
Viele Menschen haben dennoch ein Gefühl des Misstrauens. Die Ängste in der Bevölkerung nehmen zu.
Daher hat die Regierung beschlossen den Grenzwert bei Grundnahrungsmitteln wie Fisch und Reis ab April 2012 von 500 auf 100 Becquerel Cäsium pro Kilogramm zu senken.
