2011-11-21 - "Miracle Lone Pine" droht abzusterben

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Quelle: nhk.or.jp

Der Tsunami löschte am 11. März die Existenz von rund 70.000 Pinienbäumen in der Küstenregion von Rikuzentakata, Präfektur Iwate, aus – nur ein einziger Baum überlebte die Katastrophe und galt jeher als Wahrzeichen für den Wiederaufbau der Stadt. Doch wie Umweltschützer nun herausgefunden haben, scheint es um die "Miracle Lone Pine", wie der Baum liebevoll genannt wird, nicht gut zu stehen. Nachdem im Sommer beobachtet wurde, dass sich die Blätter braun verfärbten, begannen vergangenen Monat die Untersuchungen der Baumwurzeln. Die Analyse zeigte, dass ein Großteil der Spitzen der Baumwurzeln nicht mehr in der Lage seien, Wasser und andere wichtige Nährstoffe aufzunehmen. Die Ursache läge in der Beschädigung Selbiger durch das Salzwasser, dem der Baum während des Tsunamis ausgesetzt war. Aufgrund dessen hatte man damals das, ins Erdreich eingesickerte Salzwasser rund um den Baum abgepumt und ummauerte den Bereich mit Stahlplatten, um zukünftige Belastungen durch Salzwasser zu verhindern.

 

Die Umweltschützer meinten, es sei äußerst schwierig, den Baum weiterhin am Leben zu erhalten. Zur Zeit wird geprüft, wie die nächsten Schritte zur Erhaltung der "Miracle Lone Pine" aussehen sollen und ob diese sich noch lohnen würden.