2011-11-17 - Möglicherweise erste Sperre für kontaminierten Reis
Geschrieben vonQuelle: japantoday.com
Die japanische Regierung wird voraussichtlich ihre erste Sperre für Reishandel nach dem 11. März auferlegen. Betroffen ist die Stadt Onami in der Präfektur Fukushima, 57 Kilometer nordwestlich des Fukushima Daiichi Fabrikgeländes. Die Behörden in Fukushima geben an, die benachbarten Reisanbaugebiete seien mit 630 Becquerel per Kilogramm Reis mit Caesium kontaminiert. Die Toleranzgrenze liegt bei 500 Becquerel.
Osamu Fujimura, Sekretär des Kabinettschefs, berichtet, dass das Caesium während der regulären Auslieferungstests entdeckt wurde. Weiter sagt er, dass sie auf Anweisungen zur Unterlassung des Handels mit dem betroffenen Reis warten.
Das Level an Radioaktivität der Reisernte in 1.700 Orten in 48 Bezirken außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone des Fabrikgeländes Fukushima Daiichi befindet sich unter dem 500 Becquerel-Limit pro Kilogramm, gab die örtliche Behörde im Oktober an. Der höchste Wert betrug bisher 470 Becquerel per Kilogramm und wurde in Nihonmatsu gemessen. Die Regierung kaufte den Reis für Forschungszwecke auf.
