2012-02-11 - Projekte in der Not
Geschrieben von BettinaQuelle: Asienspiegel
Avanti, Japans ältestes auf Biobaumwolle spezialisiertes Mode- und Textilunternehmen, organisierte ein Kleinprojekt mit Großmüttern aus den Tsunamigebieten:
Das Tohoku Granma Christmas Ornament Project – Shanecha.
Verteilt auf vier Lokalgruppen – total 50 Personen – welche Stoffreste der Pristine-Kollektion des Unternehmens in Christbaumdekoration vernähen.
Die ursprünglichen Bäuerinnen und Fischerinnen hatten hierbei als Anfängerinnen zunächst mit Nadel und Faden zu kämpfen.
Das Projekt bringt nicht nur die sozialen Netzwerken zurück, welche verloren gegangen waren, sondern hilft auch mit dem verdienten Geld, welches an die Gemeinden der Näherinnen ausgeschüttet wird.
Solche Kleinstprojekte gibt es in den Tsunami-Regionen immer mehr.
Die Betroffenen selbst, so wie gestandene Unternehmen versuchen mit einfachsten Mitteln und Designs (temporäre) Arbeitsplätze zu schaffen und Einkommen zu generieren.
„Not macht erfinderisch.“
Das zeigen Hunderte von Initiativen. Allerdings sieht man an dieser Zahl, wie groß die Not wirklich sein muss.
