2011-11-15 - Radioaktives Caesium im Osten von Hokkaido

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Quelle: nhk.or.jp

Forscher fanden heraus, dass sich radioaktives Caesium (das schwerste stabile Alkalimetall) in Teilen des Erdbodens in Hokkaido sowie Chugoku und Shikoku, mehr als 500 Kilometer von der Fabrikanlage in Fukushima Daiichi entfernt, angesammelt hat. Es soll während der Erdbebenkatastrophe am 11. März  aus einem der betroffenen Reaktoren ausgetreten und womöglich durch den Regen in die betroffene Region gelangt sein. Allerdings gaben die Forscher auch bekannt, dass der Umfang der Verunreinigung des betroffenen Erdbodens zu gering sei, um eine Säuberung anzuordnen.

Die radioaktiven Werte pro Kilogramm liegen bei 250 Becquerel im Osten Hokkaidos sowie bei 25 Becquerel in der Bergregion Westjapans.

Tetsuzo Yasunari, Professor der Universität in Nagoya, hat zu einer landesweiten Überprüfung des Erdbodens aufgerufen, da aufgrund einer Simulation des Verbreitungsweges des Caesiums ersichtlich ist, dass weite Teile des Landes von einer Verunreinigung betroffen sind.