2015-04-10 - Rund 150 gestrandete Breitschnabeldelfine in Ibaraki
Geschrieben vonQuelle: japantoday.com
Rund 150 Breitschnabeldelfine sind am Freitag an der Küste von Hokota, Präfektur Ibaraki, gestrandet. Helfer bemühten sich, die Tiere vor dem Austrocknen zu bewahren beziehungsweise die Tiere wieder zurück ins Wasser zu befördern. Jedoch wurden manche von ihnen, kaum dass ihnen in das tiefere Wasser zurückgeholfen wurde, erneut an den Strand gespült.
Einige der Delfine zeigten Verletzungen in Form von tiefen Einschnitten auf.
Gegenwärtig ist noch unklar, wie es zu so einer großen Anzahl an gestrandeten Breitschnabeldelfinen kommen konnte.
„Wir sehen im Jahr ein bis zwei gestrandete Exemplare, aber dieses Mal haben wir erstmals über 100 Tiere an einem Strand vorgefunden“, berichtete ein Mitarbeiter der Küstenwache.
Die Breitschnabeldelfine, die in Japan verhältnismäßig oft vorkommen und eine Größe von zwei bis drei Meter erreichen können, strandeten auf einer Fläche von etwa zehn Kilometern, wo sie von Anwohnern am Freitag-Morgen entdeckt wurden. Die exakte Anzahl der Tiere beträgt nach offiziellen Angaben 149, von denen jedoch nicht alle überlebt haben.
„Die Schallwellen, mit denen sich Delfine orientieren, könnten von den Untiefen verschluckt worden sein, was zu ihrer Orientierungsunfähigkeit geführt haben könnte“, vermutet Tadasu Yamadao, Wissenschaftler eines Naturkundemuseums.
2011 gab es schon einmal einen Fall gestrandeter Breitschnabeldelfine in unmittelbarer Nähe; damals handelte es sich um rund 50 Tiere.
