Inhalt
Hugh Anthony Disward, eigentlich immer Huey genannt, ist ein sogenannter Heimkehrer. Der Grund für seine Heimkehr ist, dass er ein Erbe antreten soll und zwar das seines Großvaters.
Dieser war jedoch kein normaler Mann. Er war dafür bekannt, verrückt nach Büchern zu sein und dafür keinen Wert zu scheuen. Außerdem lebte er recht zurückgezogen und genau so sieht das Anwesen auch aus, das der junge Herr hier geerbt hat. Überall ist alles zugewachsen. Doch dann bemerkt er etwas, was ihn stutzig macht. Etwas im Haus fehlt und zwar nicht die teure Einrichtung oder die Wertsachen. Nein die Tausende von Büchern, für deren Sammlung sein Großvater schon auf der ganzen Welt berühmt war. Wer würde so viele Bücher stehlen und alles andere zurücklassen?
Als er sich genauer umsieht, hat er plötzlich das Gefühl beobachtet zu werden und folgt dem Geräusch von Schritten. Jedoch landet er in einer Sackgasse, in der lediglich ein Bücherregal zu finden ist. Kerben auf dem Boden deuten jedoch darauf hin, dass es hier noch mehr zu entdecken gibt – und so ist es auch. Hinter dem Regal führt eine Treppe in den Keller, in dem alle Bücher versammelt sind. Und es sind nicht nur Tausende, sondern eher Hunderttausende. Und in der Mitte dieser erstaunlichen Privatbibliothek thront eine Puppe auf einem schönen Stuhl.
Als er sich ihr jedoch nähert, wird ihm bewusst, dass sie nicht einfach eine Puppe ist, sondern ein Mädchen. Er erinnert sich an sie; als er noch ein kleines Kind war, stand sie oft bei seinem Großvater, jedoch hat sie sich seitdem kein Stück verändert.
Ihr Name ist Dalian und sie ist die Wächterin von Dantalians Archiv. Und somit ist er am Ziel seiner Träume. Denn dieses Archiv, das sagenumwoben ist, aber noch niemand gesehen hat, sucht er schon seit seiner Kindheit. Hier werden Bücher aufbewahrt, die auf dieser Welt eigentlich gar nicht existieren dürften. Bücher über das Böse und wie man es heraufbeschwört. Und somit tritt Huey ein Erbe an, mit dem er wahrscheinlich nicht gerechnet hatte. Denn ab sofort sind Dalian und er dafür verantwortlich, die fehlenden Bücher zu finden und einzusammeln.
Doch was diese Bücher zu tun vermögen, darüber sollte man besser kein Wort verlieren, denn es ist grausam, abstoßend und ekelerregend, wenn es das Schlechte im Menschen hervorruft und diesem dann noch übermenschliche Kräfte verleiht…
Fazit!
„Bibiliotheca Mystica“ ist sicherlich kein Manga für schwache Nerven. Auch wenn Dalian sehr süß aussieht und das Cover des Manga sehr harmlos wirkt, muss man doch mit Zerstückelungen, Flüchen, Bränden und sonstigen Abnormitäten rechnen. Immerhin ist dank der bösen Kraft der Bücher kaum eine kranke Ecke in der menschlichen Psyche versteckt, die nicht unterstützt werden könnte. Die Zeichnungen des Manga sind von Chako Abeno, der bereits durch das Werk „Chrome Breaker“ auf sich aufmerksam machte. Die Vorlage für den Manga war die Novel „Dantalian no Shoka“.
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