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Wenn es eine Band gibt, die auf keinem Rockfestival fehlen darf, dann heißt sie The Back Horn! Seit mehr als zehn Jahren ist das Quartett nun schon im Musikbusiness aktiv und lässt es sich dennoch nicht nehmen, sein Publikum auch mal in Tokyos Fußgängerzonen mit einem Gratis-Ständchen zu überraschen. |
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![]() Infobox Art Gründung Musikstil Offizielle Homepage Mehr als ein halbes Jahr lang bereiteten The Back Horn ihr nächstes Werk vor, das Studioalbum „Yomigaeru Hi“. Dieses erschien im April 2000 und wurde durch zwei größere Japantourneen promotet, die jeweils im Mai und Oktober stattfanden. Mit dieser recht überschaubaren Zahl an Auftritten und Veröffentlichungen gelang es der Band dementsprechend überraschend früh, einen Vertrag beim Major Label Speedstar Records im Jahr 2001 zu unterzeichnen, unter dem sie noch heute arbeiten. Trotz der Aussicht auf eine immer erfolgreicher werdende Musikkarriere entschied sich Bassist Naoki für den Ausstieg. Die fehlende Position wurde durch Koushu Okamine als Support-Member besetzt, doch auch Sänger Masashi Yamada sprang teilweise für Bass-Aufnahmen im Studio ein. So konnten schon bald die nächsten Singles veröffentlicht werden. Den Anfang machte „Sunny“ im April 2001, kurz darauf folgte „Sora, hoshi, umi no yoru“ im August. Auch diverse Live-Shows standen auf dem Programm, die sowohl aus Oneman-Konzerten als auch aus Festivalauftritten bestanden. So verging die Zeit bis Oktober- und gleichzeitig bis zum ersten Major-Album Release- recht schnell. Die neue Platte erschien unter dem Namen „Ningen Program“ und wurde von einer Japantour begleitet. Im nächsten Jahr ging das straffe Tourprogramm der Gruppe in die nächste Runde. Von März bis Mai 2002 gönnten sich The Back Horn kaum eine Verschnaufpause und stellten ihre neuesten Werke sowohl in Japans Konzerthallen als auch im TV vor. Eine weitere Tour im Juli war komplett ausverkauft und auch der Auftritt auf dem FUJI ROCK FESTIVAL konnte als großer Erfolg verbucht werden. Neben all diesen und noch vielen weiteren Auftritten sorgte die Gruppe ebenfalls für reichlich musikalischen Nachschub: Ende August erschien die Single „Namida ga koboretara“ und Mitte November sorgte das zweite Album, „Shinzou Orchestra“, für reichlich Wirbel. Dieses wurde, wie gewohnt, mit zahlreichen Auftritten beworben und brachte außerdem dem Support-Bassisten Okamine einen festen Platz in der Band ein. Gleich zu Beginn des nächsten Jahres betrat die Gruppe Neuland mit ihrer Single „Mirai“. Diese wurde eigens für Kiyoshi Kurosawas „Akarui Mirai“ komponiert und diente als Titelsong für den Film. Bis Mitte des Jahres gönnte sich die Gruppe eine wohlverdiente Pause und meldete sich schließlich mit ihrer sechsten Single zurück: „Hikari no Kesshou“. Nur zwei Monate später folgte auch schon eine weitere Single, „Seimeisen“. Doch der Höhepunkt des Jahres sollte die Albumveröffentlichung „Ikirou Sainou“ werden. Dieses erschien im Oktober 2003 und wurde wieder von einer großen Tour begleitet. Erneut arbeiteten The Back Horn mit einem japanischen Regisseur zusammen und steuerten ihren Song „Requiem“ zum Film „Casshern“ bei. Die Single zum Titelsong wurde im April 2004 veröffentlicht. Etwa drei Monate später erschien die Single „Yume no hana“ und noch im selben Monat standen mehrere Festival-Auftritte an, darunter auch wieder das FUJI ROCK FESTIVAL. Gegen Ende des Jahres trumpften die Musiker außerdem mit ihrer ersten Live-DVD auf, die den Titel „Bakuon Yumehanabi“ trägt. Eine weitere Mitarbeit an einem Kinofilm stand für das Jahr 2005 an. Dieses Mal wechselten The Back Horn in das Horrorgenre und statteten den Film „ZOO“ mit ihrem Song „Kiseki“ aus. Neben dieser Singleveröffentlichung kam außerdem das Album „Headphone Children“ in die Läden. Mit der anknüpfenden Tour konnte die Band einen ihrer größten Erfolge verzeichnen. So war diese die bisher umfangreichste und auch ein Live-Album zur Tour sollte später unter dem Namen „Ubugoe Chainsaw“ erhältlich sein. Im Oktober desselben Jahres verschlug es die Gruppe nach Europa. Allerdings war dieser Besuch nur von kurzer Dauer, da lediglich ein Festivalauftritt in Spanien geplant war. Gleich danach ging es für The Back Horn zurück in die Heimat. Neben den eher gängigen Auftritten in Konzerthallen oder TV-Shows sorgte die Aktion der Musiker Masashi Yamada und Eijun Suganami für Aufregung und Sympathie gleichermaßen: Beide zogen lediglich mit einer Akkustikgitarre durch Japan und spielten umsonst für ihr verblüfftes Publikum. Im Zeitraum von Februar bis April 2006 sorgten die Musiker für vier weitere Veröffentlichungen, darunter eine Live-DVD und das Studioalbum „Taiyou no Naka no Seikatsu“. Erst im August trat die Band wieder live auf. Allerdings standen gleich drei Rockfestivals auf dem Programm: Das Rock in Japan Festival, das Tororo Rock Festival und Monster Bash 2006. Für das restliche Jahr wurden darüber hinaus drei weitere Releases angesetzt. Während einer weiteren zweimonatigen Tour veröffentlichte die Gruppe im ersten Quartal des Jahres 2007 ihre bereits fünfzehnte Single, „Utsukushii namae“; im Mai folgte das Album „THE BACK HORN“. Wie üblich bestand der Sommer vorrangig aus Festivalauftritten und im September teilten sich The Back Horn mit ihren Kollegen von Ellegarden die Bühne. Schließlich wurde die Gruppe darum gebeten, das Ending-Theme für den bekannten und beliebten Anime „Mobile Suit Gundam 00“ zu komponieren. Das Ergebnis ist der Song „Wana“, dessen gleichnamige Single im November veröffentlicht wurde. Anlässlich des zehnjährigen Bandbestehens war es schließlich an der Zeit, das erste Best Of-Album auf den Markt zu bringen. Dieses erschien im Januar 2008 und trägt den simplen Titel „BEST THE BACK HORN“. Anschließend wurde wieder einmal fleißig getourt und kurz nach dem Finale spielten die Musiker auch schon auf dem Arabaki Rock Festival. Einen Monat später, Mitte Mai 2008, veröffentlichten die Musiker ihre nunmehr siebzehnte Single „Kakusei“. Kurz bevor das Album „Pulse“ im September erschien, spielten die Jungs auf dem bekannten RISING SUN ROCK FESTIVAL 2008. Mit von der Partie waren auch andere namentliche Bands, wie zum Beispiel Mr. Children, the pillows oder Remioromen. Die ersten Monate des Jahres 2009 verliefen für die Gruppe recht ruhig, bis Anfang März schließlich der Auftakt zu einer zwei Monate andauernden Tour immer näher rückte. Nach deren Finale mussten Fans sich erneut in Geduld üben, da erst für Juli eine neue Veröffentlichung geplant war. Die Live-DVD „Souzen no Pulse“ war gleichzeitig auch die einzige Veröffentlichung des Jahres. Nur wenige Tage später war die Gruppe aber, wie in den letzten Jahren schon, auf dem Rock in Japan Festival zu sehen. Auch auf diversen anderen Festivals waren sie Gast, vor allem im Dezember konnte man The Back Horn auf zahlreichen verschiedenen Events antreffen. Als Entschädigung dafür, dass für längere Zeit keinerlei neues Material erschienen war, legten die Musiker im Februar 2010 eine weitere DVD nach: „Emotion Picture Vol. 2“. Ebenso hielten sie die Single „Tatakau kimi yo“ im April 2010 parat. Nach den gewohnten Festivalauftritten im Frühling und Sommer erschien im September das Album „Asylum“. Dieses wurde von einer bis in den Dezember hineinreichenden Tour begleitet. Mit vergleichsweise wenigen Auftritten bewegte sich die Gruppe durch das Jahr 2011. Die Live-Aktivitäten starteten erst Ende März. In den folgenden Monaten waren Liveauftritte eine regelrechte Seltenheit geworden, sogar im August stand nur ein einziger Auftritt auf dem Rock in Japan Festival an. Fans kamen Ende des Jahres allerdings doch noch auf ihre Kosten. Von Ende Oktober bis Ende November spielten The Back Horn eine größere Tour und kurz vor Weihnachten kam die einzige Veröffentlichung des Jahres in die Läden: „Maniac Heaven Best Selection“, eine Live-DVD. Mit der Single „Sirius“ haben die Musiker schließlich das Jahr 2012 begonnen, für Juni wurde das Album „Liv Squall“ bereits angekündigt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Gerade die ersten Schaffensjahre der Band wurden stark von westlichen Künstlern, wie etwa Nirvana und Radiohead, geprägt. Dieser Einfluss spiegelt sich eindeutig in der Musik The Back Horns wider. Beispielsweise beginnt der Song „Fuyu no Miruku“, der auf dem 1999 erschienen Minialbum „Doko e Yuku“ zu hören ist, sehr sanft und lässt nicht erahnen, dass er sich binnen weniger Sekunden merklich in seiner Intensität steigern wird und einen sehr rockigen, aber dennoch melodischen Klang bekommt. Das allein lässt zwar noch keinen Vergleich mit Nirvana zu, doch dies ändert sich, wenn Masashi Yamada mit betont rauer Stimme zu singen beginnt. Mit der Zeit haben die Musiker aber mehr zu ihrem eigenen Stil gefunden. So kann „Koe“ aus dem Jahr 2006 zeigen, dass The Back Horn eigens mitreißende und dynamische Lieder schaffen, die man sich gerne öfter anhört. Dass dieser eigene Stil sich fortgesetzt und weiterentwickelt hat, zeigen aktuellere Songs wie beispielsweise „Parade“, der 2010 auf dem Album „Asylum“ veröffentlicht wurde. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Gesang: Masashi Yamada Gitarre: Eijun Suganami Bass: Koushu Okamine Schlagzeug: Shinji Matsuda Ehemalige Bandmitglieder: Bass: Naoki Hirabayashi (1998 – 2001) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Europa
Japan
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Autor: Kira Bethke /
rio
Lektor: Aylin Hoffmann /
Tuulikki
Grafiker: Julia Kefenhörster
Lektor: Aylin Hoffmann /
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 19.06.2012
Bildcopyright: The Back Horn
Bildcopyright: The Back Horn




















