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Neue Manga Comic Con – neue Regeln. Ein Erfolg? Mal sehen. Wir waren dieses Mal wieder von Freitag bis Sonntag vor Ort und haben uns neben Halle 1 natürlich auch allgemein auf der LBM umgesehen. Wer was an diesen Tagen erlebt hat, lest ihr hier.

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Crossfaith - The Artificial Theory For The Dramatic Beauty

"The Artificial Theory For The Dramatic Beauty" ist das erste Album der MetalCore Band "Crossfaith". Nach vielen Konzerten brachten sie endlich ihre besten Stücke auf CD.
Künstler
Infobox

Label
Gan-Shin

Erscheinungstermin
20.08.2010

Anzahl CDs
1

Preis (UVP)
15,99 €

Crossfaith gründeten sich 2006. Nach einigen Auswechslungen der Bandmitglieder bestehen sie nun aus dem Sänger Koie, dem Gitarristen Kazuki, dem Bassisten Hiroki, dem Schlagzeuger Tatsu und dem Synthesizer Teru. Sie wollten mit ihrer Musik etwas Neues, Einzigartiges kreieren: einen Mix aus elektronischen Einflüssen, hartem Metalcore, gekrönt mit der harten Stimme des Sängers. Bereits 2008 verkauften sich innerhalb der ersten beiden Monaten an die 1000 Exemplare des Extended Play „Blueprint of Reconstruction“ in Japan. Daher war es kein Wunder, dass Crossfaith für das Compilation Album „VERSUS“ gewählt wurde mit Künstlern wie zum Beispiel: Alesana, Scapegoat und Classic Case. Am 29. April 2010 brachten sie ihr erstes Album „The Artificial Theory For The Dramatic Beauty“ auf den Markt.
CD Die CD startet mit dem Titel „If You Want To Wake Up?“ und formt hiermit ein dramatisches Intro, das komplett aus elektronischen Sounds besteht. Dieses baut sich mehr und mehr auf und bildet einen guten Eingang in die CD. Den eigentlichen Start macht jedoch der Song „Mirror“. Dieser Titel beginnt elektronisch und geht in den typischen Metalcore über. Textlich gesehen ist er depressiv, welches einem das durchgehende Bild dieser CD liefert. Dennoch zeigt der Song gekonnte Wechsel zwischen rockigen und elektronischen Einflüssen sowie Rhythmenwechseln.
Der dritte Track ist „Blue“. Dieser wurde auch als Musikvideo produziert und beginnt direkt mit einer Schlagzeugeinlage. Zunächst hört man nur einige Synthesizer im Hintergrund, die jedoch schnell wieder im Song dominieren. Dennoch bietet dieser Track das Selbe wie der vorherige. Den kompletten Song über wird geshoutet, wie in fast jedem anderen Lied.
Der nächste Song „Fiction in Hope“ geht direkt hart weiter. Einleitend shoutet der Sänger seinen Text in das Mikrofon und es folgt darauf die Band. Nach diesem Track folgt eine Inderlude, das auch genauso benannt wurde. Hierbei zeigen sich wieder reine elektronische Einflüsse. Es folgt der Track „Voices“. Den Übergang formen elektronische Klänge. Wenig später steigen die Band mit ihren Instrumenten sowie der Sänger ein, der wieder den kompletten Song über shoutet. Dennoch ist der Song im Vergleich zu den anderen Titeln etwas ruhiger. Nun hört man den Track „K“. Dieser beginnt erneut ruhig und entfaltet sich erst im Refrain. Es ist der erste Titel, in dem der Sänger versucht, in einigen Passagen ohne Geschrei, allein durch seine Stimme zu glänzen. Den Abschluss bildet „Chemicarium“, das Outro dieser CD, was, wenn man sich die anderen Lieder ins Gedächtnis ruft, äußerst ruhig gehalten ist: Es ertönen nur leichte elektronische Klänge.

Ausstattung Das Cover der CD ist mit verschiedenen Farbfetzen gestaltet und man kann ein linkes Auge erkennen. Der Rest dieser Verpackung ist überwiegend schwarz gehalten; allein der Text ist im Kontrast weiß und rot. Im Booklet kann man die kompletten Lyrics der Songs nachlesen. Da diese japanische Band alle Songs in Englisch singt, sind die Lyrics in englischer Sprache vorzufinden.
Als Extra sind zwei Videos der Band vorhanden: Einmal das Video zu dem Titel „Blue“, welches eine Live Aufnahme eines Gigs in Japan ist und ein Video zum Song „Fiction in Hope“. Dieses Video entpuppt sich als inszeniertes Video aus Bandausschnitten mit und ohne Publikum.
Fazit Trotz, dass die Band mit dem Mix aus Elektro und Metalcore etwas Einzigartiges schaffen wollte, waren sie damit nicht die ersten. ENTER SHIKARI waren schon lange vor ihnen auf diese Idee gekommen und haben sich wirklich gut vermarktet. Da lässt es einen nicht wundern, dass die Videos zu „Fiction in Hope“ und „Sorry You're Not A Winner“, ein Lied von Enter Shikari, sich stark ähneln. Leider bietet diese CD gesanglich wenig Abwechslung. Die einzigen normalen Parts des Sängers im Song „K“ fallen eher schwach aus. Dennoch ist es kein Grund, diese Band wegen ihrer Ähnlichkeit zu einer anderen direkt abzuschreiben. Dieses Album bietet typische Songs für einen Metalfan, der sich nicht vor elektronischen Einflüssen scheut.
Tracks
# Name
1 If You Want to Wake Up?
2 Mirror
3 Blue
4 Fiction in Hope
5 Interlude
6 Voices
7 K
8 Chemicarium
9 Blue (Videoclip)
10 Fiction in Hope (Videoclip)
Songqualität
Songqualität
1

Songauswahl
Songauswahl
3.5

Verpackung & Extras
Verpackung & Extras
2.5

Preis/Leistung
Preis/Leistung
2

Gesamtnote

2.2
Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 11.02.2011
Bildcopyright: Crossfaith, Gan-Shin Records


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