Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Gigantische Wale am Nachthimmel, Clans, die um die Vorherrschaft kämpfen - all das sind Elemente des Fantasy-Romans "Die Clans von Tokito" von Caroline Brinkmann. Im Interview sprechen wir mit der Autorin über Freund und Feind und welchem Clan sie sich anschließen wollen würde.

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Musouka

 

Realität und Traum können teilweise sehr stark verschwimmen. Vor allem, wenn man schlimme Erinnerungen mit sich umher trägt, die man lieber vergessen möchte.

Inhalt

Aber beginnen wir beim Anfang. Vor kurzem ist Hiroshi Takizawa nach England gekommen, um auf das Cambridge College zu gehen. Doch das nötige Kleingeld ist immer ein wenig knapp und sein Vater möchte ihn nicht unterstützen. Als er sich noch über eine Absage einer Zeitung ärgert, fällt aus heiterem Himmel ein anderer Schüler auf ihn rauf. Dieser Schüler ist Kei Johnson, ein Junge, der Hiroshi als seinen Kapitän anspricht. Eine verwirrende Sache und da dies mehr als einmal geschieht, fühlt sich Hiroshi stark genervt und stempelt Kei buchstäblich als irren Spinner ab. Die nächsten Tage versucht er diesem auch aus dem Weg zu gehen.

Nachdem er jetzt aber obdachlos ist, braucht Hiroshi eine Unterkunft. Ein Mitschüler, Taylor, weist ihn auf das Schwarze Brett in der Bibliothek hin, an dem eigentlich alle Wohnungsangebote aufgelistet werden. In der Bibliothek trifft er wieder auf Kei, der sich nun ganz anders verhält und seinen sonst so geliebten Kapitän nicht wieder erkennt. Merkwürdig. Wenigstens hat Hiroshi sich nun eine Unterkunft ausgespäht.


Mit seiner Wahl hat Hiroshi zugleich einen Glücksgriff gelandet. Er darf nun nämlich im gleichen Haushalt wohnen, in dem auch Kei lebt. Das haut ihn zunächst um, zumal er gleich danach auch noch für seinen vorläufigen Zimmerkameraden den Captain spielen mus. Die Vermieter des Gästezimmers sind nicht die leiblichen Eltern des phantasiereichen Jungen. Denn die sind während eines Brandes gestorben und die Familie O’Brian hat ihn aufgenommen. Seit diesem schrecklichen Unfall hat sich das arme Kind eine Phantasiewelt erschaffen, um den Verlust zu verarbeiten.

Nun versteht Hiroshi seinen Mitschüler und ist nachsichtig. Gemeinsam mit ihm versucht er die Vermischung beider Welten zu verhindern. Damit bringt er eine echte Liebesbeziehung zwischen ihnen ins Rollen, die mit einem harmlosen Kuss beginnt.

Details

Mit „Musouka" gibt die Nachwuchskünstlerin Diane Liesaus ihr erstes größer angelegtes Werk heraus. Mit einer Leichtigkeit entwickelt sie eine sehr romantische Liebesgeschichte zwischen den beiden Jungen Kei und Hiroshi. „Musouka" ist mit drei Bänden abgeschlossen und bei dem Verlag EMA erschienen. Alle Bände erhalten vier Farbseiten. In Eigenregie bringt Diana Erbe mit einer Zeichnerkollegin seit 2015 ein Spin-off mit dem Titel „Piratebay" heraus.


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