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Pinguine mitten in einer japanischen Kleinstadt und niemand weiß, wo sie herkommen? Ein Grund für Aoyama, diese seltsamen Vorkommnisse zu untersuchen!

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Mädchen am Strand

Umibe no onna no ko (うみべの女の子)
 

Oft ist das Erwachsenwerden mit Problemen verbunden. Leichter wird es nicht gerade, wenn man auch noch unsterblich in einen Aufreißer verliebt ist, der nichts anderes als Sex will…

Inhalt

Das junge Mädchen Koume ist in den deutlich älteren Oberschüler Misaki verliebt, doch dieser spielt nur mit ihr; er ist ohnehin nur an Sex interessiert und will von Liebe nichts wissen. Dennoch kommt Koume nicht wirklich von ihm los.
Nun gibt es noch ihren Mitschüler Isobe, der ihr bereits seine Liebe gestand. Um endlich von ihrem Schwarm loszukommen, bandelt Koume mit ihm an. Die Folge: Eine verzwickte Dreiecksbeziehung, in der niemand sein Glück findet. Koumes Herz hängt nämlich noch immer an Misaki und sie nutzt ihre neue Beziehung nur als Ablenkung, während Isobe, selbst eher ein Sonderling, darum weiß und trotzdem mit ihr zusammen bleibt.

Schließlich schlafen die Beiden miteinander und ehe sie sich versehen, besteht ihre Beziehung aus schnellem Sex – nicht mehr und nicht weniger. Darüber hinaus haben sie sich nicht viel zu sagen und lassen in Zweisamkeit langweilige Tage an sich vorbeiziehen, aber wenigstens sind sie fortan nicht mehr allein. Natürlich kann dies nicht auf Dauer funktionieren und bald stellen sich die ersten Schwierigkeiten ein.

Ihre absurde Beziehung wird gefährdet, als Isobe eine Speicherkarte findet, auf der sich Bilder von einem hübschen Mädchen am Stand befinden. Obwohl Kosume darauf pocht, will Isobe die Fotos nicht löschen. Kosume steigert sich immer weiter in ihre Wut hinein, bis es schließlich eskaliert…

Details

„Mädchen am Strand“ gehört zu den Werken, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und den Leser zum Nachdenken einladen. Asano beschreibt den melancholischen Alltag eines jungen Mädchens, das ihre Unschuld verliert und hilflos dem Chaos des Heranwachsens ausgeliefert ist. Die zwei Bände erscheinen dabei in einem größeren Format als üblich, was gerade den detaillierten Zeichnungen zugutekommt. Leere Panels wird man hier nicht finden, denn nicht nur die Figuren wurden stets penibel ausgearbeitet, sondern auch die Umgebung. „Mädchen am Strand“ richtet sich aufgrund der Thematik eher an eine ältere Leserschaft.
Autor:
Lektor: Christian Glöckner
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
10.08.2014
Ohta Shuppan, Tokyopop, Inio Asano


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