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Was, wenn man imaginäre Welten aus Fantasy-Games im realen Leben erforschen könnte? Shimizu Daisuke hat sich auf den Weg gemacht und zahlreiche Photographien von den verschiedensten Orten eingefangen, die magisch wirken…

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Line

Line (ライン)
 

Alles begann mit dem Handy, das Chiko am Bahnhof gefunden hat…

Inhalt

Nach der Schule will die hübsche Oberschülerin Chiko mit ihren Freunden nach Shibuya (Vergnügungsviertel in Tokyo) fahren, doch dann klingelt das gefundene Mobiltelefon und Chiko hebt ab: „Um 15:50 Uhr stirbt vorm Bahnhofsgebäude ein Mensch." Ein dummer Scherz, denkt sie sich, doch nur wenige Minuten später muss das Mädchen schockiert feststellen, dass der mysteriöse Anrufer recht hatte: Eine Schülerin hat Selbstmord begangen. Just in diesem Moment meldet sich der Anrufer wieder und kündigt den nächsten Toten an – nur Chiko kann ihn aufhalten, sie ist die „Letzte Hoffnung" für die Selbstmörder.

Chiko ist panisch, schockiert und weiß nicht, was sie tun soll. Ihre Mitschülerin Bando, die das Gespräch mitgehört hat, beschließt sie zu begleiten. Allerdings aus anderen Motiven – denn im Gegensatz zu Chiko hält die emotionslose Bando die ganze Situation für ein spannendes Abenteuer. Chiko kann den nächsten Selbstmörder nicht aufhalten, sie war nicht rechtzeitig am rechten Ort und auch für den darauf folgenden ist es zu spät. Chiko steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch und beschließt, der Sache ein Ende zu setzen – wenn Bando das alles für so „spannend" hält, soll sie es doch machen.

In einem Karaokeschuppen angekommen, überfällt sie jedoch das schlechte Gewissen – was, wenn es nun an ihr liegt, dass sich all die Menschen in den Tod stürzen? Wieso übertreten manche Menschen freiwillig die Schwelle zum Tod und warum verdrängen andere, wie sie selbst, all ihre Sorgen mit Dingen, die einem Spaß machen? Weswegen mobben die Jungs aus ihrer Klasse das dicke Mädchen – fühlen sie sich dann besser?

Chiko weiß nun, was sie tun muss – und somit beginnt ein wilder Wettlauf gegen die Zeit, geleitet von dem mysteriösen Anrufer... können Bando und Chiko die Selbstmörder von ihrem tödlichen Vorhaben abbringen? Und wer oder was steckt hinter dem Unbekannten mit der Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen?

Details

Freunde von mysteriösen, dramatischen Geschichten kommen mit „Line“ voll auf ihre Kosten. Der solide Zeichenstil und die packende Art und Weise der Erzählung ziehen nahezu jeden in den Bann. Yua Kotegawa, Zeichnerin von „Line", wurde hierzulande durch ihre vierteilige Mangaserie „Anne Freaks" bekannt, welche ebenfalls bei Carlsen Comics erschienen ist.
Autor:
Lektor: Christian Hrabcik
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
27.03.2010
Yua Kotegawa, Carlsen Comics, Kadokawa Shoten


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