Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die Bandgeschichte von X Japan wurde mit "We are X" verfilmt und kommt am 12. Oktober nun auch endlich in die deutschen Kinos. animePRO durfte vorab schon einmal einen Blick darauf werfen...!

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Crash’n’Burn

 

Tyler und Kyle lieben die Musik und wären im Team unschlagbar. Dumm nur, dass beide auch ein äußerst reizbares Temperament haben…

Inhalt

Tylers und Kyles erste Begegnung endet in einer Schlägerei, weswegen die Bands der Jungs von einem Musikwettbewerb ausgeschlossen werden. Daraufhin bricht Kyles Band endgültig auseinander. Seine Bandkollegen waren schon lange unzufrieden, weil Kyle die Sache nicht ernst genug nimmt und jetzt ist das Fass übergelaufen. Aber auch Tyler muss sich bald nach einer neuen Band umsehen. Weil er sich weigert, sich für einen Plattenvertrag zu verbiegen, wird er kurzerhand rausgeworfen.

Bei der Suche nach einer neuen Band, kommt es erneut zu einer Begegnung zwischen Tyler und Kyle und auch diese verläuft nicht unbedingt freundlich. Trotzdem nimmt Kyle das Tape von Tyler mit und hört sich Zuhause die Aufnahmen an. Obwohl es ihm ganz und gar nicht passt, zieht Tylers Stimme ihn in seinen Bann. Weswegen er allerdings noch lange nicht beabsichtigt, in Tylers Band einzusteigen.

Auf einer Party von Tylers ehemaliger Band, die sie zur Feier des Plattenvertrags geben, treffen die beiden Jungs erneut aufeinander. Kyle stellt fest, wie schlecht die Band ohne ihren Sänger ist. Eine Prügelei ist nicht weit, als sie von dem neuen Bandleader provoziert werden. Diesmal stehen sie jedoch auf derselben Seite. Kyle bringt Tyler schließlich nach Hause und betrunken wie sie sind, landen sie zusammen im Bett. Vom Vertragen kann trotzdem keine Rede sein…

Details

„Crash’n’Burn“ von Mikiko Ponczeck (u.a. „Lost and Found“) ist in zwei Bänden abgeschlossen. Durch die Kürze geht alles etwas schnell und es kann nicht tiefer auf die Charaktere eingegangen werden, daher wäre ein dritter Band schön gewesen. In der Gesamtheit betrachtet, fallen die Zeichnungen einfach, jedoch sauber aus. Hintergründe gibt es oftmals keine, was die Panels manchmal leer wirken lässt. Allerdings zeigt Mikiko gerade bei Tylers Tätowierung, dass sie durchaus detailliert und fein arbeiten kann. Vom Verlag wird der Manga ab 16 Jahren empfohlen, was nicht nur wegen der Sexszenen so vergeben wurde, sondern auch an der dargestellten Gewalt liegt.
Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
10.04.2015
Mikiko Ponczeck, Tokyopop


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