Inhalt
Es ist ein einziger Albtraum. Eben noch saß Ganta Igarashi schwatzend mit seinen Freunden im Klassenraum und in der nächsten Minute sind alle seine Mitschüler tot. Einfach ausgelöscht. Einzig der Oberschüler selbst überlebt das grausame Massaker und wird in ein Krankenhaus gebracht.
Dort schenkt ihm keiner Glauben, als er von einem „roten Mann“ berichtet, der angeblich alle seine Mitschüler niedergemetzelt hat. Niemand außer ihm hat dieses seltsame Monster, das aus dem Nichts auftauchte, anscheinend gesehen. Aber es kommt allen sehr verdächtig vor, dass Ganta dabei vollkommen unverletzt blieb.
So kommt es, dass man ihn als Hauptverdächtigen vor Gericht stellt und schließlich zum Tode verurteilt. Seine Strafe wird er im „Deadman Wonderland“ verbüßen, einem Vergnügungspark im Herzen Tokyos. Seit dem verheerenden Erdbeben von vor zehn Jahren, bei dem 70 Prozent Japans vom Hochwasser verschluckt wurden, ist der Park die größte Einnahmequelle für den Wiederaufbau. Hier sind die Häftlinge für die Unterhaltung der Gäste zuständig, denn das skurrile Gefängnis hat ganz spezielle Regeln: Jeder Gefangene kann sich sein Leben durch sogenannte Cast Points angenehmer machen. Sie sind die Währung im Deadman Wonderland und verdient werden sie auf verschiedene Art und Weise. Eine Möglichkeit ist die Teilnahme an den Shows des Parks, bei denen nicht selten Häftlinge zu Tode kommen, wenn der Promoter Tamaki der Spannung halber den Gefahrenlevel der Spiele auf das Maximum erhöht.
Aber das ist noch das geringste Problem Gantas, denn schnell muss der Todeskandidat feststellen, dass es nicht nur eine Möglichkeit zu sterben gibt.
Zu allem Überfluss macht er an seinem ersten Tag auch noch die Bekanntschaft der Gefangenen Shiro. Wer ist dieses seltsame, unbedarfte Mädchen, das behauptet, Ganta schon lange zu kennen? Vielleicht kann sie ihm sogar helfen, die Wahrheit über den wahren Mörder seiner Freunde herauszufinden…
Fazit!
Das Grundkonzept des Manga erinnert etwas an den 80er Jahre Steifen „Running Man“ mit Arnold Schwarzenegger, in dem die Verbrecher in einer Gameshow um ihr Leben spielen mussten. Die japanische Variante geizt nicht mit Blut und Action und hat dabei einen hohen Unterhaltungswert. Den wirklich ausdrucksstarken und hochwertigen Zeichnungen von Kazuma Kondou („Eureka Seven“) trug Tokyopop mit einer Veröffentlichung im Großformat Rechnung. Von den bis jetzt zwölf Bänden der Serie sind hierzulande acht erschienen, Tokyopop bringt immer zwei Volumes in einem Band heraus.
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