Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

Weiterlesen

Aktuell in Japan:
15.09.: Tag der Verehrung der Ahnen (keiro no hi) (gesetzlich) | 14.09. - 15.09.: ôsaka – Danjiri Matsuri (regional) | 14.09. - 17.09.: Kamakura - Hachiman Matsuri (regional) | 22.09. - 23.09.: Tagundnachtgleiche (o-higan) (landesweit) | 07.10. - 09.10.: Nagasaki – Okunchi Matsuri (regional)
Twittern Auf Facebook teilen

Hanami-Dango

 
Hanami-Dango werden, wie der Name schon sagt, eigentlich zu Hanami, dem Fest der Kirschblüten in Japan, gegessen. Dango bestehen hauptsächlich aus Reismehl und Wasser, was ihnen eine sehr feste und zähe, fast klebrige Konsistenz verleiht.
Es gibt Dango in den verschiedensten Geschmacksrichtungen (s. Mitarashi-Dango oder An-Dango), aber bei den Hanami-Dango werden die roten Kugeln mit Anko, roter Bohnenpaste, und die grünen Kugeln mit Matcha, japanischen Grünteepulver, eingefärbt.
Tatsächlich werden in diesem Rezept sowohl Anko und Matcha allerdings nur in so geringer Menge hinzugegeben, dass sie lediglich als Färbemittel und kaum als Geschmacksmittel dienen. Die Dango schmecken also wie gewöhnliche Dango. Man kann natürlich einfach die Mengenangabe erhöhen, um einen anderen Geschmack zu erreichen.
Zurück Bild 0 / 8 Weiter
Zutaten
Für 4 Stück, Zubereitungszeit etwa 20 min, dazu 15 min Zeit zum Dämpfen:
80g Klebreismehl
20g Reismehl
1½TL Anko
¼TL Matcha
Wasser
4 Bambusspieße
Zubereitung Zunächst braucht ihr für die Dango einen „Mushiki“, ein Dampfkörbchen oder auch Dampfgarer. Im Rezept zu den Mitarashi Dango ist auch noch eine Möglichkeit beschrieben, wie man die Dango ohne einen Dampfgarer macht, aber das ist komplizierter und da er ein wesentlicher Bestandteil der asiatischen Küche ist, würden wir euch raten, einen zu kaufen. Mehr über den Mushiki findet ihr ebenfalls im Mitarashi-Dango-Rezept.

Als erstes vermischt ihr Klebreismehl und Reismehl gut miteinander. Das ist wichtig, da ihr die Mischung gleich auf drei kleine Schüsseln verteilen werdet. Eine Schüssel ist für die grünen Kugeln, eine für die weißen und eine für die rosanen.

In die erste Schüssel gebt ihr Matcha dazu und vermischt alles sehr gut. Nehmt euch für einen Moment Zeit, denn wenn ihr das Wasser dazugegeben habt, ohne vorher gut durchzumischen, wird der Teig nicht mehr gleichmäßig grün.
Nun müsst ihr Wasser zur Pulvermischung hinzugeben. Beginnt mit einem kleinen Schluck und knetet immer wieder gut durch, bevor ihr mehr Wasser dazu gebt. Der Teig soll sehr fest sein und darf nicht mehr kleben, er darf aber auch noch nicht auseinander bröckeln. Japaner bringen oft den Vergleich, dass der Teig sich wie ein Ohrläppchen anfühlen muss und das trifft es tatsächlich sehr gut.
Wenn ihr zuviel Wasser dazugegeben habt, und der Teig klebrig und matschig ist, könnt ihr einfach von einer der anderen beiden Schüsseln noch ein wenig von der Mehlmischung wegnehmen.

Wenn ihr damit fertig seid, könnt ihr zur roten Kugel übergehen. Mischt das Anko unter die Mehlmasse und geht genauso wie bei dem Matcha-Teig vor. Denkt daran, gut durchzumischen und das Wasser nur in kleinen Mengen beizufügen, um die richtige Konsistenz zu erhalten!

Kommen wir zum weißen Teig. Hier wird nichts hinzugefügt, außer dem Wasser. Macht auch hieraus einen „ohrläppchen-artigen“ Teig.

Nun habt ihr drei verschiedene Teigkugeln, die alle wirklich überhaupt nicht mehr kleben sollten, aber gleichzeitig auch nicht brechen dürfen! Stört euch nicht daran, dass die Teige noch so hell sind, die Farben werden im Mushiki noch weitaus kräftiger.

Jetzt ist es an der Zeit, das Wasser aufzusetzen. Bringt in einem Topf, auf den später der Mushiki passt, Wasser zum Kochen.

Währenddessen könnt ihr schon einmal 12 Quadrate aus Backpapier ausschneiden. Diese dienen später als Unterlage für den Teig. Nun formt ihr aus jedem Teig je vier Kugeln, so dass ihr am Ende vier weiße, vier rosane und vier grüne Kugeln erhaltet.
Diese Kugeln legt ihr nun auf die Backpapier-Quadrate in den Mushiki. Achtet aber bitte wirklich darauf, dass die Kugeln nicht den Mushiki selbst berühren und auch nicht wegrollen können! Der Teig klebt später nämlich furchtbar und ist auch ziemlich zäh, sodass man ihn kaum noch von dem Holz abbekommt und so kann man sich leicht den Mushiki ruinieren.
Habt ihr die Kugeln alle in den Mushiki gesetzt, könnt ihr den Deckel schließen.

Sobald das Wasser kocht, setzt ihr den Mushiki auf den Topf und dämpft die Kugeln 15 Minuten bei großer Hitze. Danach könnt ihr den Topf vom Herd nehmen und den Mushiki beiseite stellen. Ihr solltet die Kugeln zunächst ein wenig abkühlen lassen, da sie vom Wasserdampf noch sehr heiß sind.
Sind sie kühl genug, um sie anzufassen, müsst ihr sie nur noch auf die vier Bambusspieße stecken. Erst die grüne, dann die weiße und als letztes die rote, wie auf dem Bild zu sehen ist. Und schon seid ihr fertig!

Itadakimasu!
Autor: /  toastbrot95
Lektor: Hannah Hohmann
Grafiker: Teresa Schießl /  toastbrot95
Datum d. Artikels: 09.08.2013
Bildcopyright: animePRO


X