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Japanischer Käsekuchen

 
Käsekuchen ist vermutlich nicht das erste Dessert, das einem in den Sinn kommt, wenn man an Japan oder allgemein Asien denkt. Tatsächlich hat es aber gerade die französische Küche den Japanern angetan und so wurden viele Rezepte übernommen und an die eigenen Vorlieben und die im Land leicht erhältlichen Zutaten angepasst. Besonders japanischen Mädchen kann man mit Kuchen und Torten aller Art eine große Freude bereiten und so ist der japanische „Chīzukēki“ ein wirklich interessantes Rezept, das man zumindest mal probiert haben sollte.
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Zutaten
Für einen Kuchen (26 cm), Zubereitungszeit etwa 25 min, dazu Backzeit (ca. 70 min) und Kühlzeit (1 h):
250 g Frischkäse (Zimmertemperatur)
100 g Puderzucker
75 ml Milch
60 g Kartoffelstärke
4 Eier
2 EL Zitronensaft
1 TL Backpulver
Zubereitung Verrührt zunächst Frischkäse und Milch miteinander. Danach trennt ihr die Eier und gebt das Eigelb zu der Mischung, das Eiweiß kommt in eine zweite Schüssel. Falls ihr mit dem Trennen noch nicht so geübt seid, macht es lieber über einer dritten Schüssel.
Gebt auch Zitronensaft, Kartoffelstärke und 50 g des Puderzuckers in die Frischkäse-Masse und rührt alles glatt.

Nun ist das Eiweiß an der Reihe. Schlagt es mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe so lange, bis es wirklich ganz fest ist. Um das zu prüfen, gibt es zwei Tricks: Die eine Möglichkeit ist, mit einem Messer einen Schnitt in die Eiweißmasse zu machen. Wenn das Eiweiß dort nicht mehr zusammenfließt und der Schnitt bleibt, ist es fest genug. Der andere Test ist etwas riskant, da er einfach darin besteht, die Schüssel auf den Kopf zu stellen. Ist das Eiweiß nämlich fest genug, wird es nicht herausfallen.
Ist die Konsistenz fast so, wie sie sein soll, fügt hier den restlichen Puderzucker und das Backpulver hinzu. Dann könnt ihr die Masse noch einmal gründlich schlagen, so dass alles gut vermischt ist.

Als nächsten Schritt vermengt ihr beide Massen vorsichtig. Jetzt ist es aber wichtig, beides nur unterzuheben und nun nicht mehr den Quirl zu benutzen! Dann wird die Masse nämlich zu einem komplett homogenen Gemisch und die „Fluffigkeit“ des Teigs geht verloren.

Nun braucht ihr eine Springform, die ihr einfettet. Je nachdem, wie groß der verwendete Durchmesser ist, wird der Kuchen eben mehr oder weniger flach. Bedenkt dabei aber auch, dass ein flacher Kuchen eine kürzere Backzeit benötigt, als ein hoher!

Heizt euren Herd nun auf 180 °C Umluft vor. Bevor ihr die Masse nun in die Form gebt, könnt ihr schon einmal Wasser vorkochen – je nachdem, wie groß euer Blech ist, benötigt ihr hier ca. 1 – 1,5 Liter. Nun stellt ihr eure Kuchenform mit dem Teig in das Blech. Wenn das Wasser kocht, gießt ihr es in das Blech. Dabei sollte eure Form natürlich wasserdicht sein! Das ist aber in der Regel auch der Fall.

Jetzt könnt ihr das Blech mit dem kochenden Wasser und eurer Kuchenform in den Ofen stellen und 45-55 Minuten backen. Sollte der Kuchen oben zu dunkel werden, deckt ihn mit etwas Alufolie ab. Wenn der Kuchen fertig ist – stecht hierzu mit einem Zahnstocher in die Mitte des Teiges, wenn nichts mehr hängen bleibt, ist er soweit – schaltet den Ofen aus, lasst den Kuchen aber noch 25 Minuten in der Wärme ruhen.

Nach dem Herausnehmen muss der Kuchen komplett abkühlen. Wenn er kalt genug ist, um ihn in den Kühlschrank zu stellen, müsst ihr ihn dort noch einmal mindestens eine Stunde abkühlen lassen. Denn erst dann könnt ihr ihn anschneiden und probieren, sonst würde er einfach zerfließen.

Dieser Käsekuchen ist ein einfaches, relativ schnelles Rezept, nur das Backen und Abkühlen ist ein wenig zeitaufwändig. Außerdem ist er eine nette Alternative für die sonst oft weitaus exotischeren Süßigkeiten aus Japan, zudem benötigt man nur haushaltsübliche Zutaten. Ansonsten dürfte die Konsistenz und auch der Geschmack ein wenig gewöhnungsbedürftig für den Durchschnitts-Europäer sein.

Itadakimasu!
Autor: /  toastbrot95
Lektor: Hannah Hohmann
Grafiker: Teresa Schießl /  toastbrot95
Datum d. Artikels: 29.01.2014
Bildcopyright: animePRO


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