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Die Vorfreude der Amuro-Fans ist groß: Endlich gibt es den gutaussehenden jungen Mann, der nicht nur ein Geheimnis verbirgt, in Großaufnahme auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen. Ob sich der Besuch im Kino lohnt, verraten wir euch hier, denn wir durften bereits im Vorfeld in die deutsche Version eintauchen.

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Psycho le Cému

Sie gewannen Aufmerksamkeit durch mehr als nur ausgefallene Kostüme und einen besonderen Tanzstil, behielten diese während ihrer gesamten Karriere bei und wandten so den japanischen Visual Kei in eine ganz besondere Richtung. Die Rede ist von Psycho le Cému.
Profil
Infobox

Art
Band, aufgelöst (2006)

Gründung
1999

Musikstil
Rock, Pop, Visual Kei


1999 wurde Psycho le Cému von Daishi und Lida gegründet, Aya, Seek und Yura-sama traten erst später hinzu. Der Name der Band an sich ist ohne Bedeutung und nur eine Zusammensetzung aus früheren Bands und Projekten.

Bereits bei ihrem ersten Auftritt in Osaka und für das Demotape „Self Analysis“ stachen sie durch ihre auffälligen, bunten Kostüme ins Auge. Genau deshalb erregte auch das Promotionvideo zur ersten Single „Kronos“ Aufmerksamkeit, Psycho le Cému traten damals aber noch mit anderen Bands in Nagoya auf. Erst gegen Ende des Jahres gaben sie das erste One-Man-Konzert.

2001 wurde das erste Album „Doppelganger ~mou hitori no jibun~“ veröffentlicht und es folgten weitere, ausverkaufte Konzerte.
Im gleichen Jahr waren sie auf der „Sweet Trance Main Stage: 2001 The Space Odyssey“ auf einer Bühne mit Pierrot zu sehen.
2002 erschien das Minialbum „Prism“, das nur durch Vorbestellung erhältlich, aber dennoch erfolgreich war. In dem Video hierzu stellt Yura-sama auch bereits den Tanzstil „furitsuke“ vor. Im Oktober wurden sie von Nippon Crown unter Vertrag genommen und erhielten so einen Platz in der Majorszene.
Die Debütsingle „Ai no uta“ stieg sofort bis auf Platz zehn der Oricon Charts.
Im folgenden Jahr erschien mit der Single „Roman Hikou“ ein Cover der Band „Kome Kome Club“. Ebenso erschien das Debütalbum („Frontiers“) als Majorband, das in einer limitierten Auflage als Zusatz sogar Figuren der Band enthielt.
Im gleichen Jahr noch wagten Psycho le Cému den ersten Schritt in die USA im Rahmen der Tour „Psycho Invasion“ und gaben Auftritten auf Anime Conventions in Kalifornien und Texas.

Zur selben Zeit erschufen sie eine Alter Ego Band, „Bad Boys, Be Ambitious!“, um auch eine andere, unauffälligere Seite von sich zeigen zu können. Auftritte unter diesem Namen waren vor allem dem Fanclub „Kronos“ vorbehalten.

2004 erschien das Album „Beautiful World“ und nach der dazugehörigen Tour durfte die Band auch auf dem „Beauti-Fools Fest '04“ des Fool's Mate Magazines auftreten.
Wiederum ein Jahr später gab es eine erneute Tour durch die USA, wobei auch wieder Zwischenstopps auf Anime Conventions auf dem Plan standen. Danach folgte eine Pause, die jedes der Mitglieder für Soloprojekte nutzte.

Im gleichen Jahr machte jedoch Daishi Schlagzeilen, als er wegen Drogenbesitzes angeklagt wurde. Der weitere Verkauf von Veröffentlichungen wurde gestoppt und der Vertrag mit der Plattenfirma gekündigt. Zunächst widmete sich jeder noch seinen Soloprojekten, bis März 2006 angekündigt wurde, dass wieder Arbeiten als Band stattfinden sollten. Im Mai jedoch wurde Psycho le Cému offiziell aufgelöst, nachdem die Bandmitglieder nicht wieder so zueinander finden konnten, wie sie dachten.


Musikstil Psycho le Cému, die während ihrer kurzen Karriere immer in der gleichen Kombination bestand, vertraten sowohl musikalisch als auch –und vor allem– optisch den Visual Kei und typisch japanischen Rock. Ihre Musik stach dabei vor allem durch einen stark vertretenen, durchdringenden Bass und einen kraftvollen Gesang hervor.

Anders als weitere Vertreter des Visual Keis, behielt Psycho le Cému die aufwendigen, bunten Verkleidungen nicht nur zur Anfangszeit, sondern während ihrer gesamten Karriere bei.
Ihre Kostüme orientierten sich dabei vor allem an Charakteren aus Animes oder Videospielen, vor allem „Dragon Quest“. Daneben wurde jedem Bandmitglied eine bestimmte Rolle zuteil: Daishi galt als Held, Seek als Monster und Yura-sama als mystischer Krieger. Aya stellte das Mädchen dar, während Lida schließlich all das verkörperte, was noch übrig blieb.

Besonders auffällig waren Psycho le Cému auch durch den Tanzstil furitsuke, den vor allem Yura-sama während Auftritten und in Videos für einige ihrer Lieder darstellte und damit die Fans zum Nach- und Mitmachen animierte.

Letztendlich galten Psycho le Cému durch ihre stete Kostümierung als einzigartige Band des Visual Kei Stils.



Mitglieder Gesang: Daishi
Gitarre: Aya
Gitarre: Lida
Bass: Seek
Schlagzeug: Yura-sama
 



Diskographie Japan
Datum Titel Typ
13.09.2006 Psycho le Cému Indies Movie BEST Live-DVD
23.08.2006 Psycho le Cemu BEST (Greatest Major Hits) Album
15.05.2006 ~Epilogue~ kataritsugareru monogatari Album
26.04.2006 Psycho le Cemu BEST (Greatest Indies Hits) Album
19.04.2006 Psycho le Cému in USA II Live-DVD
27.04.2005 LOVE IS DEAD Single
09.03.2005 Risoukyou ryokou Zepp Live-DVD
10.11.2004 Beautiful World ~Kono Hitomi ni Utsuranai Mono~ Album
06.10.2004 Yume Kazaguruma Single
15.09.2004 Psycho in USA -LIVE & DOCUMENT- Live-DVD
02.06.2004 Michi no Sora Single
18.02.2004 Omoide Aruki Single
08.10.2003 A trip to the Arcadia Re-Release Album
27.08.2003 FRONTIERS Album
21.05.2003 Miracle High Tension! Single
01.05.2003 Roman Hikou Single
16.01.2003 Gekiai Merry-go-round / Shunkashuutou Single
02.10.2002 Ai no Uta Single
17.07.2002 Prism Album
26.09.2001 Doppelganger ~Mou Hitori no Jibun~ Album
08.07.2001 A trip to the Arcadia Album
18.01.2001 Genesis Demo
08.01.2001 REMEMBRANCE Single
22.11.2000 Risokyou Ryokou Guide Disc Single
21.03.2000 -Kronos- Single
07.07.1999 Self Analysis Demo
Autor:
Lektor: Christine Schäffer
Grafiker: Nathalie Schöps /  unbekannt
Datum d. Artikels: 25.02.2011
Bildcopyright: Psycho le Cemu


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