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Pinguine mitten in einer japanischen Kleinstadt und niemand weiß, wo sie herkommen? Ein Grund für Aoyama, diese seltsamen Vorkommnisse zu untersuchen!

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Bow Wow

Du sehnst dich nach einem klassischen Rocksound, der dich bedingungslos packt und nicht mehr loslässt? Du verspürst den Drang nach Ohrwürmern, die dich den Text mitsingen lassen wollen, selbst wenn du ihn gar nicht verstehst? - Mit Bow Wow kannst du dich all diesen Gelüsten ohne jegliche Bedenken hingeben!
Profil
Infobox

Art
Band, aktiv

Gründung
1975

Musikstil
Rock, Metal

Offizielle Homepage
http://bowwow-army.jp/

Der Gitarrist und Sänger Kyoji Yamamoto entschied sich 1975 dazu, die Rockband Bow Wow ins Leben zu rufen. Mit an seiner Seite waren zum damaligen Zeitpunkt Gitarrist Mitsuhiro Saito, Bassist Kenji Sano und Drummer Toshihiro Niimi. Relativ schnell erhielten sie einen Plattenvertrag beim Label Victor und im Dezember '76 erschien ihr selbstbetiteltes Debüt-Album. In den Folgejahren '77 und '78 spielten sie bereits als Vorband auf den Japan- Tourneen von Kiss und Aerosmith und im Anschluss daran tourten sie selbst im Ausland und statteten Hong Kong, England und der Schweiz einen Besuch ab. Aufgrund der daraus resultierenden positiven Resonanzen entschied sich das Label Roadrunner Records, das Album „Asian Volcano“ im Jahre '82 europaweit zu veröffentlichen. Bis 1983 brachten Bow Wow konstant mehrere Alben und Singles – zwei Alben pro Jahr war keine Seltenheit – sowie zwei Live-Alben und eine Compilation auf den Markt, bevor Gitarrist Mitsuhiro im November ausstieg und sich der Gruppe A.R.B. anschloss. Später veröffentlichte er noch zwei Solo-Alben, „Arise“ (1991) und „Second“ (2006).

1984 traten der Band der Sänger Genki Hitomi und der Keyboarder Rei Atsumi bei, was bedeutete, dass Kyoji den Hauptgesang an den neuen Kollegen abgab. Gleichzeitig fand auch der Namenswechsel zu „Vow Wow“ statt, um Verwechslungen mit der britischen Popband Bow Wow Wow zu vermeiden. Das erste Album unter neuem Namen erschien im Juni und trug den Titel „Beat of Metal Motion“.
'87 zog die Band nach Großbritannien, um ihre Chancen auf dem internationalen Musikmarkt zu erweitern. Vermutlich war das der Grund für Bassist Kenji, auszusteigen. An seine Stelle trat der ehemalige Whitesnake-Bassist Neil Murray. Die Aufnahmen für das Album „V“ fanden in Ibiza statt und das Endprodukt bescherte der Band erheblichen kommerziellen Erfolg. Ihr Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad wuchs so weit an, dass es sogar eine Anfrage des berühmten Radio-Sprechers Tommy Vance gab, ob sie für seine „Friday Rock Show“ nicht ein paar Jingles einspielen könnten.
1988 begaben sie sich für eine nationale Tour wieder nach Japan. Doch trotz des großen Erfolges der Band entschied sich Sänger Genki anschließend in Japan zu bleiben und eine Familie zu gründen. Nach ihrem '89er Album „Helter Skelter“ blieb die Band ebenfalls in Japan, woraufhin sich Neil Murray der englischen Rockband Black Sabbath anschloss.

Nach diesem Verlust sah die Bandzukunft zunächst nicht gut aus. Doch es blieb nicht lange Zeit zum Trübsal blasen, denn bald schon fragten die Produzenten Nick Griffiths (Queen, Paul McCartney) und Bob Ezrin (Kiss, Pink Floyd) bei den übrig gebliebenen Gruppenmitgliedern nach, ob man nicht zusammen ein Album kreieren möchte. Vow Wow entschieden sich dafür und holten für die Position des Basses den amerikanischen Musiker Mark Gould mit ins Boot. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit war das Studio-Album „Mountain Top“, welches im April 1990 erschien. Am 28. Mai desselben Jahres gaben sie ihr vermeintlich letztes Konzert im Nippon Budokan, bevor sie sich schließlich trennten.

Drummer Toshihiro gründete in der Folgezeit die Band Lance of Thrill, bevor er zu The Slut Banks stieß. Keyboarder Rei gründete Revolution of Red Warriors, während Gitarrist und Sänger Kyoji Wild Flag beitrat. Sänger Genki hatte sich vollkommen aus dem Musik-Business zurück gezogen und wurde Englisch-Lehrer in einer japanischen High School.

Im Mai 1995 startete der Versuch, die Band neu zu beleben: Als Sänger holte man sich Tetsuya Horie, an die Gitarre kam Hiroshi Yaegashi, den Bass zupfte Shotaro Mitsuzono und hinter den Drums saß Eiji Mitsuzono. Kyoji war somit das einzige Mitglied, welches von der Urbesetzung übrig geblieben war. Man veröffentlichte in den folgenden zwei Jahren zwei Alben, eine EP und eine Compilation, bevor Vow Wow abermals auseinanderbrach. 1998 griff Kyoji auf seine alten Kollegen Mitsuhiro und Toshihiro zurück und fortan waren sie als Trio unterwegs. Ihre erste Scheibe war die EP „Still on Fire“ Anfang des Jahres und es folgten die nächsten Jahre weitere Veröffentlichungen.
Im August 2003 traten sie auf dem Süd-Koreanischen „O.K.! Crazy!! World Rock Festival“ in Daegu auf. Die ehemaligen Mitglieder Genki und Rei unterstützen die Band, die sich nun wieder Bow Wow nannte, bei einem Konzert am 25. Dezember 2009 und wiederholten dies auch am 25. und 26. Dezember im Folgejahr. Zum offiziellen Line-Up zählen sie derweil jedoch nicht. Aktuell beschäftigt das Trio am Bass das Support-Mitglied Daisuke Kitsuwa.


Musikstil Bow Wows Musik war von Anfang an bekannt für ihre mitreißenden Gitarrenriffs und harmonischen Melodien. Anders als viele ihrer Kollegen hatten die Jungs schnell ihren Stil gefunden und gefestigt. Das ist besonders am Klang des sicher gespielten Schlagzeugs und den eingängigen Gitarren zu erkennen. Kyojis manchmal leicht raue Stimme passte sich diesem Klangbild gekonnt an.

Ein deutlicher Stilbruch machte sich Mitte der Achtziger mit dem Einstieg von Sänger Genki und Keyboarder Rei bemerkbar: Der nun zusätzliche Keyboard-Sound sorgte für einen allgemein mainstreamlastigeren Klang. Auch war Genkis Stimme mit seinem vermeintlichen Rockröhrencharakter deutlich dunkler als Kyojis. Die Ohrwurmeigenschaften der Bow Wow-Songs blieben jedoch trotz alledem erhalten.

Nach Genkis und Reis Weggang drang wieder der alte Stil durch, vermischte sich aber im Laufe der Zeit mit einer gewissen Härte, ohne dabei an Melodien einzubüßen.



Mitglieder Gesang, Gitarre: Kyoji Yamamoto
Gitarre: Mitsuhiro Saito
Bass: Daisuke Kitsuwa (support)
Drums: Toshihiro Niimi


ehemalige Mitglieder:
Gesang: Genki Hitomi (1984 - 1990)
Gesang: Tetsuya Horie (1995 - 1997)
Gitarre: Hiroshi Yaegashi (1995 - 1997)
Bass: Kenji Sano (1975 - 1987)
Bass: Neil Murray (1987 - 1990)
Bass: Mark Gould (1990)
Bass: Shotaro Mitsuzono (1995 - 1997)
Drums: Eiji Mitsuzono (1995 - 1997)
Keyboard: Rei Atsumi (1984 - 1990)



Diskographie Japan
Datum Titel Typ
17.10.2017 BOWWOW G2 LIVE IN TOKYO 2016 - The 40th Anniversary DVD
08.03.2017 Signal Fire Album
30.01.2014 King or Queen Single
29.12.2012 BowWow Super Live 2011 Live-DVD
28.09.2011 XXXV Album
04.08.2010 Super Live 2009 DVD
23.10.2008 Super Live 2007 DVD
31.05.2008 The Bow Wow II Decennium Compilation
14.06.2006 Vow Wow – Japan Live 1990 at Budokan DVD
14.06.2006 Vow Wow – Live in the UK DVD
14.06.2006 Vow Wow - Live DVD
14.06.2006 Vow Wow – Visions 1985 Shibuya Koukaido Live DVD
17.05.2006 Vow Wow – Rock me forever Compilation
11.11.2005 Era Album
22.10.2005 Super Live 2004 DVD
22.10.2005 Super Live 2004 Live-Album
24.12.2003 Rock to the Future 2002 (Bow Wow vs. X.Y.Z.->A) DVD
03.09.2003 The Live Empire DVD
00.00.2003 2003.3.22 DVD
11.09.2002 One last time Single
15.02.2002 What's going on? Album
07.07.2001 Another Place Album
20.12.2000 Beyond Album
20.12.1999 Live Explosion Live-Album
18.07.1999 Ancient Dreams Compilation
25.05.1998 Back Compilation
04.01.1998 Still on Fire EP
21.07.1996 Led by the sun Album
10.04.1996 Twin Best Compilation
21.10.1995 Bow Wow #1 Album
21.08.1995 Bow Wow #0 EP
30.09.1992 Best Now Compilation
19.12.1990 Legacy Compilation
25.04.1990 Mountain Top Album
07.03.1990 Tell me Single
00.04.1989 I feel the power EP
27.02.1989 Helter Skelter Album
00.00.1989 Vow Wow – Live in the UK Video
00.00.1989 Helter Skelter EP
00.00.1989 I feel the power Single
00.00.1989 Helter Skelter Single
00.00.1989 Majestic Night Live-Album
06.08.1988 Vibe Album
00.03.1988 Don’t tell me lies Single
00.02.1988 Cry no more Single
00.00.1988 Vow Wow Compilation
00.00.1988 Rock me now EP
00.00.1988 Rock me now Single
00.00.1988 Vow Wow Album
05.09.1987 Vow Wow V Album
00.00.1987 Shockwaves Compilation
00.00.1987 Revive EP
00.00.1987 Don’t leave me now (Remix Extended Version) EP
00.00.1987 Don’t leave me now EP
00.00.1987 Don’t leave me now Single
00.00.1987 Live: Vow Wow Live-Album
29.11.1986 Locus 1976 – 1983 Compilation
22.08.1986 Hard Rock Night Live-Album
22.01.1986 III Album
01.06.1985 Cyclone Album
22.05.1985 U.S.A. Single
21.06.1984 Beat of Metal Motion Album
00.00.1984 Beat of Metal Motion Single
12.09.1983 You’re mine Single
21.07.1983 Holy Expedition Live Live-Album
01.07.1983 Forever Single
21.09.1982 Warning from Stardust Album
21.05.1982 Take me away Single
21.05.1982 Asian Volcano Album
21.04.1981 Gonna be alright Single
21.04.1981 Hard Dog Album
21.11.1980 Kumikyoku X Bomber Album
01.11.1980 Soldier in the space Single
21.09.1980 Telephone Album
25.08.1980 Keep on rockin’ Single
25.04.1980 Rainy Train Single
25.02.1980 Glorious Road Album
21.01.1980 Wasurekaketeta Love Song Single
25.09.1979 Hoshii no wa omae dake Single
25.06.1979 The Bow Wow Compilation
20.12.1978 Guarantee Album
15.11.1978 Sabishii Yuugi Single
25.06.1978 Super Live Live-Album
01.12.1977 Charge Album
25.07.1977 Signal Fire Album
25.06.1977 Still Single
20.12.1976 Volume on Single
20.12.1976 Bow Wow Album
Autor:
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 18.02.2012
Bildcopyright: Bow Wow


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